Schlangestehen fürs iPhone? Australierin schickt lieber Roboter vor
Wer zum heutigen Verkaufsstart der ersten Modelle von Apples neuer iPhone 6S-Serie mit zu den ersten Käufern weltweit gehören wollte, musste sich wie immer lange vor der Öffnung bei einem Apple Store in Australien anstellen. Wer dafür schlicht keine Zeit hat, kann aber auch mit ausreichend Ideenreichtum zum Zuge kommen.
Das bewies am heutigen Morgen die Australierin Lucy Kelly. Trotz ihres Einfallsreichtums hatte sie zwar nicht die Spitzenposition, konnte sich aber immerhin den vierten Platz in der Schlange vor dem Apple Store in Sydney sichern - und das, obwohl sie gar nicht persönlich anwesend war. Stattdessen hatte sie schlicht ihren Telepräsenz-Roboter in Vertretung vorbeigeschickt, wie Mashable berichtete.
Das System ähnelt ein Stück weit einem Segway, auf den ein iPad montiert wurde. Gebaut werden diese Roboter vom kalifornischen Unternehmen Double Robotics und sollen eigentlich helfen, dass Personen, die irgendwo auf der Welt geschäftlich unterwegs sind, bei Arbeitstreffen zumindest den Anschein körperlicher Anwesenheit erwecken können. Per Videokonferenz erscheint ihr Gesicht dann auf dem Display und man kann direkt mit ihnen Reden - was in vielen Situationen besser funktioniert, als der herkömmliche Video-Chat auf dem Display eines Rechners, der auf dem Tisch steht.
Der Roboter traf gestern früh um 5 Uhr Morgens vor dem Apple Store an der George Street in Sydney ein. Ab 6 Uhr war Kelly dann selbst ständig auch per Video-Schaltung auf dem Gerät online. Während der Wartezeit bis zum iPhone-Verkaufsstart am heutigen Morgen verbrachte sie ihre Zeit selbst lieber in ihrem Büro, was wohl deutlich gemütlicher war.
Kelly arbeitet bei der australischen Medienagentur Atomic 212. Wie sie berichtete, verfügt die Firma über sechs dieser Systeme, die auch des Öfteren im Einsatz sind. Für den Einsatz in der Schlange von iPhone-Kunden konnte sie sich einen von ihnen ausborgen. Das war ihrem Chef wohl auch lieber, als wenn sich seine Mitarbeiterin zwei Tage selbst anstellt und dadurch nicht auf der Arbeit erscheint.
Wie die Australierin weiter berichtet, habe es mit den anderen Leuten in der Schlange keine Probleme gegeben, obwohl sich diese ihren vorderen Platz dadurch erarbeiteten, dass sie auch die kühle Nacht hindurch ausharrten. Eher fand man die Idee cool und amüsant und auch als der Laden am heutigen Morgen die Wartenden einließ, drängelte sich niemand an dem Roboter vorbei. Dieser konnte dann sogar selbst den Kauf abschließen.
(Fotos: Atomic 212)
Apples neues iPhone 6S & iPhone 6S Plus mit 3D Touch, A9X & neuen Kameras
Das System ähnelt ein Stück weit einem Segway, auf den ein iPad montiert wurde. Gebaut werden diese Roboter vom kalifornischen Unternehmen Double Robotics und sollen eigentlich helfen, dass Personen, die irgendwo auf der Welt geschäftlich unterwegs sind, bei Arbeitstreffen zumindest den Anschein körperlicher Anwesenheit erwecken können. Per Videokonferenz erscheint ihr Gesicht dann auf dem Display und man kann direkt mit ihnen Reden - was in vielen Situationen besser funktioniert, als der herkömmliche Video-Chat auf dem Display eines Rechners, der auf dem Tisch steht.
Der Roboter traf gestern früh um 5 Uhr Morgens vor dem Apple Store an der George Street in Sydney ein. Ab 6 Uhr war Kelly dann selbst ständig auch per Video-Schaltung auf dem Gerät online. Während der Wartezeit bis zum iPhone-Verkaufsstart am heutigen Morgen verbrachte sie ihre Zeit selbst lieber in ihrem Büro, was wohl deutlich gemütlicher war.
Kelly arbeitet bei der australischen Medienagentur Atomic 212. Wie sie berichtete, verfügt die Firma über sechs dieser Systeme, die auch des Öfteren im Einsatz sind. Für den Einsatz in der Schlange von iPhone-Kunden konnte sie sich einen von ihnen ausborgen. Das war ihrem Chef wohl auch lieber, als wenn sich seine Mitarbeiterin zwei Tage selbst anstellt und dadurch nicht auf der Arbeit erscheint.
Wie die Australierin weiter berichtet, habe es mit den anderen Leuten in der Schlange keine Probleme gegeben, obwohl sich diese ihren vorderen Platz dadurch erarbeiteten, dass sie auch die kühle Nacht hindurch ausharrten. Eher fand man die Idee cool und amüsant und auch als der Laden am heutigen Morgen die Wartenden einließ, drängelte sich niemand an dem Roboter vorbei. Dieser konnte dann sogar selbst den Kauf abschließen.
(Fotos: Atomic 212)
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Christian Kahle
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