Philips Hue: Beliebte Smart-Lights nun mit Bluetooth, zum gleichen Preis

Die beliebten Smart-Bulbs des niederländischen Philips-Konzerns sind ab sofort auch in Varianten zu haben, die direkt per Bluetooth gesteuert werden können - wodurch die bisher immer anfallenden Kosten für einen sogenannten Hub nicht mehr zwingend aufgebracht werden müssen. Die neuen Philips Hue Smart Lights sind außerdem mit den meistgenutzten Sprachassistenten kompatibel.
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Signify
Seit ihrer Einführung verwendeten die Philips Hue-Lampen fast ausschließlich das Zigbee-Protokoll für die drahtlose Kommunikation untereinander. Auch zur Steuerung über externe Geräte war deshalb eine sogenannte Hue Bridge notwendig, die praktisch als eine Art Übersetzer der Steuerbefehle fungierte. Erst vor einigen Wochen kamen dann Gerüchte auf, wonach Signify, die Firma hinter der Marke Philips Hue, an der Einführung einer Bluetooth-Unterstützung arbeitet.

Philips Hue mit BluetoothPhilips Hue mit BluetoothPhilips Hue mit BluetoothPhilips Hue mit Bluetooth
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Jetzt hat das Philips Hue-Team von Signify die Pläne mit der Einführung der neuen Produktreihe bestätigt, so dass man bei den neuen Modellen die Hue Bridge auf Wunsch ganz weglassen und stattdessen direkt eine Verbindung zum Smartphone herstellen kann. Den Anfang macht der Hersteller mit sechs Lampen in verschiedenen Designs, wobei es sich zunächst um die besonders populären Modelle handelt. Philips Hue mit BluetoothBei reinem Bluetooth-Betrieb wird die Funktionalität der Steuerungs-App reduziert Preislich sollen sich die neuen Bluetooth-fähigen Lampen nicht von den bisher verfügbaren Modellen unterscheiden, die ausschließlich per Zigbee angebunden werden. Man zahlt also nicht für die Bluetooth-Unterstützung drauf. Dennoch gibt es einige Unterschiede zu den normalen Lampen, angefangen bei einer in ihrem Funktionsumfang reduzierten Version der Hue-App, die speziell für die Bluetooth-Varianten bzw. die direkte Steuerung vom Smartphone aus gedacht ist.

So erlaubt die Hue-App für die Bluetooth-Lampen zwar einfache Funktionen wie das Ein- und Ausschalten, die Anpassung der Farbe und Helligkeit sowie die Einrichtung einfacher Szenen, wer mehr will, muss jedoch für eine Bridge draufzahlen. Nur so lassen sich IFTTT-Anbindung, Siri-Support via Home-Kit, Aufwach-Phasen und die Einbindung in Beleuchtungssysteme für Unterhaltungszwecke realisieren.

Bluetooth selbst sorgt zudem für eine Reihe weiterer Einschränkungen: die Lampen lassen sich individuell nur aus maximal 10 Metern Entfernung vom Smartphone steuern - wie es bei Bluetooth-Geräten aller Art normal ist. Außerdem wird der Kauf einer Bridge immer dann empfohlen, wenn mehr als 10 Lampen in einem Haushalt eingesetzt werden, da sie sich dann besser kollektiv steuern lassen.
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