Zu laut und zu unpraktisch:
US-Militär will keinen Roboter-Packesel
Roboter werden gerne in bester Science-Fiction-Manier als die Zukunft der Kriegsführung gesehen, das beflügelt auch die Phantasien der Forscher auf diesem Gebiet. Die US-Militärs haben nun aber ein vermeintlich verheißungsvolles Projekt eingestellt, da sich dieses in der Praxis als völlig unbrauchbar herausgestellt hat.
Das Legged Squad Support System, auch LS3 oder AlphaDog genannt, wurde vom Marine Corps in Zusammenarbeit mit der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) sowie der mittlerweile zu Google bzw. Alphabet gehörenden Roboterschmiede Boston Dynamics entwickelt.
Das System sollte Soldaten im Feld unterstützen und ihnen schwere Lasten bei Patrouillen und anderen längeren Märschen abnehmen. Der Sprach-gesteuerte Roboter-Packesel ist bzw. war in der Lage, Lasten von bis zu 180 Kilogramm zu tragen, das hätte eine signifikante Erleichterung dargestellt. Und die US-Streitkräfte ließen sich die Idee auch einiges kosten, insgesamt stellte man Boston Dynamics 42 Millionen Dollar für die Entwicklung zur Verfügung.
Der "Riesen-Hund" schaffte es auch zu Feldversuchen bei Manövern. Doch das brach LS3 das Genick, obwohl sich der Robo-Packesel optisch vor allem durch das Fehlen eines Kopfes auszeichnet. Denn wie Marines-Sprecher gegenüber Military erklärte (via Engadget), stellte man dabei fest, dass das System zu viele Limits habe.
Außerdem beklagten die Militärs, dass der Roboter nur schwer zu reparieren sei, was sich im Einsatz ebenfalls als überaus unpraktisch herausgestellt hat.
Das System sollte Soldaten im Feld unterstützen und ihnen schwere Lasten bei Patrouillen und anderen längeren Märschen abnehmen. Der Sprach-gesteuerte Roboter-Packesel ist bzw. war in der Lage, Lasten von bis zu 180 Kilogramm zu tragen, das hätte eine signifikante Erleichterung dargestellt. Und die US-Streitkräfte ließen sich die Idee auch einiges kosten, insgesamt stellte man Boston Dynamics 42 Millionen Dollar für die Entwicklung zur Verfügung.
Der "Riesen-Hund" schaffte es auch zu Feldversuchen bei Manövern. Doch das brach LS3 das Genick, obwohl sich der Robo-Packesel optisch vor allem durch das Fehlen eines Kopfes auszeichnet. Denn wie Marines-Sprecher gegenüber Military erklärte (via Engadget), stellte man dabei fest, dass das System zu viele Limits habe.
"Laut wie ein Rasenmäher"
Das lag vor allem am Lärm, den LS3 erzeugt hat. Im Video kann man das auch gut hören, flüsterleise ist dieser Roboter nicht, ganz im Gegenteil. Für das Verheimlichen der Position der Soldaten ist das doch eher suboptimal. Eine Version mit Elektro-Motor habe man sich auch angesehen, aber das hatte nämlich einen signifikanten Abfall der Traglast zur Folge.Außerdem beklagten die Militärs, dass der Roboter nur schwer zu reparieren sei, was sich im Einsatz ebenfalls als überaus unpraktisch herausgestellt hat.
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