iPhone 6S kostet mehr in der Herstellung, riesige Margen für Apple
Die Verfügbarkeit des Apple iPhone 6S steht kurz bevor und wie inzwischen üblich liegen nun auch erste Schätzungen darüber vor, wie viel Apple für die bei seinem neuen Smartphone verbauten Komponenten berappen muss - so dass ungefähre Rückschlüsse auf die Fertigungskosten des zu Preisen ab 750 Dollar erhältlichen neuen iPhones möglich sind. So viel vorab: die Kosten sind geringfügig gestiegen.
Wie Business Insider berichtet, hat die inzwischen zu Merrill Lynch gehörende Bank of America kürzlich ihre Analysten beauftragt, einen inoffiziellen "Bill of Materials" zu erstellen, also die Kosten der beim iPhone 6S verbauten Komponenten zu kalkulieren. Dabei stützt man sich einerseits auf frei verfügbare Informationen, da hier natürlich auch viele Komponenten von Zulieferern verbaut werden, für die offizielle Preislisten vorliegen. Eventuelle Rabatte der Komponentenanbieter und die Preise speziell angefertigter Bauteile kann man jedoch nur schätzen.
iPhone 6S Bill of Materials (BOM)
Was kostet das neue iPhone 6S mit Features wie 3D-Touch und ähnlichem nun - ohne die im Vergleich sehr geringen Kosten für das Zusammenbauen zu berücksichtigen? 234 US-Dollar sind es - fast 30 Dollar mehr als beim gleichgroßen Modell der Vorgängergeneration und gut 11 Dollar mehr als beim großen iPhone 6 Plus. Das teuerste Bauteil dürfte erneut der Bildschirm sein, wobei die Analysten leider nicht aufschlüsselten, wie viel für die speziellen Touchsensoren und das Panel an sich fällig werden. Stattdessen steckt das Display in einem nur als "Komponenten" bezifferten Kostenblock, für den knapp 74 Dollar berechnet wurden.
Für den neuen Apple A9-SoC kalkulierte die BofA 25 Dollar, während rund 20 Dollar für den beim iPhone 6S verbauten Flash-Speicher mit 64 Gigabyte Kapazität draufgehen. Ganze 36 Dollar fließen in die diversen Funkmodule, zu denen auch das LTE-Modem von Qualcomm gehört. Hinzu kommen auch noch 22 Dollar für Sensoren, was wohl auch den Fingerabdruckleser im Home-Button beinhaltet. Übrig bleiben weitere Komponenten, die nicht näher identifiziert werden, aber sicherlich Dinge wie das Aluminiumgehäuse und diverse Kabel und das Mainboard einschließen dürften - für 33 Dollar.
Das iPhone 6S kostet also in der 64-GB-Version insgesamt 234 Dollar zuzüglich eines relativ geringen Betrags, der die Entwicklungs- und Vertriebskosten sowie die Gehälter der Mitarbeiter der Fertigungszulieferer abdeckt. Es handelt sich zwar nur um Schätzungen, doch diese machen dennoch recht leicht erkennbar deutlich, weshalb Apple mit seinen riesigen Margen das derzeit profitabelste Unternehmen der Welt ist.
iPhone 6S Bill of Materials (BOM)
Was kostet das neue iPhone 6S mit Features wie 3D-Touch und ähnlichem nun - ohne die im Vergleich sehr geringen Kosten für das Zusammenbauen zu berücksichtigen? 234 US-Dollar sind es - fast 30 Dollar mehr als beim gleichgroßen Modell der Vorgängergeneration und gut 11 Dollar mehr als beim großen iPhone 6 Plus. Das teuerste Bauteil dürfte erneut der Bildschirm sein, wobei die Analysten leider nicht aufschlüsselten, wie viel für die speziellen Touchsensoren und das Panel an sich fällig werden. Stattdessen steckt das Display in einem nur als "Komponenten" bezifferten Kostenblock, für den knapp 74 Dollar berechnet wurden.
Für den neuen Apple A9-SoC kalkulierte die BofA 25 Dollar, während rund 20 Dollar für den beim iPhone 6S verbauten Flash-Speicher mit 64 Gigabyte Kapazität draufgehen. Ganze 36 Dollar fließen in die diversen Funkmodule, zu denen auch das LTE-Modem von Qualcomm gehört. Hinzu kommen auch noch 22 Dollar für Sensoren, was wohl auch den Fingerabdruckleser im Home-Button beinhaltet. Übrig bleiben weitere Komponenten, die nicht näher identifiziert werden, aber sicherlich Dinge wie das Aluminiumgehäuse und diverse Kabel und das Mainboard einschließen dürften - für 33 Dollar.
Das iPhone 6S kostet also in der 64-GB-Version insgesamt 234 Dollar zuzüglich eines relativ geringen Betrags, der die Entwicklungs- und Vertriebskosten sowie die Gehälter der Mitarbeiter der Fertigungszulieferer abdeckt. Es handelt sich zwar nur um Schätzungen, doch diese machen dennoch recht leicht erkennbar deutlich, weshalb Apple mit seinen riesigen Margen das derzeit profitabelste Unternehmen der Welt ist.
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