Zukunft des Fernsehens? Amazon Studios wollen VR-Inhalte anbieten
Seit kurzen sind die beiden Hauptkonkurrenten in Sachen Virtual Reality auch tatsächlich verfügbar (von einigen Lieferschwierigkeiten mal abgesehen), dazu kommen noch Smartphone-basierte Lösungen wie Google Cardboard oder Samsungs Gear VR. Das bedeutet vor allem, dass die Zahl der "Empfangsgeräte" langsam, aber sicher steigt und entsprechende Inhalte eine Zielgruppe bekommen.
Es ist aber sehr unwahrscheinlich oder sogar auszuschließen, dass Amazon eigene Hardware plant, vielmehr wird man hier wohl eigene erzählerische VR-Inhalte, also Serien und Filme, im Sinn haben. Dafür spricht auch die Tatsache, dass im aktuellen Bericht davon die Rede ist, dass die Gespräche von den Amazon Studios geleitet werden und nicht von einer anderen Sparte des Versandhändlers.
Bisher spielt sich das Thema Virtual Reality in erster Linie in Form von Spielen und mehr oder weniger interaktiven Kurz-Inhalten ab, echte "immersive" Filme und Serien sind aber noch Mangelware. Doch das Interesse an der neuen Technik ist vor allem bei den Streaming-Anbietern der TV-Branche groß.
Hulu und Netflix haben unlängst eigene Virtual-Reality-Apps gestartet, bei denen man per VR-Headset in einem virtuellen Kino Platz nehmen kann, es gibt auch Bereiche für explizite VR-Inhalte. Amazon dürfte aber mehr anvisieren, was das ist, darüber kann man aber nur spekulieren. Denn vermutlich wissen das die Kreativen auch noch nicht so ganz, schließlich steckt die Technik noch in den Kinderschuhen.
Sondierungsgespräche
Deshalb verwundert es nicht, dass der Versandhausriese aus Seattle über seine Amazon Studios begonnen hat, Gespräche mit Virtual Reality-Unternehmen zu führen. Das berichtet The Wrap (via SlashGear) unter Berufung auf "mit der Angelegenheit vertraute Personen." Was genau Amazon plant und mit wem konkret man spricht, ist nicht bekannt, es dürften aber noch eher frühe Sondierungsgespräche sein.Es ist aber sehr unwahrscheinlich oder sogar auszuschließen, dass Amazon eigene Hardware plant, vielmehr wird man hier wohl eigene erzählerische VR-Inhalte, also Serien und Filme, im Sinn haben. Dafür spricht auch die Tatsache, dass im aktuellen Bericht davon die Rede ist, dass die Gespräche von den Amazon Studios geleitet werden und nicht von einer anderen Sparte des Versandhändlers.
Bisher spielt sich das Thema Virtual Reality in erster Linie in Form von Spielen und mehr oder weniger interaktiven Kurz-Inhalten ab, echte "immersive" Filme und Serien sind aber noch Mangelware. Doch das Interesse an der neuen Technik ist vor allem bei den Streaming-Anbietern der TV-Branche groß.
Hulu und Netflix haben unlängst eigene Virtual-Reality-Apps gestartet, bei denen man per VR-Headset in einem virtuellen Kino Platz nehmen kann, es gibt auch Bereiche für explizite VR-Inhalte. Amazon dürfte aber mehr anvisieren, was das ist, darüber kann man aber nur spekulieren. Denn vermutlich wissen das die Kreativen auch noch nicht so ganz, schließlich steckt die Technik noch in den Kinderschuhen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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