Verdeckte Kosten von Spielekonsolen sind stark gestiegen
Die Nutzung von Videospielen ist in den letzten 20 Jahren wesentlich teurer geworden - ohne dass die Gamer dies direkt merken würden. Seit den 1990er Jahren hat sich der reale Stromverbrauch der Spielekonsolen schlicht mehr als vervierfacht.
Das geht aus einer Untersuchung durch den britischen Energieversorger British Gas hervor. Diese kam zu dem Ergebnis, dass klassische Konsolen wie Sega Mega Drive oder Nintendo 64 auf der jährlichen Energie-Rechnung nach heutigen Strompreisen mit einem Plus von rund 11 Pfund (15 Euro) zu Buche schlugen. Eine Xbox One hingegen generiert im Jahr Stromkosten von durchschnittlich 43 Pfund (58,60 Euro).
Die Playstation 4 erwies sich in der Untersuchung als das Gerät, das die höchsten Stromkosten verursacht. Die Xbox One folgt knapp dahinter. Während zahlreiche Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Fernseher in den letzten zwei Dekaden immer sparsamer wurden, hat sich der Stromverbrauch von Spielekonsolen also massiv gesteigert.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. So achten die Hersteller der verschiedenen Komponenten zwar zunehmend auf die Energieeffizienz ihrer Produkte - doch die Leistung der aktuellen Systeme liegt stets möglichst weit am aktuellen Maximum, so dass hier im Grunde keinen realen Einsparungen geschehen. Hinzu kommt, dass Konsolen der frühen Tage auch komplett ausgeschaltet wurden, wenn sie nicht im Einsatz waren. Heutige Systeme werden hingegen meist nur in einen Stand-by-Modus geschaltet. Auch die Nutzungszeiten steigen durch aufwändigere Spiele und eine wachsende Zahl von Entertainment-Funktionen immer weiter an.
Deutlich unterscheiden sich auch die Energiekosten voneinander, die anfallen, wenn verschiedene Games genutzt werden - wobei die Methodik des Tests hier in einigen Fällen etwas fragwürdig ist. Um beispielsweise das Online-Spiel World of Warcraft mit all seinen Erweiterungen "durchzuspielen" wird eine Zeit von 1.180 Stunden veranschlagt - was sich mit 31,66 Pfunde (43,20 Euro) auf der Stromrechnung niederschlagen würde. Für ein Match in FIFA 15 werden hingegen nur 19 Minuten benötigt, was dann nur einen Penny kostet.
Die Playstation 4 erwies sich in der Untersuchung als das Gerät, das die höchsten Stromkosten verursacht. Die Xbox One folgt knapp dahinter. Während zahlreiche Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Fernseher in den letzten zwei Dekaden immer sparsamer wurden, hat sich der Stromverbrauch von Spielekonsolen also massiv gesteigert.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. So achten die Hersteller der verschiedenen Komponenten zwar zunehmend auf die Energieeffizienz ihrer Produkte - doch die Leistung der aktuellen Systeme liegt stets möglichst weit am aktuellen Maximum, so dass hier im Grunde keinen realen Einsparungen geschehen. Hinzu kommt, dass Konsolen der frühen Tage auch komplett ausgeschaltet wurden, wenn sie nicht im Einsatz waren. Heutige Systeme werden hingegen meist nur in einen Stand-by-Modus geschaltet. Auch die Nutzungszeiten steigen durch aufwändigere Spiele und eine wachsende Zahl von Entertainment-Funktionen immer weiter an.
Deutlich unterscheiden sich auch die Energiekosten voneinander, die anfallen, wenn verschiedene Games genutzt werden - wobei die Methodik des Tests hier in einigen Fällen etwas fragwürdig ist. Um beispielsweise das Online-Spiel World of Warcraft mit all seinen Erweiterungen "durchzuspielen" wird eine Zeit von 1.180 Stunden veranschlagt - was sich mit 31,66 Pfunde (43,20 Euro) auf der Stromrechnung niederschlagen würde. Für ein Match in FIFA 15 werden hingegen nur 19 Minuten benötigt, was dann nur einen Penny kostet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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