Apple iPhone 6S & iPhone 6S Plus mit 3D Touch, A9X & neuen Kameras
Apple hat soeben eine weitere Generation seiner äußerst beliebten Smartphones der iPhone-Serie vorgestellt - und führt nun erstmals eine neue, rosafarbene Version ein. In der Größe ändert sich beim iPhone 6S und dem iPhone 6S Plus mit jeweils 4,7 und 5,5 Zoll zunächst nichts - sie besitzen jedoch vollständig neue Technik, darunter erstmals auch ein sogenanntes 3D Touch Display.
Apple-Chef Tim Cook gab sich wie üblich extrem selbstbewusst und nannte die neuen iPhone-Modelle mal eben die "fortgeschrittensten Smartphones der Welt". Als erste große Neuerung kündigte Hardware-Chef Phil Schiller die Einführung eines rosafarbenen Modells an, das wie die anderen Farbvarianten in einem Gehäuse aus "7000-Series Aluminium" gefertigt wird, das noch stabiler sein soll als bisher.
Apple iPhone 6S & iPhone 6S Plus
Mittels der im neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus integrierten Vibrationsmotoren erhält der Nutzer dabei auch haptisches Feedback, das ihn wissen lässt, welche Aktionen er ausgeführt hat. Dazu integriert man die von der Apple Watch bekannte sogenannte Taptic Engine, die in einer noch kürzeren Zeit haptische Reaktionen zurückliefert. Damit sollen Vibrationsstöße von nur 10 oder 15 Millisekunden Dauer möglich sein, um so unterschiedliches Feedback zu ermöglichen.
Mit dem neuen 3D Touch System schafft Apple sozusagen eine zusätzliche Ebene der Interaktion. Man kann sich damit in diversen Apps einen "Peek", also eine Vorschau, auf Inhalte von anderen Apps verschaffen. Drückt man auf die Uhrzeit in der Messaging-App, erscheint der Kalender als Vorschau - in der Karten-App werden Informationen zu Orten in der Umgebung angezeigt. Auch das Multitasking ändert sich, denn nun kann man mit simplen Gesten zwischen den Apps wechseln - man drückt etwas stärker im linken Bereich auf das Display und schon öffnet sich eine Art Multitasking-Menü, um dort zu anderen Apps zu wechseln.
Die Grafikleistung soll sogar um 90 Prozent gesteigert worden sein. Außerdem ist nun der Bewegungssensor M9 integriert, der noch genauere Bewegungsdaten liefern soll. Am unteren Rand sitzt nun außerdem ein überarbeiteter Touch-ID-Sensor. LTE-Advanced und Gigabit-WLAN für Geschwindigkeiten von bis zu 866 MBit/s sind ebenfalls enthalten.
Die Displays bleiben in Sachen Auflösung unverändert, denn beim 4,7 Zoll großen iPhone 6S arbeitet das Panel weiterhin mit 1334x750 Pixeln, während es beim 5,5 Zoll großen iPhone 6S Plus 1920x1080 Pixel sind. Der Kontrast liegt jeweils bei 1400:1 bzw. 1300:1, während beide Panels eine Helligkeit von bis zu 500 Candela pro Quadratmeter erreichen sollen. Der interne Speicher der neuen Modelle ist jeweils 16, 64 oder 128 Gigabyte groß - einen MicroSD-Kartenslot lässt Apple auch beim iPhone 6S und 6S Plus weiterhin vermissen.
Auch bei den Kameras nutzt Apple jetzt das 3D Touch-Feature, denn bei den meisten Aufnahmen lässt sich durch einen längeren Druck auf das jeweilige Foto in der Galerie eine kurze Videoversion des jeweiligen Bilds anzeigen. Das Feature ist ab Werk aktiviert und nimmt jeweils 1,5 Sekunden vor und nach dem eigentlichen Foto auf. Das Feature bleibt nicht auf das iPhone beschränkt, denn die damit aufgenommenen Fotos können auch auf allen anderen Apple-Geräten angesehen werden. Einige App-Entwickler wie etwa Facebook werden diese sogenannten Live-Fotos künftig ebenfalls unterstützen.
Preislich ändert sich beim neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus zunächst nichts - die Geräte werden zumindest in den USA zu den gleichen Preisen verkauft wie bisher. Das iPhone 5S wird dabei zum neuen Einsteigermodell, während die Vorgängermodelle jeweils 100 Dollar günstiger zu haben sein werden. Apple führt außerdem das sogenannte iPhone Upgrade Programm ein, bei dem man zunächst in den USA jedes Jahr ein neues iPhone-Modell bekommen kann.
Das Apple iPhone 6S und das iPhone 6S Plus können ab dem 12. September auch in Deutschland vorbestellt werden. iOS 9 erscheint am 16. September.
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Apple iPhone 6S & iPhone 6S Plus
3D Touch: neue Ebene der Interaktion
Mit 3D Touch sollen die neuen Displays neue Interaktionsmöglichkeiten bieten. So kann der Anwender mit unterschiedlich starkem Druck mit dem Gerät umgehen, so dass sich die neuen Funktionen "Peek" und "Pop" ergeben. Der Nutzer kann damit zum Beispiel Kontextmenüs bei den Icons auf dem Homescreen nutzen, um so schneller auf bestimmte Funktionen von Apps zuzugreifen - ohne zunächst die App zu öffnen und dann die entsprechende Funktion auszuwählen.Mittels der im neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus integrierten Vibrationsmotoren erhält der Nutzer dabei auch haptisches Feedback, das ihn wissen lässt, welche Aktionen er ausgeführt hat. Dazu integriert man die von der Apple Watch bekannte sogenannte Taptic Engine, die in einer noch kürzeren Zeit haptische Reaktionen zurückliefert. Damit sollen Vibrationsstöße von nur 10 oder 15 Millisekunden Dauer möglich sein, um so unterschiedliches Feedback zu ermöglichen.
Mit dem neuen 3D Touch System schafft Apple sozusagen eine zusätzliche Ebene der Interaktion. Man kann sich damit in diversen Apps einen "Peek", also eine Vorschau, auf Inhalte von anderen Apps verschaffen. Drückt man auf die Uhrzeit in der Messaging-App, erscheint der Kalender als Vorschau - in der Karten-App werden Informationen zu Orten in der Umgebung angezeigt. Auch das Multitasking ändert sich, denn nun kann man mit simplen Gesten zwischen den Apps wechseln - man drückt etwas stärker im linken Bereich auf das Display und schon öffnet sich eine Art Multitasking-Menü, um dort zu anderen Apps zu wechseln.
Neuer Apple A9X unter der Haube
Apple rüstet sein neues iPhone unter anderem mit dem neuen Apple A9X 64-Bit-SoC aus, zu dem man bisher nur wenige Angaben machte, außer dass er 70 Prozent mehr Leistung bieten soll als der Vorgänger. Dazu wird unter anderem eine neue Architektur verwendet, die für die Nutzung in der "echten Welt" optimiert sein soll.Die Grafikleistung soll sogar um 90 Prozent gesteigert worden sein. Außerdem ist nun der Bewegungssensor M9 integriert, der noch genauere Bewegungsdaten liefern soll. Am unteren Rand sitzt nun außerdem ein überarbeiteter Touch-ID-Sensor. LTE-Advanced und Gigabit-WLAN für Geschwindigkeiten von bis zu 866 MBit/s sind ebenfalls enthalten.
Die Displays bleiben in Sachen Auflösung unverändert, denn beim 4,7 Zoll großen iPhone 6S arbeitet das Panel weiterhin mit 1334x750 Pixeln, während es beim 5,5 Zoll großen iPhone 6S Plus 1920x1080 Pixel sind. Der Kontrast liegt jeweils bei 1400:1 bzw. 1300:1, während beide Panels eine Helligkeit von bis zu 500 Candela pro Quadratmeter erreichen sollen. Der interne Speicher der neuen Modelle ist jeweils 16, 64 oder 128 Gigabyte groß - einen MicroSD-Kartenslot lässt Apple auch beim iPhone 6S und 6S Plus weiterhin vermissen.
12-Megapixel-Kamera hinten, 5-MP-Cam vorn
Die neuen iPhones bekommen nun außerdem eine neue 12-Megapixel-Kamera verpasst, die über einen verbesserten Autofokus verfügt und natürlich deutlich höher auflöst als bisher. Die Kamera steht allerdings weiterhin etwas weiter aus dem Gehäuse heraus. Hinzu kommt, dass erstmals bei einem Apple-Smartphone nun auch die Möglichkeit zur Erstellung und Bearbeitung von Videos in 4K-Auflösung möglich ist. Die Frontkamera bekommt nun eine Auflösung von fünf Megapixeln spendiert. Wie bei einigen Android-Smartphones wird nun das Display als Blitz für Selfies verwendet, wobei man das Panel angeblich kurzfristig "drei Mal heller" leuchten lässt, um die Aufnahmen optimal auszuleuchten.Auch bei den Kameras nutzt Apple jetzt das 3D Touch-Feature, denn bei den meisten Aufnahmen lässt sich durch einen längeren Druck auf das jeweilige Foto in der Galerie eine kurze Videoversion des jeweiligen Bilds anzeigen. Das Feature ist ab Werk aktiviert und nimmt jeweils 1,5 Sekunden vor und nach dem eigentlichen Foto auf. Das Feature bleibt nicht auf das iPhone beschränkt, denn die damit aufgenommenen Fotos können auch auf allen anderen Apple-Geräten angesehen werden. Einige App-Entwickler wie etwa Facebook werden diese sogenannten Live-Fotos künftig ebenfalls unterstützen.
Neue Modelle sind dicker und schwerer
Die neuen iPhone-Modelle fallen interessanterweise ein wenig dicker aus als bisher. Der neue 3D Touch-fähige Bildschirm macht offenbar eine etwas dickere Bauweise unumgänglich, denn die Geräte sind nun 7,1 und 7,3 Millimeter dick - jeweils 0,2 Millimeter mehr als zuvor. Auch das Gewicht steigt, denn es geht von zuvor 129 Gramm auf nunmehr 143 Gramm beim iPhone 6S und von 172 Gramm auf 192 Gramm beim iPhone 6S Plus aufwärts. Ob sich die Akkukapazitäten jeweils verändert haben, ist derzeit noch offen.Preislich ändert sich beim neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus zunächst nichts - die Geräte werden zumindest in den USA zu den gleichen Preisen verkauft wie bisher. Das iPhone 5S wird dabei zum neuen Einsteigermodell, während die Vorgängermodelle jeweils 100 Dollar günstiger zu haben sein werden. Apple führt außerdem das sogenannte iPhone Upgrade Programm ein, bei dem man zunächst in den USA jedes Jahr ein neues iPhone-Modell bekommen kann.
Das Apple iPhone 6S und das iPhone 6S Plus können ab dem 12. September auch in Deutschland vorbestellt werden. iOS 9 erscheint am 16. September.
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