Windows 10: US-Staatsanwalt prüft Verfahren wegen 'Upgrade-Zwang'
Microsoft droht offenbar in einigen US-Bundesstaaten neues Unheil, nachdem das Unternehmen bei der Vermarktung des kostenlosen Upgrades auf Windows 10 in einigen Fällen für massive Kritik sorgte. Nun ermittelt offenbar die Generalanwaltschaft von New York gegen die Redmonder.
Wie die Zeitung Rockland Couty Times verlauten ließ, bereitet unter anderem der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats New York ein Verfahren gegen Microsoft vor, bei dem es um die mutmaßliche "Erzwingung" des Upgrades auf Windows 10 geht. Derzeit befindet sich das Ganze aber wohl noch in der Prüfungsphase.
So sammelt das Büro für die Bekämpfung von Internetbetrug beim NY Attorney General Eric Schneiderman derzeit Informationen und Beschwerden von Bürgern des US-Ostküstenstaates, um zu prüfen, ob tatsächlich unrechtmäßiges Verhalten auf Seiten von Microsoft vorliegt und man das Thema weiter verfolgen sollte. Es gehe aktuell darum "mögliche Schäden" zu ermitteln.
Gemeint sind damit Fälle, in denen ein Nutzer durch das "unfreiwillige" Upgrade auf Windows 10 einen Schaden erlitten hat, sei es zum Beispiel durch Datenverlust oder die Unbenutzbarkeit von dringend benötigten Computern. Wer sich von Microsoft betrogen oder zur Installation von Windows 10 auf unrechtmäßige Weise gezwungen fühlt, kann dem Bericht zufolge per E-Mail konkrete Belege für seine Vorwürfe an die Generalstaatsanwaltschaft von New York einschicken.
Angeblich werden auch in einigen anderen US-Bundesstaaten derzeit ähnliche Verfahren geprüft. Hintergrund ist, dass Microsoft in den letzten Monaten immer wieder mit verschiedenen Maßnahmen versuchte, die Nutzer älterer Windows-Versionen zum Upgrade auf Windows 10 zu bewegen. Teilweise trug dies fragwürdige Früchte, denn zum Beispiel verhielt sich die "Get-Windows-10-App" nicht wie von manchen Nutzern erwartet. Statt das Upgrade durch das Schließen des Angebotsfensters zu stoppen, wurde einfach nur die Anwendung geschlossen, während der jeweilige Rechner dann doch zeitnah auf Windows 10 aktualisiert wurde.
Inzwischen hat Microsoft zwar reagiert und für die letzten Wochen vor dem Ende des Gratis Upgrade-Angebots am 29. Juli 2016 eine neue Version seiner App veröffentlicht, doch für die Abwendung der Verfahren in den USA könnte dies zu spät gewesen sein.
Windows 10 Anniversary Update Diese Neuerungen bringt Redstone
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Gemeint sind damit Fälle, in denen ein Nutzer durch das "unfreiwillige" Upgrade auf Windows 10 einen Schaden erlitten hat, sei es zum Beispiel durch Datenverlust oder die Unbenutzbarkeit von dringend benötigten Computern. Wer sich von Microsoft betrogen oder zur Installation von Windows 10 auf unrechtmäßige Weise gezwungen fühlt, kann dem Bericht zufolge per E-Mail konkrete Belege für seine Vorwürfe an die Generalstaatsanwaltschaft von New York einschicken.
Angeblich werden auch in einigen anderen US-Bundesstaaten derzeit ähnliche Verfahren geprüft. Hintergrund ist, dass Microsoft in den letzten Monaten immer wieder mit verschiedenen Maßnahmen versuchte, die Nutzer älterer Windows-Versionen zum Upgrade auf Windows 10 zu bewegen. Teilweise trug dies fragwürdige Früchte, denn zum Beispiel verhielt sich die "Get-Windows-10-App" nicht wie von manchen Nutzern erwartet. Statt das Upgrade durch das Schließen des Angebotsfensters zu stoppen, wurde einfach nur die Anwendung geschlossen, während der jeweilige Rechner dann doch zeitnah auf Windows 10 aktualisiert wurde.
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