DisplayPort 1.4 fertig: Flüssiges 8K-Bild über USB Type-C-Anschlüsse
Das Industrie-Konsortium Video Electronics Standards Association (VESA) hat die Grundlagen für die Verwendung noch wesentlich höherer Bildschirm-Auflösungen geschaffen: Wie die Gruppe mitteilte, seien die Spezifikationen des Standards DisplayPort jetzt in der Version 1.4 beschlossen.
Dabei setzt sich ein Trend fort, der für die Anbindung von Bildschirmen an die Systeme, die die Inhalte bereitstellen, auf Technologien setzt, die auch schon für andere Datenkanäle eingesetzt werden. Statt also separate Stecker und Kabel erforderlich zu machen, setzt man inzwischen auf universelle Lösungen. Bei Display-Port war dies im ersten Schritt noch eine Kombination mit Thunderbold, inzwischen ist USB Type-C hier aber der Formfaktor der Wahl, auf den das DisplayPort-Protokoll aufgesetzt wird.
In aktuellen Geräten kommt bereits DisplayPort 1.2 in Verbindung mit USB Type-C zum Einsatz. Die maximal möglichen Bild-Werte lassen in dem aktuellen USB-Standard aber noch sehr viel Bandbreite frei. Das wird sich mit DisplayPort 1.4 aber ein gutes Stück ändern. Über die neuen USB-Anschlüsse, die nach dem USB 3.1-Standard arbeiten, können bis zu 10 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Nutzt man die Fähigkeiten von DisplayPort 1.4 voll aus, erreichen die Bildraten immerhin 8,1 Gigabit pro Sekunde.
Es kommt aber neben der reinen Auflösung und Bildrate noch einiges dazu: So werden nun auch HDR-Daten in den höheren Auflösungen direkt unterstützt. In die Spezifikationen ist außerdem die High Bit Rate 3 (HBR3) eingeflossen. Diese regelt die parallele Ansteuerung mehrerer Monitore und sorgt beispielsweise dafür, dass ein DisplayPort 1.4-Anschluss zwei 4K-Displays bei 60 Hertz versorgen kann.
In aktuellen Geräten kommt bereits DisplayPort 1.2 in Verbindung mit USB Type-C zum Einsatz. Die maximal möglichen Bild-Werte lassen in dem aktuellen USB-Standard aber noch sehr viel Bandbreite frei. Das wird sich mit DisplayPort 1.4 aber ein gutes Stück ändern. Über die neuen USB-Anschlüsse, die nach dem USB 3.1-Standard arbeiten, können bis zu 10 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Nutzt man die Fähigkeiten von DisplayPort 1.4 voll aus, erreichen die Bildraten immerhin 8,1 Gigabit pro Sekunde.
8K mit 60 Hertz
In der aktuell schon eingesetzten Version 1.2 können 4K-Inhalte mit Bildraten von 60 Hertz zum Display übertragen werden. Auch die Fassung 1.3 ist schon seit einiger Zeit fertig, kommt aber noch nicht breit zum Einsatz. Mit dieser lassen sich 5K-Auflösungen bei 60 Hertz oder auch 8K-Auflösungen mit 30 Hertz übertragen. DisplayPort 1.4 ermöglicht die Wiedergabe von 8K-Inhalten nun ebenfalls mit 60 Hertz.Es kommt aber neben der reinen Auflösung und Bildrate noch einiges dazu: So werden nun auch HDR-Daten in den höheren Auflösungen direkt unterstützt. In die Spezifikationen ist außerdem die High Bit Rate 3 (HBR3) eingeflossen. Diese regelt die parallele Ansteuerung mehrerer Monitore und sorgt beispielsweise dafür, dass ein DisplayPort 1.4-Anschluss zwei 4K-Displays bei 60 Hertz versorgen kann.
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Christian Kahle
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