Huawei P9 & P9 Plus vorgestellt:
Kamera-Wunder mit zwei Augen
Der chinesische Hersteller Huawei hat heute mit dem Huawei P9, dem Huawei P9 Plus und dem Huawei P9 Lite gleich drei Varianten seiner recht erfolgreichen Smartphones der P-Serie vorgestellt. Gerade in Sachen Kamera will man neue Maßstäbe setzen, kommt doch eine Kombination aus gleich zwei Farb- und Schwarz-Weiß-Kameras zum Einsatz, die gemeinsam eine erhebliche Steigerung der Bildqualität bieten sollen.
Huawei hat rund um die Dual-Kamera-Einheit auf der Rückseite des Huawei P9 und P9 Plus mit dem Kamera-Spezialisten Leica kooperiert. Leica liefert dabei die Optik, so dass die beiden Kameras jeweils mit einer Brennweite von 27 Millimetern und einer F/2.2-Blende arbeiten und aspherische Linsen nutzen. Darüber hinaus verfügen die beiden neuen Top-Modelle aus der P9-Serie auch noch über einen Laser-Autofokus, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig scharfstellen soll.
Huawei P9 Lite geleakt Alle Details & offizielle Bilder vorab
Die eigentliche Besonderheit bei der Doppelkamera im P9 und P9 Plus ist jedoch, dass eine der Cams mit RGB-Sensor arbeitet, während die andere einen Graustufen-Sensor nutzt. Weil die Schwarz-Weiß-Cam deutlich höhere Kontraste erkennen kann und zudem bei einer Aufnahme unterschiedliche Belichtungszeiten genutzt werden können, verspricht Huawei in Kombination mit seiner speziellen Software eine gesteigerte Bildqualität. Bis zu 300 Prozent mehr Licht sollen die kombinierten Kameras einfangen können und auch der Detailreichtum soll 50 Prozent höher ausfallen.
Huawei-Che Richard Yu mit den neuen Topmodellen
Natürlich ergeben sich durch die Doppelkamera auch noch andere Möglichkeiten, darunter auch die Option, den Schärfepunkt vor oder nach der Aufnahme eines Bildes flexibel einstellen zu können. Monochrom-Aufnahmen und besonders lange Belichtungszeiten sind ebenfalls kein Problem. Huawei führt zudem eine überarbeitete Version seiner Kamera-App ein, in der man erneut fast alle Details einer Aufnahme regeln kann, seien es Weißabgleich, ISO oder auch die Belichtungszeit. Das entsprechende Menü wird einfach seitlich hereingewischt und steht dann in vollem Umfang zur Verfügung.
Natürlich haben die beiden Kameras auch einen Blitz zur Verfügung, wobei es sich in diesem Fall um einen Dual-LED-Blitz handelt, bei dem jeweils eine LED wie üblich anders gefärbt ist, um so möglichst natürliche Hauttöne zu erzielen. Die Frontkamera ist im Vergleich zur rückwärtigen Dual-Cam-Lösung mit Leica-Optik Standard-Kost, sitzt hier doch ein mit acht Megapixeln auflösender Sensor mit F/1.9- (P9 Plus) bzw. F/2.4-Blende (P9), der ohne einen eigenen Blitz auskommen muss.
Eine weitere für die P-Serie von Huawei begrüßenswerte Neuerung ist die Integration eines Fingerabdrucksensors auf der Rückseite. Dieser arbeitet wie bei Huawei üblich extrem schnell und kann bei allen P9-Modellen nicht nur zum Entsperren der Smartphones, sondern auch zum Annehmen von Anrufen, dem Auslösen der Kamera, den Zugriff auf das Notification-Center, die Deaktivierung des Alarms und das Durchblättern der Fotogalerie verwendet werden.
Alle Farbvarianten
Auch hier wird wieder eine Besonderheit geboten, die Huawei schon bei seinem Mate S einführte, aber dort auf das in Europa erst später verfügbare Premium-Modell beschränkte. Das von Huawei als "Press Touch" bezeichnete Feature macht den Bildschirm für die Stärke des Drucks durch den Finger des Nutzers empfindlich. Dadurch werden sozusagen Kontextmenüs für die Symbole der Huawei-Apps auf dem Homescreen möglich, so dass man direkt zu bestimmten Funktionen springen kann. So lässt sich bei der Kontakte-App zum Beispiel das Menü für das Anlegen neuer Kontakte direkt öffnen oder ein Sprung direkt in die unterschiedlichen Kamera-Modi ist ebenfalls kein Problem.
Huawei P9 Lite geleakt Alle Details & offizielle Bilder vorab
Die eigentliche Besonderheit bei der Doppelkamera im P9 und P9 Plus ist jedoch, dass eine der Cams mit RGB-Sensor arbeitet, während die andere einen Graustufen-Sensor nutzt. Weil die Schwarz-Weiß-Cam deutlich höhere Kontraste erkennen kann und zudem bei einer Aufnahme unterschiedliche Belichtungszeiten genutzt werden können, verspricht Huawei in Kombination mit seiner speziellen Software eine gesteigerte Bildqualität. Bis zu 300 Prozent mehr Licht sollen die kombinierten Kameras einfangen können und auch der Detailreichtum soll 50 Prozent höher ausfallen.
Huawei-Che Richard Yu mit den neuen Topmodellen
Natürlich ergeben sich durch die Doppelkamera auch noch andere Möglichkeiten, darunter auch die Option, den Schärfepunkt vor oder nach der Aufnahme eines Bildes flexibel einstellen zu können. Monochrom-Aufnahmen und besonders lange Belichtungszeiten sind ebenfalls kein Problem. Huawei führt zudem eine überarbeitete Version seiner Kamera-App ein, in der man erneut fast alle Details einer Aufnahme regeln kann, seien es Weißabgleich, ISO oder auch die Belichtungszeit. Das entsprechende Menü wird einfach seitlich hereingewischt und steht dann in vollem Umfang zur Verfügung.
Natürlich haben die beiden Kameras auch einen Blitz zur Verfügung, wobei es sich in diesem Fall um einen Dual-LED-Blitz handelt, bei dem jeweils eine LED wie üblich anders gefärbt ist, um so möglichst natürliche Hauttöne zu erzielen. Die Frontkamera ist im Vergleich zur rückwärtigen Dual-Cam-Lösung mit Leica-Optik Standard-Kost, sitzt hier doch ein mit acht Megapixeln auflösender Sensor mit F/1.9- (P9 Plus) bzw. F/2.4-Blende (P9), der ohne einen eigenen Blitz auskommen muss.
Eine weitere für die P-Serie von Huawei begrüßenswerte Neuerung ist die Integration eines Fingerabdrucksensors auf der Rückseite. Dieser arbeitet wie bei Huawei üblich extrem schnell und kann bei allen P9-Modellen nicht nur zum Entsperren der Smartphones, sondern auch zum Annehmen von Anrufen, dem Auslösen der Kamera, den Zugriff auf das Notification-Center, die Deaktivierung des Alarms und das Durchblättern der Fotogalerie verwendet werden.
Alle Farbvarianten
Huawei P9 Plus mit druckempfindlichem Display
Technisch sind sich das Huawei P9 Plus und das normale P9 recht ähnlich, sie kommen jedoch in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Displays daher. Das P9 Plus hat ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Panel, das natürlich praktisch unbegrenzten Kontrast und entsprechend kräftige Farben bietet. Das Panel löst mit 1920x1080 Pixeln auf und nutzt dabei eine diamantförmige Pixel-Matrix, so dass die Schärfe etwas leidet.Auch hier wird wieder eine Besonderheit geboten, die Huawei schon bei seinem Mate S einführte, aber dort auf das in Europa erst später verfügbare Premium-Modell beschränkte. Das von Huawei als "Press Touch" bezeichnete Feature macht den Bildschirm für die Stärke des Drucks durch den Finger des Nutzers empfindlich. Dadurch werden sozusagen Kontextmenüs für die Symbole der Huawei-Apps auf dem Homescreen möglich, so dass man direkt zu bestimmten Funktionen springen kann. So lässt sich bei der Kontakte-App zum Beispiel das Menü für das Anlegen neuer Kontakte direkt öffnen oder ein Sprung direkt in die unterschiedlichen Kamera-Modi ist ebenfalls kein Problem.
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