Windows 7 und 8.1 mit neuen SoC:
diese PC erhalten beschränkt Support

Jetzt ist es amtlich: Microsoft hat nach der Ankündigung der neuen Support-Politik für ältere OS mit neuen Chip-Generationen jetzt eine Liste veröffentlicht, die alle unterstützten PC aufzählt. Der eingeschränkte Support für Windows 7 und Windows 8.1 wird nur für Rechner von Dell, HP, Lenovo und NEC gewährt.
Intel Core i5, Skylake, Intel Skylake, Intel Core i7-6700K
Intel
Andere Hersteller und selbstzusammengstellte Rechner bleiben außen vor. Wie Windows-Chef Terry Myerson in der vergangenen Woche bereits erläutert hat, geht es dabei nur um die Unterstützung von älteren Betriebssystemen in Kombination mit den neuen SoC wie Intel Skylake, AMD Bristol Ridge und der Qualcomm 8996-Serie. Wer einen PC mit einem dieser neuen Prozessoren-Generationen nutzen möchte, fährt mit der neuen Support-Politik deutlich besser, wenn er auf Windows 10 upgraded. Denn nur dann bietet Microsoft umfassenden Support an und kann einspringen, falls es Probleme mit Treibern und Co gibt.


Neues Support-Ende

Ansonsten ist der Support für Windows 7 und Windows 8.1 mit neuen Prozessoren von 2015 und neuer nur auf einer Liste von rund 100 Geräten vollständig möglich. Der eingeschränkte Support wird nur für Rechner von Dell, HP, Lenovo und NEC gewährt. Andere Hersteller bleiben aktuell außen vor. Eingeschränkt ist der Support nicht nur durch die Geräteauswahl von Microsoft, sondern auch, weil man die Zeit bis zum Support-Ende verkürzt. Während Windows 7 offiziell noch bis Anfang 2020 unterstützt wird und Windows 8.1 bis Anfang 2023, verkürzt sich die Unterstützung in der Kombination zum Beispiel mit aktuellen Skylake-Prozessoren auf von nun an noch 18 Monate. Juli 2017 ist Schluss.

Siehe auch: Microsoft erklärt neue Support-Politik: neue CPUs erfordern Windows 10

Inwieweit die neuen Support-Richtlinien nun für den Endkunden interessant sind, ist umstritten. Grundsätzlich trifft es eher Firmen, die neue Hardware einkaufen, aber im Betrieb allgemein noch ein älteres Betriebssystem wie Windows 7 verwenden. Otto-Normal-Verbraucher hat kaum einen Grund, sich einen PC mit der neuesten Chip-Technologie zu kaufen und sich dann nicht für den Einsatz von Windows 10 zu entscheiden.

Die Supportliste für Windows 7 und Windows 8.1 könnte allerdings noch erweitert werden, auch durch weitere Hersteller. Microsoft gibt die Verantwortung für die Listen-Pflege weiter. Die OEM-Partner werden diese Support-Listen nach und nach erweitern, sobald neue Geräte herauskommen und diese mit ihren SoCs noch unterstützt werden.

Siehe auch: Bug in Intels Skylake-CPUs: Absturz bei großen Zahlen, Patch kommt

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