Ex-McDonald's-Chef: Roboter sind billiger als Niedriglohn-Kräfte
Nach seinem Besuch auf einer Gastronomie-Messe ist der Ed Rensi, der ehemalige Chef der Fast-Food-Kette McDonald's überzeugt, dass in den diversen Schnellrestaurants bald großflächig Roboter den Menschen ersetzen. Diese würden effizienter und letztlich billiger arbeiten.
"Ich habe gestern die National Restaurant Show besucht und es ist beeindruckend, wenn man sich die dort gezeigten Roboter anschaut, die in die Restaurant-Industrie kommen werden", sagte er im Gespräch mit dem US-Sender Fox. Er sieht angesichts der Vorführungen verschiedener Hersteller keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Maschinen bald einen regelrechten Siegeszug antreten.
"Es ist schlicht billiger einen 35.000 Dollar teuren Roboter-Arm zu kaufen, als einen Mitarbeiter einzustellen, der für 15 Dollar die Stunde ineffizient Pommes eintütet", führte Rensi aus. Die ganze Sache sei eigentlich verrückt und äußerst destruktiv, aber die aktuellen Entwicklungen würden zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führen, den sich bisher noch niemand vorstellen mag. "Das passiert nicht nur in der Fast-Food-Branche", so der ehemalige McDonald's-Chef.
Allerdings ist die Umstellung auch keineswegs eine Sache, die vielleicht in einigen Jahren starten könnte. Der McDonald's-Konkurrent Wendy's hatte kürzlich bereits angekündigt, noch in diesem Jahr die meisten Filialen zumindest zum Teil mit Robotern auszustatten, die menschliche Bedienungen ersetzen.
"Es ist schlicht billiger einen 35.000 Dollar teuren Roboter-Arm zu kaufen, als einen Mitarbeiter einzustellen, der für 15 Dollar die Stunde ineffizient Pommes eintütet", führte Rensi aus. Die ganze Sache sei eigentlich verrückt und äußerst destruktiv, aber die aktuellen Entwicklungen würden zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führen, den sich bisher noch niemand vorstellen mag. "Das passiert nicht nur in der Fast-Food-Branche", so der ehemalige McDonald's-Chef.
Argument gegen Mindestlohn
Wie schnell das letztlich wirklich gehen wird, muss sich erst noch zeigen. Hinter Rensis Ausführungen steckt erst einmal auch eine politische Agenda, denn der Manager argumentierte in dem Zusammenhang vor allem gegen eine weitere Anhebung der gesetzlichen Mindestlöhne. Denn dies könnte die Automatisierung in vielen Billig-Lohn-Branchen erst so richtig in Fahrt bringen und viele gering qualifizierte Menschen würden dann schlicht nicht mehr verdienen, sondern arbeitslos werden.Allerdings ist die Umstellung auch keineswegs eine Sache, die vielleicht in einigen Jahren starten könnte. Der McDonald's-Konkurrent Wendy's hatte kürzlich bereits angekündigt, noch in diesem Jahr die meisten Filialen zumindest zum Teil mit Robotern auszustatten, die menschliche Bedienungen ersetzen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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