Bald darf kein Bauprojekt mehr ohne Glasfaser-Verlegung stattfinden
Die Bundesregierung hat heute einen neuen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der bei Bauprojekten zukünftig die Verlegung von Glasfaser-Kabeln zur Pflicht machen wird. Dadurch sollen zumindest keine neuen weißen Flecken auf der Infrastruktur-Karte mehr entstehen.
Seinen Ursprung hat das Gesetz im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Alexander Dobrindt untersteht. "In Zukunft gilt: Jede Baustelle bringt Bandbreite. Wer Verkehrswege oder Neubaugebiete erschließt, muss Glasfaserkabel direkt mitverlegen", sagte dieser.
Gleichzeitig soll die bestehende Infrastruktur für den Ausbau der Datennetze geöffnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass vorhandene Leer-Rohre unter Straßen direkt von den Netzbetreibern genutzt werden können und die Verkehrswege nicht extra aufgerissen werden müssen. "Solange geeignete Rohrkapazitäten darunter liegen, die noch frei sind, können die Telekommunikationsunternehmen einfach ein Kabel durchschießen - fertig", führte Dobrindt weiter aus.
Der Ausbau der digitalen Infrastruktur soll auf diese Weise schneller und preiswerter möglich sein. Laut dem Ministerium seien hier laut Experten-Schätzungen Einsparungen bei den nötigen Investitionen im Milliarden-Bereich zu erwarten. Die Kosten werden immer wieder ins Feld geführt, wenn es um Rechtfertigungen dafür geht, dass der Glasfaser-Ausbau noch immer vergleichsweise langsam vorankommt. Südkorea - der Spitzenreiter in Sachen Breitband-Versorgung, hatte es hingegen bereits kurz nach dem Jahrtausendwechsel zur Pflicht gemacht, dass bei allen Bauprojekten auch Glasfaser-Kabel gezogen werden.
Gleichzeitig soll die bestehende Infrastruktur für den Ausbau der Datennetze geöffnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass vorhandene Leer-Rohre unter Straßen direkt von den Netzbetreibern genutzt werden können und die Verkehrswege nicht extra aufgerissen werden müssen. "Solange geeignete Rohrkapazitäten darunter liegen, die noch frei sind, können die Telekommunikationsunternehmen einfach ein Kabel durchschießen - fertig", führte Dobrindt weiter aus.
Vielfältige Wege nutzen
Solche Kapazitäten beschränken sich allerdings nicht nur auf Straßen. Auch entlang von Strom- und Wassernetzen, an Schienenstrecken und Wasserstraßen sind häufig Leerrohre zu finden, die noch nicht genutzt sind. Die jeweiligen Betreiber - häufig sind das beispielsweise Stadtwerke, große Energieversorger oder die Bahn - werden durch das neue Gesetz verpflichtet, den Telekommunikationsunternehmen einen unkomplizierten Zugang zu fairen Preisen zu ermöglichen.Der Ausbau der digitalen Infrastruktur soll auf diese Weise schneller und preiswerter möglich sein. Laut dem Ministerium seien hier laut Experten-Schätzungen Einsparungen bei den nötigen Investitionen im Milliarden-Bereich zu erwarten. Die Kosten werden immer wieder ins Feld geführt, wenn es um Rechtfertigungen dafür geht, dass der Glasfaser-Ausbau noch immer vergleichsweise langsam vorankommt. Südkorea - der Spitzenreiter in Sachen Breitband-Versorgung, hatte es hingegen bereits kurz nach dem Jahrtausendwechsel zur Pflicht gemacht, dass bei allen Bauprojekten auch Glasfaser-Kabel gezogen werden.
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Christian Kahle
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