Smartphone-Markt: Windows-Nutzer flüchten, Android dominiert stärker
Die Verhältnisse auf dem Smartphone-Markt sind inzwischen recht stark zementiert und verändern sich im Grunde nur noch in Details. Doch gerade der Blick in die Tiefe der aktuellsten Daten des Marktforschers Kantar World Panel offenbart dann doch einige interessante Entwicklungen.
Im Großen gibt es wenig Neues: Android baut seine Dominanz weiterhin aus - wenn aufgrund der inzwischen klar beherrschenden Position keine so hohen Wachstumsraten mehr erreicht werden wie einst. Apples iOS-Plattform verzeichnet leichte Rückgänge, hat aber ebenfalls einen recht stabilen Platz inne, während Microsofts mobile Windows-Varianten immer weiter ins Nichts rutschen. Andere Plattformen spielen hingegen nirgends mehr eine Rolle, wenn man vielleicht von Deutschland absieht, wo immerhin 2 Prozent der Verbraucher noch Smartphones mit einem Nischen-Betriebssystem kaufen.
Ein Blick auf die Entwicklung von Windows zeigt, dass Microsoft wohl tatsächlich gut daran tut, sich mit seiner Plattform aus dem Privatnutzer-Markt zurückzuziehen. Die Marktanteile rutschen durchgängig mal mehr mal weniger stark ab. Zweistellige Werte, die vor einem Jahr noch vereinzelt zu finden waren, gehören inzwischen überall der Vergangenheit an. In Microsofts bestem Markt, Italien, ging es beispielsweise von 13,3 auf 6,4 Prozent nach unten. Die Kantar-Daten zeigen dabei auch, dass die bisherigen Windows-Nutzer sowohl zu Android als auch iOS wechseln - klare Präferenzen gibt es hier nicht.
Angesichts dessen, dass der US-Markt spürbar im Fokus der Redmonder liegt, ist hier wohl auch nichts mehr zu retten. In den USA ist man inzwischen bei einem Marktanteil von nur noch 1,3 Prozent angekommen. In den fünf größten EU-Staaten liegt man immerhin noch bei 4,8 Prozent, während vor einem Jahr aber noch 9,3 Prozent verzeichnet wurden. Vielleicht hätte alles anders laufen können, wenn man dem europäischen Markt mehr Aufmerksamkeit gewidmet hätte - doch das wird wohl auf ewig ein Fall für das große Reich der Spekulationen bleiben.
Die wohl klarsten Verhältnisse findet man übrigens in Spanien. Hier nutzt quasi jeder Android - der Marktanteil ist inzwischen auf klar über 90 Prozent gestiegen. Nur Apple kann sich hier mit 5,5 Prozent zumindest noch ein wenig über der Bedeutungslosigkeit halten, was man von allen anderen Plattformen nicht behaupten kann. In Deutschland beansprucht Android inzwischen ebenfalls mehr als drei Viertel des Marktes.
Ein Blick auf die Entwicklung von Windows zeigt, dass Microsoft wohl tatsächlich gut daran tut, sich mit seiner Plattform aus dem Privatnutzer-Markt zurückzuziehen. Die Marktanteile rutschen durchgängig mal mehr mal weniger stark ab. Zweistellige Werte, die vor einem Jahr noch vereinzelt zu finden waren, gehören inzwischen überall der Vergangenheit an. In Microsofts bestem Markt, Italien, ging es beispielsweise von 13,3 auf 6,4 Prozent nach unten. Die Kantar-Daten zeigen dabei auch, dass die bisherigen Windows-Nutzer sowohl zu Android als auch iOS wechseln - klare Präferenzen gibt es hier nicht.
Angesichts dessen, dass der US-Markt spürbar im Fokus der Redmonder liegt, ist hier wohl auch nichts mehr zu retten. In den USA ist man inzwischen bei einem Marktanteil von nur noch 1,3 Prozent angekommen. In den fünf größten EU-Staaten liegt man immerhin noch bei 4,8 Prozent, während vor einem Jahr aber noch 9,3 Prozent verzeichnet wurden. Vielleicht hätte alles anders laufen können, wenn man dem europäischen Markt mehr Aufmerksamkeit gewidmet hätte - doch das wird wohl auf ewig ein Fall für das große Reich der Spekulationen bleiben.
Die wohl klarsten Verhältnisse findet man übrigens in Spanien. Hier nutzt quasi jeder Android - der Marktanteil ist inzwischen auf klar über 90 Prozent gestiegen. Nur Apple kann sich hier mit 5,5 Prozent zumindest noch ein wenig über der Bedeutungslosigkeit halten, was man von allen anderen Plattformen nicht behaupten kann. In Deutschland beansprucht Android inzwischen ebenfalls mehr als drei Viertel des Marktes.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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