Google: Erstmals Angaben zum Stromverbrauch
Der Suchmaschinen-Konzern Google hat erstmals konkrete Zahlen zu seinem Stromverbrauch offengelegt. Damit will sich das Unternehmen gegen Vorwürfe wehren, dass es mit seinen zahlreichen Datenzentren in Wirklichkeit ein gigantischer Stromfresser ist und entgegen des selbst produzierten Images mit zur Klimakatastrophe beiträgt.
Nach Angaben des Unternehmens liege die Leistungsaufnahme aller Niederlassungen bei insgesamt 2,26 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht dem Bedarf einer kleineren Großstadt mit 200.000 Haushalten. Auf den ersten Blick ist der Konzern somit tatsächlich ein gigantischer Energieschlucker. Der Vergleich zum jeweiligen Äquivalent zur Nutzung eines Google-Dienstes zeigt laut dem Unternehmen aber, dass der Stromverbrauch insgesamt sinke.
So sei beispielsweise die Nutzung von Google Mail in einem Unternehmen etwa 80 Mal energieeffizienter als der Betrieb eines eigenen Mail-Servers. Für die Herstellung einer DVD inklusive Verpackung und der Auslieferung zum Kunden würde etwa ebenso viel Energie benötigt, wie bei einer dreitägigen durchgängigen Nutzung von YouTube-Videos. Hundert Suchanfragen entsprechen der gleichen Menge Strom, wie die Herstellung von anderthalb Esslöffeln Orangensaft.
Heruntergebrochen auf die einzelnen Google-Nutzer liegt der Stromverbrauch nach Angaben des Konzerns über alle angebotenen Dienste hinweg im Monat etwa in einer Größenordnung, die eine 60-Watt-Glühbirne in drei Stunden generiert. Der Betrieb alltäglicher Anwendungen in der Cloud sei damit um ein Vielfaches effizienter, als wenn die Nutzer jeweils auf den eigenen Systemen vergleichbare Anwendungen einsetzen.
Hinzu komme, dass Google sich bemühe, die eigenen Datenzentren möglichst energieeffizient zu gestalten. Der Stromverbrauch soll dadurch etwa nur halb so hoch sein, wie in einem durchschnittlichen Vergleichsobjekt. Ein Viertel des Stroms, der von den Datenzentren und in den Büros benötigt wird, stammte im letzten Jahr laut Firmenangaben aus regenerativen Quellen. Im kommenden Jahr will man den Wert auf 35 Prozent steigern.
Stromverbrauch im Vergleich
Die durch Google verursachten CO2-Emmissionen sollen 2010 bei etwa 1,46 Millionen Tonnen gelegen haben. Hier spielt auch mit hinein, dass Datenzentren teilweise in Regionen gebaut wurde, in denen Strom wenig kostet, aber durch Kohleverbrennung erzeugt wird. Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass man durch die Investition in so genannte Ausgleichspapiere aber bereits seit 2007 eine ausgeglichen Klimabilanz habe.
Neben der direkten Einsparung von Energie und den Investitionen in Solarkraftwerke arbeite man aber auch in vielen kleineren Bereichen an einer Verbesserung der Klimabilanz. So betreibe man am Firmensitz im Silicon Valley beispielsweise Bus-Shuttles, mit denen die Mitarbeiter zur Arbeit gefahren werden. Dadurch seien täglich rund 2.000 Autos weniger auf den Straßen unterwegs. Im Jahr würden die Einsparungen einer Fahrstrecke von 22,5 Millionen Meilen Fahrstrecke entsprechen.
So sei beispielsweise die Nutzung von Google Mail in einem Unternehmen etwa 80 Mal energieeffizienter als der Betrieb eines eigenen Mail-Servers. Für die Herstellung einer DVD inklusive Verpackung und der Auslieferung zum Kunden würde etwa ebenso viel Energie benötigt, wie bei einer dreitägigen durchgängigen Nutzung von YouTube-Videos. Hundert Suchanfragen entsprechen der gleichen Menge Strom, wie die Herstellung von anderthalb Esslöffeln Orangensaft.
Heruntergebrochen auf die einzelnen Google-Nutzer liegt der Stromverbrauch nach Angaben des Konzerns über alle angebotenen Dienste hinweg im Monat etwa in einer Größenordnung, die eine 60-Watt-Glühbirne in drei Stunden generiert. Der Betrieb alltäglicher Anwendungen in der Cloud sei damit um ein Vielfaches effizienter, als wenn die Nutzer jeweils auf den eigenen Systemen vergleichbare Anwendungen einsetzen.
Hinzu komme, dass Google sich bemühe, die eigenen Datenzentren möglichst energieeffizient zu gestalten. Der Stromverbrauch soll dadurch etwa nur halb so hoch sein, wie in einem durchschnittlichen Vergleichsobjekt. Ein Viertel des Stroms, der von den Datenzentren und in den Büros benötigt wird, stammte im letzten Jahr laut Firmenangaben aus regenerativen Quellen. Im kommenden Jahr will man den Wert auf 35 Prozent steigern.
Stromverbrauch im Vergleich
Die durch Google verursachten CO2-Emmissionen sollen 2010 bei etwa 1,46 Millionen Tonnen gelegen haben. Hier spielt auch mit hinein, dass Datenzentren teilweise in Regionen gebaut wurde, in denen Strom wenig kostet, aber durch Kohleverbrennung erzeugt wird. Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass man durch die Investition in so genannte Ausgleichspapiere aber bereits seit 2007 eine ausgeglichen Klimabilanz habe.
Neben der direkten Einsparung von Energie und den Investitionen in Solarkraftwerke arbeite man aber auch in vielen kleineren Bereichen an einer Verbesserung der Klimabilanz. So betreibe man am Firmensitz im Silicon Valley beispielsweise Bus-Shuttles, mit denen die Mitarbeiter zur Arbeit gefahren werden. Dadurch seien täglich rund 2.000 Autos weniger auf den Straßen unterwegs. Im Jahr würden die Einsparungen einer Fahrstrecke von 22,5 Millionen Meilen Fahrstrecke entsprechen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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