Warentest: Einige neue Fernseher bieten EM- und Olympia-Features
Wer sich für die anstehenden großen Sport-Ereignisse in diesem Sommer einen neuen Fernseher zulegen will, sollte auf entsprechende Optimierungs-Funktionen achten. Einige Geräte bringen diese vor allem für solche Anlässe mit. Darauf wies die Stiftung Warentest heute hin.
Von den aktuell getesteten Geräten hätte sogar die Mehrheit Optionen wie eine zuschaltbare Bewegungsoptimierung mitgebracht. Hier sorgen spezielle Funktionen in den Algorithmen für die Bildwiedergabe dafür, dass schnelle Bewegungen flüssiger dargestellt werden. Dies ist bei der Wiedergabe von Spielen der Fußball-Europameisterschaft und auch diversen Disziplinen, die bei den darauffolgenden Olympischen Sommerspielen gezeigt werden, von Vorteil.
Bei 16 getesteten Geräten ließ sich bei 13 Modellen ein entsprechendes Feature anschalten. Elf ermöglichten es sogar, die Optimierung variabel einzustellen, so dass der geduldige Zuschauer in aller Ruhe den für ihn besten Mittelwert zwischen flüssiger und schärferer Wiedergabe finden kann.
Diese Fußball-Modi sind nach Einschätzung der Tester zwar nette Gimmicks, doch raten sie eher dazu, auf diese zu verzichten. Denn die fraglichen Modelle konnten vom Bild her nicht überzeugen. Denn der Fußball-Modus sorgt hier auch für eine Anpassung des Bildschirms, bei der die Darstellung dann stets schlicht zu grell war.
Bei 16 getesteten Geräten ließ sich bei 13 Modellen ein entsprechendes Feature anschalten. Elf ermöglichten es sogar, die Optimierung variabel einzustellen, so dass der geduldige Zuschauer in aller Ruhe den für ihn besten Mittelwert zwischen flüssiger und schärferer Wiedergabe finden kann.
Fußball-Modus: Gute Idee schlecht umgesetzt
Bei drei Modellen fand sich in den Einstellungen sogar ein spezieller Fußball-Modus wieder. Hinter dieser verbargen sich allerdings zwei ziemlich verschiedene Dinge. Bei einem Gerät sorgte das Anschalten dieser Funktion dafür, dass die Ton-Einstellungen so justiert wurden, dass man akustisch möglichst dicht an eine Stadion-Athmosphäre herankam. Bei zwei anderen Geräten aktivierte sich dabei eine Funktion, bei der die Wiedergabe kurzzeitig auch auf einer angeschlossenen externen Festplatte gepuffert wurde. So ließen sich dann wichtige Szenen direkt auf Knopfdruck wiederholen, ohne, dass man dabei von der offiziellen Bildregie abhängig war.Diese Fußball-Modi sind nach Einschätzung der Tester zwar nette Gimmicks, doch raten sie eher dazu, auf diese zu verzichten. Denn die fraglichen Modelle konnten vom Bild her nicht überzeugen. Denn der Fußball-Modus sorgt hier auch für eine Anpassung des Bildschirms, bei der die Darstellung dann stets schlicht zu grell war.
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Christian Kahle
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