Deutsche Glasfaser will ihr Netz jetzt doch bundesweit ausbauen
Aufgrund der veränderten Ausgangssituation will das Unternehmen Deutsche Glasfaser nun doch deutlich breiter aktiv werden und dafür auch Hilfen aus den frisch eingerichteten Steuertöpfen annehmen. Das könnte für die altgedienten Glasfaser-Verweigerer zumindest im Kleinen zum Problem werden.
Die Firma, hinter der unter anderem der Finanzinvestor KKR steht, agiert in Deutschland in einer Marktlücke. Die Deutsche Telekom als größter Netzbetreiber weigert sich seit Jahren weitgehend, Glasfaser-Infrastrukturen bis zum Endkunden zu bringen. Und wenn dann nur dort, wo aufgrund einer hohen Bevölkerungsdichte mit ordentlichen Erträgen zu rechnen ist.
Deutsche Glasfaser ging daher an den Start, um vor allem auch die ländlichen Räume mit kompletten Glasfaser-Anschlüssen in den Haushalten zu versorgen. Hier konzentrierte man sich bisher auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen. In den Ausbaugebieten können Kunden beispielsweise Internet-Zugänge mit symmetrischen 100 Megabit pro Sekunde für 40 Euro im Monat buchen.
Wie aus einem Bericht des Handelsblattes hervorgeht, sollen in der nächsten Zeit auch Regionen erschlossen werden, die bisher nicht auf dem Plan standen. Das Unternehmen wolle in den kommenden Jahren rund 1,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um den Glasfaser-Ausbau bundesweit anzugehen. KKR hatte vor einem Jahr im Zuge der Übernahme der Mehrheit an Deutsche Glasfaser erst einmal 450 Millionen Euro angekündigt.
Die Planänderung dürfte auch damit zusammenhängen, dass sich seitdem einiges an der Ausgangslage geändert hat. Bisher setzte das Unternehmen voll auf einen Ausbau aus eigener Kraft. Inzwischen stehen aber satte Fördertöpfe von der Bundesregierung zu anderen Konditionen bereit, mit denen das Unternehmen anders wirtschaften und seine Infrastruktur schneller expandieren kann. Zudem änderte sich auch an der Haltung der Deutschen Telekom nichts, noch über viele Jahre an den aktuellen und kommenden DSL-Technologien und damit an den alten Kupfernetzen festhalten zu wollen.
Deutsche Telekom Kupfer ist Glasfaser, Netzausbau geht bei Regen nicht
Deutsche Glasfaser ging daher an den Start, um vor allem auch die ländlichen Räume mit kompletten Glasfaser-Anschlüssen in den Haushalten zu versorgen. Hier konzentrierte man sich bisher auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen. In den Ausbaugebieten können Kunden beispielsweise Internet-Zugänge mit symmetrischen 100 Megabit pro Sekunde für 40 Euro im Monat buchen.
Wie aus einem Bericht des Handelsblattes hervorgeht, sollen in der nächsten Zeit auch Regionen erschlossen werden, die bisher nicht auf dem Plan standen. Das Unternehmen wolle in den kommenden Jahren rund 1,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um den Glasfaser-Ausbau bundesweit anzugehen. KKR hatte vor einem Jahr im Zuge der Übernahme der Mehrheit an Deutsche Glasfaser erst einmal 450 Millionen Euro angekündigt.
Die Planänderung dürfte auch damit zusammenhängen, dass sich seitdem einiges an der Ausgangslage geändert hat. Bisher setzte das Unternehmen voll auf einen Ausbau aus eigener Kraft. Inzwischen stehen aber satte Fördertöpfe von der Bundesregierung zu anderen Konditionen bereit, mit denen das Unternehmen anders wirtschaften und seine Infrastruktur schneller expandieren kann. Zudem änderte sich auch an der Haltung der Deutschen Telekom nichts, noch über viele Jahre an den aktuellen und kommenden DSL-Technologien und damit an den alten Kupfernetzen festhalten zu wollen.
Deutsche Telekom Kupfer ist Glasfaser, Netzausbau geht bei Regen nicht
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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