Philips: Unerwartete Empörung stoppt DRM in vernetzten Lampen
Die Vernetzung von Haushalts-Elektronik, die unter dem Label Internet of Things (IoT) verkauft wird, dürfte zukünftig viele Debatten wiederbringen, die Computer-Nutzer nach dem letzten Jahrzehnt für beendet glaubten. Aktuell sorgte Philips mit einer Art DRM-System in seinen Lampen für Aufregung.
Für die Nutzer begann alles mit einem Firmware-Update für ein System namens "Hue", das für die Steuerung der verschiedenen Leuchtmittel in einem vernetzten Haushalt zuständig sein soll. Dieses weigerte sich plötzlich, mit verschiedenen Lampen zusammenzuarbeiten, die von Drittanbietern produziert werden. Alles lief darauf hinaus, dass die Anwender nur noch Produkte verwenden können, die ebenfalls von Philips oder aber einem zertifizierten Partner hergestellt wurden.
Im Konkreten hieße das, dass man für eine defekte Lampe nicht mehr hätte einfach Ersatz kaufen können. Stattdessen hätte der Verbraucher nun nicht mehr nur darauf achten müssen, dass das Leuchtmittel in die Fassung passt, sondern auch noch einen Stempel von Philips trägt. Das Unternehmen begründete diesen Schritt offiziell damit, dass es zunehmend Kompatibilitätsprobleme in der Zusammenarbeit zwischen Hue und den Lampen aus anderen Häusern gebe.
Grundsätzlich sollte es auch weiterhin möglich sein, Leuchtmittel zu verwenden, die nicht direkt von Philips stammen - aber eben nur, wenn sie dem Konzern zuvor zur Zertifizierung vorgelegt wurden. Wenn eine neu eingebaute Lampe sich also nicht mit der richtigen Kennung bei dem Steuerungssystem meldete, wäre sie fortan dunkel geblieben.
Offenbar hat Philips aber schon genug Verbraucher gefunden, die ihre heimische Beleuchtung bereits auf das IoT-Zeitalter umgerüstet haben und die vom Einbau eines DRM-Systems in die Firmware gelinde gesagt wenig begeistert waren. Die Empörung kochte hoch genug, um Philips dazu zu bringen, das Firmware-Update binnen kürzester Zeit zurückzuziehen, wie CNet berichtete.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man die Reaktionen schlicht unterschätzt. In Kürze soll es ein korrigiertes Firmware-Update geben, das sicherstellt, dass Hue auch weiter mit Lampen von Drittherstellern zusammenarbeitet. Den Zertifizierungs-Prozess will man aber fortsetzen - wenn auch optional. Das entsprechende Siegel soll Verbrauchern dann eben nur noch anzeigen, dass sie hier auf jeden Fall damit rechnen können, dass die Steuerung kompatibel ist. Die Sache darf man aber getrost als Vorgeschmack darauf ansehen, was die Heimvernetzung in Zukunft noch hervorbringen wird.
Im Konkreten hieße das, dass man für eine defekte Lampe nicht mehr hätte einfach Ersatz kaufen können. Stattdessen hätte der Verbraucher nun nicht mehr nur darauf achten müssen, dass das Leuchtmittel in die Fassung passt, sondern auch noch einen Stempel von Philips trägt. Das Unternehmen begründete diesen Schritt offiziell damit, dass es zunehmend Kompatibilitätsprobleme in der Zusammenarbeit zwischen Hue und den Lampen aus anderen Häusern gebe.
Grundsätzlich sollte es auch weiterhin möglich sein, Leuchtmittel zu verwenden, die nicht direkt von Philips stammen - aber eben nur, wenn sie dem Konzern zuvor zur Zertifizierung vorgelegt wurden. Wenn eine neu eingebaute Lampe sich also nicht mit der richtigen Kennung bei dem Steuerungssystem meldete, wäre sie fortan dunkel geblieben.
Offenbar hat Philips aber schon genug Verbraucher gefunden, die ihre heimische Beleuchtung bereits auf das IoT-Zeitalter umgerüstet haben und die vom Einbau eines DRM-Systems in die Firmware gelinde gesagt wenig begeistert waren. Die Empörung kochte hoch genug, um Philips dazu zu bringen, das Firmware-Update binnen kürzester Zeit zurückzuziehen, wie CNet berichtete.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man die Reaktionen schlicht unterschätzt. In Kürze soll es ein korrigiertes Firmware-Update geben, das sicherstellt, dass Hue auch weiter mit Lampen von Drittherstellern zusammenarbeitet. Den Zertifizierungs-Prozess will man aber fortsetzen - wenn auch optional. Das entsprechende Siegel soll Verbrauchern dann eben nur noch anzeigen, dass sie hier auf jeden Fall damit rechnen können, dass die Steuerung kompatibel ist. Die Sache darf man aber getrost als Vorgeschmack darauf ansehen, was die Heimvernetzung in Zukunft noch hervorbringen wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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