Telekom: Glasfaser-Angebot für Privatkunden - Stinkefinger inklusive
Die Deutsche Telekom hat ein Einsehen und bietet nun auch jedem Privatnutzer die Möglichkeit, einen Glasfaser-Anschluss für den eigenen Haushalt zu buchen. Einen kleinen Haken hat die Sache aber: Man muss die gesamten Kosten für die Verlegung des Kabels übernehmen.
Wie das Unternehmen mitteilte, läuft der neue Service unter dem Slogan "Mehr Breitband für mich" (MBfm). Hier verspricht die Telekom etwas, was von verschiedenen Seiten schon lange gefordert wird: Einen Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur bis in die Häuser und Haushalte. Der Konzern setzt hingegen auch perspektivisch weiter auf die dünnen Kupferdrähte der Festnetzanschlüsse und erhebt die Brückentechnologie DSL zum Maß aller Dinge.
In den letzten Monaten gab es intensive Diskussionen um die Gestaltung des Vectoring-Ausbaus. Dabei wurde immer wieder kritisiert, dass der entsprechende Antrag der Telekom den zügigen Aufbau einer zukunftsfähigen Glasfaser-Infrastruktur bis hin zum Nutzer geradezu verhindere. Trotzdem konnte sich der Konzern nun mit seinen Vorstellungen durchsetzen. Dass ausgerechnet nahezu zeitgleich das neue MBfm-Angebot bekannt gemacht wird, kann durchaus als Stinkefinger in Richtung der Kritiker interpretiert werden.
Die Telekom gibt aber auch Tipps, wie man günstiger wegkommen kann: "Wer Mitstreiter findet, kann sich die Kosten teilen. Der Netzverteiler, der aufgebaut wird, kann rund fünfzig Anschlüsse versorgen", teilte man mit.
Die Kosten setzen sich aus den nötigen Tiefbau-Arbeiten und der Hardware zusammen, die aufgestellt werden muss. Außerdem sollten Interessenten dies mit dem Besitzer des Gebäudes oder Grundstückes abstimmen, wenn man nur zur Miete wohnt. Voraussetzung ist außerdem, dass zumindest das nähere Umfeld schon mit Glasfaser erschlossen ist - was man daran erkennt, dass VDSL gebucht werden kann.
In den letzten Monaten gab es intensive Diskussionen um die Gestaltung des Vectoring-Ausbaus. Dabei wurde immer wieder kritisiert, dass der entsprechende Antrag der Telekom den zügigen Aufbau einer zukunftsfähigen Glasfaser-Infrastruktur bis hin zum Nutzer geradezu verhindere. Trotzdem konnte sich der Konzern nun mit seinen Vorstellungen durchsetzen. Dass ausgerechnet nahezu zeitgleich das neue MBfm-Angebot bekannt gemacht wird, kann durchaus als Stinkefinger in Richtung der Kritiker interpretiert werden.
Anfrage kostet 100 Euro
Wie die Telekom mitteilte, werde im Rahmen von MBfm "interessierten Kunden ein individuelles Angebot gemacht". Der eigene Glasfaser-Anschluss sei somit vergleichbar mit einem Anzug, den man sich maßschneidern lasse. Wer sich für einen Glasfaser-Anschluss interessiert, kann sich per E-Mail an die Telekom richten. Allein die Bearbeitung einer ersten Anfrage wird allerdings schon mit 100 Euro in Rechnung gestellt. Immerhin: "Dieser Betrag wird gutschrieben, wenn das Projekt realisiert wird", hieß es. Bei letztendlichen Kosten von vielen tausend Euro darf man das aber zumindest erwarten.Die Telekom gibt aber auch Tipps, wie man günstiger wegkommen kann: "Wer Mitstreiter findet, kann sich die Kosten teilen. Der Netzverteiler, der aufgebaut wird, kann rund fünfzig Anschlüsse versorgen", teilte man mit.
Die Kosten setzen sich aus den nötigen Tiefbau-Arbeiten und der Hardware zusammen, die aufgestellt werden muss. Außerdem sollten Interessenten dies mit dem Besitzer des Gebäudes oder Grundstückes abstimmen, wenn man nur zur Miete wohnt. Voraussetzung ist außerdem, dass zumindest das nähere Umfeld schon mit Glasfaser erschlossen ist - was man daran erkennt, dass VDSL gebucht werden kann.
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