Raspberry Pi ist nun auch in Wunsch-Konfigurationen zu bekommen
Die Entwickler des Mini-Computers Raspberry Pi wollen diesen in der nächsten Zeit in wesentlich größeren Stückzahlen verkaufen. Großabnehmer sollen die Möglichkeit erhalten, speziell angepasste Versionen des Gerätes für ihre eigenen Bedürfnisse produzieren zu lassen.
Bisher ist die Ausstattung der kleinen Platinen relativ stark auf die wenigen Versionen festgelegt. Wer allerdings auf Basis des Raspberry Pi eigene Produkte entwickeln will, soll nun auch die Chance erhalten, verschiedene Anpassungen vorzunehmen. Im Gegenzug müssen dann aber größere Mengen des Gerätes erworben werden.
Eben Upton, der den Rechner ursprünglich entwickelte, sieht in dem neuen Projekt die Möglichkeit, das System zur Basis einer ganzen Reihe von Produkten zu machen. Bereits heute dienen Raspberry Pis in vielen Fällen als Grundlage für die Entwicklung verschiedener Embedded-Systeme, doch für das fertige Produkt, das in nennenswerten Mengen verkauft werden soll, muss man dann meist auf andere Elektronik zurückgreifen.
Ab sofort wird es möglich sein, sich direkt an das britische Unternehmen Element 14 zu wenden, das bereits länger als Produktions- und Vertriebspartner der Raspberry Pi Foundation im Einsatz ist. Diesem kann man mitteilten, wenn speziell angepasste Varianten mit anderen Anschlüssen oder speziellen Chip-Konfigurationen in größeren Mengen benötigt werden. Die Wünsche werden dann mit zwei beteiligten Ingenieur-Büros auf der Platine umgesetzt.
Diese angepassten Boards richten sich natürlich nicht an große Hardware-Hersteller, die ohnehin ihre eigenen Beziehungen zu Auftragsfertigern pflegen. Vielmehr sieht man potenzielle Kunden beispielsweise bei Startups, die gerade ein neues Gerät per Crowd-Funding auf den Weg bringen und eine Menge Interessenten anziehen. Diese arbeiten in der Entwicklung ohnehin schon oft mit dem Raspberry Pi und könnten dann auch gleich die Elektronik vom gleichen Hersteller bekommen. Dabei geht es dann um Größenordnungen von 500.000 bis eine Million Boards, die mit entsprechenden Anpassungen in Systeme für die Heimautomatisierung eingebaut werden.
Infografik: So nimmst du deinen Raspberry Pi in Betrieb
Eben Upton, der den Rechner ursprünglich entwickelte, sieht in dem neuen Projekt die Möglichkeit, das System zur Basis einer ganzen Reihe von Produkten zu machen. Bereits heute dienen Raspberry Pis in vielen Fällen als Grundlage für die Entwicklung verschiedener Embedded-Systeme, doch für das fertige Produkt, das in nennenswerten Mengen verkauft werden soll, muss man dann meist auf andere Elektronik zurückgreifen.
Ab sofort wird es möglich sein, sich direkt an das britische Unternehmen Element 14 zu wenden, das bereits länger als Produktions- und Vertriebspartner der Raspberry Pi Foundation im Einsatz ist. Diesem kann man mitteilten, wenn speziell angepasste Varianten mit anderen Anschlüssen oder speziellen Chip-Konfigurationen in größeren Mengen benötigt werden. Die Wünsche werden dann mit zwei beteiligten Ingenieur-Büros auf der Platine umgesetzt.
Diese angepassten Boards richten sich natürlich nicht an große Hardware-Hersteller, die ohnehin ihre eigenen Beziehungen zu Auftragsfertigern pflegen. Vielmehr sieht man potenzielle Kunden beispielsweise bei Startups, die gerade ein neues Gerät per Crowd-Funding auf den Weg bringen und eine Menge Interessenten anziehen. Diese arbeiten in der Entwicklung ohnehin schon oft mit dem Raspberry Pi und könnten dann auch gleich die Elektronik vom gleichen Hersteller bekommen. Dabei geht es dann um Größenordnungen von 500.000 bis eine Million Boards, die mit entsprechenden Anpassungen in Systeme für die Heimautomatisierung eingebaut werden.
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Christian Kahle
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