Raspberry Pi 3 bekommt jetzt offiziellen Android-Support von Google
Der populäre Mini-Rechner Raspberry Pi 3 wird in Kürze ganz offiziell Support für das inzwischen wohl am weitesten verbreitete Betriebssystem überhaupt erhalten: Der Suchmaschinenkonzern Google wird sein Mobile-System Android für das preiswerte System zur Verfügung stellen.
Im Repository des Android Open Source Projects (AOSP) tauchte jetzt ein entsprechender Geräte-Zweig auf. Für gewöhnlich findet man hier vor allem die von Google selbst mitentwickelten Nexus-Systeme. Dass eine Hardware offiziell über das AOSP supportet wird, an der das Unternehmen selbst nicht direkt beteiligt ist, kommt ziemlich selten vor.
Grundsätzlich ist es schon länger möglich, Android auf einem Raspberry Pi zu verwenden. Allerdings gab es hierfür keine offizielle Unterstützung und man musste schon einige Fertigkeiten mitbringen, damit das Betriebssystem ohne Probleme für das eigene Hardware-Projekt genutzt werden konnte. Wie weit der Support durch Google nun gehen wird, ist noch unklar. Quellcodes sind in dem Geräte-Zweig noch nicht enthalten. Wie umfassend die Unterstützung letztlich aber auch sein wird - für alle, die Android und bestimmte Apps auf dem Mini-Rechner verwenden wollen, dürfte das Leben deutlich leichter werden.
Nutzer des Raspberry Pi können aber schon jetzt aus einer großen Bandbreite an Betriebssystemen wählen. Neben diversen Linux- und Unix-Distributionen kann man auch Windows 10 IoT oder Chromium OS verwenden. Android ist aufgrund des großen Software-Angebots für diverse Projekte aber sicherlich eine sehr attraktive Alternative.
Der Raspberry Pi 3 wurde im Februar offiziell vorgestellt und entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Mini-Rechner der Serie. Auf dem kleinen Board finden sich ein mit 1,2 Gigahertz getakteter ARMv8-Prozessor mit 64-Bit-Support, 1 Gigabyte RAM und eine VideoCore IV-GPU wieder. Hinzu kommen diverse Schnittstellen und ein MicroSD-Slot für Festspeicher.
Grundsätzlich ist es schon länger möglich, Android auf einem Raspberry Pi zu verwenden. Allerdings gab es hierfür keine offizielle Unterstützung und man musste schon einige Fertigkeiten mitbringen, damit das Betriebssystem ohne Probleme für das eigene Hardware-Projekt genutzt werden konnte. Wie weit der Support durch Google nun gehen wird, ist noch unklar. Quellcodes sind in dem Geräte-Zweig noch nicht enthalten. Wie umfassend die Unterstützung letztlich aber auch sein wird - für alle, die Android und bestimmte Apps auf dem Mini-Rechner verwenden wollen, dürfte das Leben deutlich leichter werden.
Nutzer des Raspberry Pi können aber schon jetzt aus einer großen Bandbreite an Betriebssystemen wählen. Neben diversen Linux- und Unix-Distributionen kann man auch Windows 10 IoT oder Chromium OS verwenden. Android ist aufgrund des großen Software-Angebots für diverse Projekte aber sicherlich eine sehr attraktive Alternative.
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