Lenovo Phab2 Pro: Augmented-Reality-Smartphone kommt für 499 Euro
Auf der Lenovo TechWorld in San Francisco wurden nicht nur die neuen Top-Smartphones der Moto Z-Serie vorgestellt, sondern auch das erste kommerziell verfügbare Phablet mit Googles "Tango"-Technologie. Das Lenovo Phab2 Pro soll mit diversen Kameras und Sensoren in der Lage sein, seine "Umwelt wahrzunehmen" und eine Reihe von Augmented-Reality-Szenarien zu ermöglichen.
Riesen-Display & reichlich Augmented-Reality-Technik: das Lenovo Phab2 Pro
Das Gerät hebt sich nicht nur durch seine Größe von der Masse der Mobiltelefone ab, sondern bringt auch speziellen Tiefen-Sensor und Sensoren für Bewegungserkennung mit, die zusammen mit den hochauflösenden Kameras für die nun nur noch als "Tango" bezeichnete Google-Technologie zur Erfassung der Umgebung des Geräts verwendet werden.
Die "Tango"-Sensoren und -Kameras des Phab2 Pro geben dem Gerät die Möglichkeit, mit speziellen Apps AR-Szenarien zu nutzen. Weil das Gerät weiß, wo es sich im Raum befindet und in welchem Winkel es zum Beispiel gehalten wird, aber zusätzlich auch noch Abstände zu Gegenständen und Oberflächen sowie deren Form erkennen kann, können die Apps ihre Inhalte praktisch in die reale Welt "projizieren".
Man kann also Spielelemente, Informationen zu dem, was die Kameras des Geräts aufnehmen, einblenden lassen oder auch Vermessungen der Umgebung vornehmen. Wer also "virtuelles Domino" auf dem Küchentisch spielen will, Dinosaurier im Klassenraum betrachten will oder seine Wohnung mit neuen Einrichtungsgegenständen versehen will, ohne dafür extra Möbel schleppen zu müssen, kann dies mit dem Phab 2 Pro und weiteren kommenden "Tango"-Smartphones und -Tablets tun.
Lenovo und Google haben beim Phab 2 Pro versucht, dafür zu sorgen, dass sie die Sensortechnik des "Project Tango" in einem bezahlbaren Paket abliefern - zum Vergleich: Microsofts AR-Headset HoloLens kostet 3000 Dollar, während das Lenovo-Phablet für 499 Dollar zu haben sein soll. Langsfristig lässt sich nur erahnen, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn das Phab 2 Pro und ähnlich ausgestattete Geräte in ein günstiges Headset gesteckt werden, um dann ähnliche Features wie HoloLens zu bieten, wobei natürlich entsprechende Software vorausgesetzt wäre.
Ein erstes konkretes Beispiel für den Einsatz des Phab2 Pro liefert das US-Einrichtungshaus Lowe's, das eine spezielle App für Tango-kompatible Geräte anbieten will. Mit ihr können Kunden die Einrichtung ihres Hauses per Augmented Reality durchführen und dabei Möbel, Küchen, Farben, neue Hausgeräte und Materialien in ihrer unveränderten Wohnung platzieren, um diverse Möglichkeiten durchzuspielen.
Der SoC wird mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher kombiniert, die mittels MicroSD-Karte erweitert werden können. Es gibt zwei NanoSIM-Kartenslots, wobei einer davon auch als MicroSD-Steckplatz herhalten kann - der Kunde muss sich also zwischen zweiter SIM und Speichererweiterung entscheiden.
Auf der Rückseite des Phab 2 Pro sitzen neben den Tango-Sensoren auch noch eine 16-Megapixel-Kamera mit Phase-Detection-Autofokus und einer nicht näher benannten Blende, während auf der Front ein 8-Megapixel-Sensor mit F/2.2-Blende im Einsatz ist. In Sachen Audio will Lenovo mit drei High-End-Mikrofonen mit aktiver Rauschunterdrückung und Dolby-Sound-Features punkten.
Gefunkt wird mittels ac-WiFi inklusive Dual-Band-Support, LTE auch in europäischen Bändern und Bluetooth 4.0. Der Akku des in einem Aluminiumgehäuse untergebrachten Lenovo Phab2 Pro ist mit 4050mAh der Größe entsprechend üppig dimensioniert, doch das Gerät fällt mit 259 Gramm Gewicht und einer Bauhöhe von 10,7 Millimetern auch abgesehen von der Display-Größe alles andere als kompakt aus. Das Lenovo Phab2 Pro soll "im Sommer" für 499 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen.
Riesen-Display & reichlich Augmented-Reality-Technik: das Lenovo Phab2 Pro
Erstes kommerziell verfügbares 'Tango'-Smartphone
Lenovo und Google hatten die Einführung eines ersten Smartphones mit den für "Project Tango" benötigten Sensoren bereits vor einigen Monaten angedeutet. Jetzt steht fest, dass als erstes derartiges Produkt das Lenovo Phab 2 Pro auf den Markt kommt, das ab Herbst auch in Deutschland zu haben sein soll und dann 499 Euro kosten wird.Das Gerät hebt sich nicht nur durch seine Größe von der Masse der Mobiltelefone ab, sondern bringt auch speziellen Tiefen-Sensor und Sensoren für Bewegungserkennung mit, die zusammen mit den hochauflösenden Kameras für die nun nur noch als "Tango" bezeichnete Google-Technologie zur Erfassung der Umgebung des Geräts verwendet werden.
Die "Tango"-Sensoren und -Kameras des Phab2 Pro geben dem Gerät die Möglichkeit, mit speziellen Apps AR-Szenarien zu nutzen. Weil das Gerät weiß, wo es sich im Raum befindet und in welchem Winkel es zum Beispiel gehalten wird, aber zusätzlich auch noch Abstände zu Gegenständen und Oberflächen sowie deren Form erkennen kann, können die Apps ihre Inhalte praktisch in die reale Welt "projizieren".
Man kann also Spielelemente, Informationen zu dem, was die Kameras des Geräts aufnehmen, einblenden lassen oder auch Vermessungen der Umgebung vornehmen. Wer also "virtuelles Domino" auf dem Küchentisch spielen will, Dinosaurier im Klassenraum betrachten will oder seine Wohnung mit neuen Einrichtungsgegenständen versehen will, ohne dafür extra Möbel schleppen zu müssen, kann dies mit dem Phab 2 Pro und weiteren kommenden "Tango"-Smartphones und -Tablets tun.
Lenovo und Google haben beim Phab 2 Pro versucht, dafür zu sorgen, dass sie die Sensortechnik des "Project Tango" in einem bezahlbaren Paket abliefern - zum Vergleich: Microsofts AR-Headset HoloLens kostet 3000 Dollar, während das Lenovo-Phablet für 499 Dollar zu haben sein soll. Langsfristig lässt sich nur erahnen, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn das Phab 2 Pro und ähnlich ausgestattete Geräte in ein günstiges Headset gesteckt werden, um dann ähnliche Features wie HoloLens zu bieten, wobei natürlich entsprechende Software vorausgesetzt wäre.
Ein erstes konkretes Beispiel für den Einsatz des Phab2 Pro liefert das US-Einrichtungshaus Lowe's, das eine spezielle App für Tango-kompatible Geräte anbieten will. Mit ihr können Kunden die Einrichtung ihres Hauses per Augmented Reality durchführen und dabei Möbel, Küchen, Farben, neue Hausgeräte und Materialien in ihrer unveränderten Wohnung platzieren, um diverse Möglichkeiten durchzuspielen.
6,4-Zoll-Phablet-Riese mit aktueller Technik der oberen Mittelklasse
Abgesehen von den "Tango"-Sensoren ist das Lenovo Phab2 Pro ein riesiges Smartphone der oberen Mittelklasse, das auch sonst einiges zu bieten hat. So besitzt es ein ganze 6,4 Zoll großes IPS-Display mit an den Seiten abgerundeten "2,5D-Rändern", das mit 2560x1440 Pixeln eine 2K-Auflösung bietet. Unter der Haube werkelt hier der Qualcomm Snapdragon 652 mit seinen acht bis zu 1,8 Gigahertz schnellen Kernen, der in einer - auf bisher noch nicht genau erklärten Art - speziell für "Tango" angepasst wurde.Der SoC wird mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher kombiniert, die mittels MicroSD-Karte erweitert werden können. Es gibt zwei NanoSIM-Kartenslots, wobei einer davon auch als MicroSD-Steckplatz herhalten kann - der Kunde muss sich also zwischen zweiter SIM und Speichererweiterung entscheiden.
Auf der Rückseite des Phab 2 Pro sitzen neben den Tango-Sensoren auch noch eine 16-Megapixel-Kamera mit Phase-Detection-Autofokus und einer nicht näher benannten Blende, während auf der Front ein 8-Megapixel-Sensor mit F/2.2-Blende im Einsatz ist. In Sachen Audio will Lenovo mit drei High-End-Mikrofonen mit aktiver Rauschunterdrückung und Dolby-Sound-Features punkten.
Gefunkt wird mittels ac-WiFi inklusive Dual-Band-Support, LTE auch in europäischen Bändern und Bluetooth 4.0. Der Akku des in einem Aluminiumgehäuse untergebrachten Lenovo Phab2 Pro ist mit 4050mAh der Größe entsprechend üppig dimensioniert, doch das Gerät fällt mit 259 Gramm Gewicht und einer Bauhöhe von 10,7 Millimetern auch abgesehen von der Display-Größe alles andere als kompakt aus. Das Lenovo Phab2 Pro soll "im Sommer" für 499 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen.
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