DisplayPort 2.0 fertig: Dreifache Bandbreite für 16K-Displays bei 60Hz

USB Type-C, USB 3.1, Displayport, USB Power Bildquelle: VESA
Das erste Mal seit März 2016 stellt die Video Electronics Standards Association (VESA) ein Update für den DisplayPort-Standard vor und macht damit ein paar richtig große Schritte. DisplayPort 2.0 bietet die dreifache Bandbreite des Vorgängers und macht damit unter anderem den Betrieb von 16k-Displays bei 60Hz möglich.

DisplayPort 2.0 ist fertig und lässt den Vorgänger sehr weit hinter sich

Für den DisplayPort-Standard von VESA steht ein sehr großes Update an. Nachdem man mit DisplayPort 1.4a zuletzt vor rund drei Jahren einen neue Version des Anschlusses vorgestellt hatte, folgt jetzt der Schritt zur nächsten großen Versionsnummer 2.0. Wie Neowin in seinem Bericht schreibt, ist von DisplayPort 2.0 im Vergleich mit diesem Vorgänger eine Verdreifachung der Bandbreite zu erwarten - ein Faktor, der bei immer höheren Auflösungen bei Displays und in VR-Anwendungen in den nächsten Jahren eine große Rolle spielen wird. VESA DisplayPort 2.0Steil bergauf: Die Power von DisplayPort 2.0 So schafft es DisplayPort 2.0 laut den offiziellen Angaben von VESA auf eine Spitzenleistung von 77.37 Gbps. Damit kann man auf dem Datenblatt auch den jüngsten HDMI-Standard 2.1 hinter sich lassen, der bei der Vorstellung 2017 mit einer Bandbreite von 48Gbps ausgezeichnet wurde. Diese Werte auf dem Leistungsblatt machen es DisplayPort 2.0 als erstem Standard möglich, "8K-Displays bei 60 Hz mit voller Farbauflösung und 30 Bits pro Pixel (bpp) ohne Kompression" zu betreiben.

DisplayPort 2.0 ist ebenfalls der erste Standard, der für 16K Displays bei 60 Hz genügt, wobei "volle Farbauflösung und 30 Bits pro Pixel (bpp)" beibehalten werden können, Letzteres wird aber nur durch "Display Stream Compression" ermöglicht. Die Unterstützung von 10k Displays bei 60 Hz ist ohne Kompression möglich, dann aber auf 24 bpp beschränkt.

Wichtige Features

Wichtige Funktion von DisplayPort 2.0 ist außerdem die Möglichkeit, das Signal über USB Type-C-Anschlüsse übertragen zu können. Dazu kommt die neue Funktion Panel Replay, die es möglich macht, eine Erneuerung des Bildes nur da zu veranlassen, wo Änderungen stattgefunden haben - wichtig für Leistungs-Einsparungen und bessere Performance im Zusammenspiel mit Laptops und Co. Erste Geräte mit DisplayPort 2.0 sind wohl erste zum Ende 2020 zu erwarten. USB Type-C, USB 3.1, Displayport, USB Power USB Type-C, USB 3.1, Displayport, USB Power VESA
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