Neuer Roboter kann Smartphones sehr realitätsnah & intensiv testen
Mehrfach hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die standardisierten Testverfahren der Smartphone-Hersteller nicht unbedingt die besten Ergebnisse für die Praxis bringen. Das soll ein neuer Roboter nun ändern, der am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entwickelt wurde.
Der neue Test-Roboter
Der Roboter ist darauf ausgelegt, binnen kurzer Zeit viele Tausend Mal bestimmte Aktionen auf Smartphones auszuführen, um deren Haltbarkeit zu überprüfen. Das ist nicht grundlegend neu, doch die bisher eingesetzten Systeme dieser Art führten im Grunde allgemeine Belastungsproben durch.
Das Fraunhofer-System lässt sich hingegen so konfigurieren, dass genau jene Belastungen auf das Gerät einwirken, die in der Praxis zu erwarten sind. Wenn beispielsweise die geplante Benutzeroberfläche einen häufig genutzten Button in der unteren rechten Ecke einblendet, kann das System etwa so eingestellt werden, dass es diese besonders stark beansprucht, statt nur allgemein auf dem Display herumzudrücken.
Gemeinsam mit dem jeweiligen Gerätehersteller können dabei nicht nur für jedes Produkt individuelle Belastungsprofile entwickelt werden, die sich aus den typischen Nutzungsszenarien ableiten. Es lassen sich auch unterschiedliche Bedienungsarten einstellen, um beispielsweise entweder Eingaben mit Fingern oder einem Stift zu simulieren.
Bevor all dies geschieht, kommen reale Personen als Referenznutzer zum Einsatz. Hierbei wird etwa ausgemessen, mit welcher Kraft oder über welchen Zeitraum eine bestimmte Belastung auf einen Teil des Gerätes einwirken. Die Daten überträgt man anschließend an den Roboter, der die gleiche Aktion dann viele tausende Male durchführen kann.
"Für Gerätehersteller hat die Testautomatisierung den Vorteil, dass die Bedingungen immer gleich und die Ergebnisse reproduzierbar und somit vergleichbar sind. Weil das Robotersystem die ausgeführte Aufgabe exakt dokumentiert, ist der Testverlauf vollständig nachvollziehbar und nachstellbar", erklärte Milad Geravand, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IPA.
Der neue Test-Roboter
Der Roboter ist darauf ausgelegt, binnen kurzer Zeit viele Tausend Mal bestimmte Aktionen auf Smartphones auszuführen, um deren Haltbarkeit zu überprüfen. Das ist nicht grundlegend neu, doch die bisher eingesetzten Systeme dieser Art führten im Grunde allgemeine Belastungsproben durch.
Das Fraunhofer-System lässt sich hingegen so konfigurieren, dass genau jene Belastungen auf das Gerät einwirken, die in der Praxis zu erwarten sind. Wenn beispielsweise die geplante Benutzeroberfläche einen häufig genutzten Button in der unteren rechten Ecke einblendet, kann das System etwa so eingestellt werden, dass es diese besonders stark beansprucht, statt nur allgemein auf dem Display herumzudrücken.
Gemeinsam mit dem jeweiligen Gerätehersteller können dabei nicht nur für jedes Produkt individuelle Belastungsprofile entwickelt werden, die sich aus den typischen Nutzungsszenarien ableiten. Es lassen sich auch unterschiedliche Bedienungsarten einstellen, um beispielsweise entweder Eingaben mit Fingern oder einem Stift zu simulieren.
Bevor all dies geschieht, kommen reale Personen als Referenznutzer zum Einsatz. Hierbei wird etwa ausgemessen, mit welcher Kraft oder über welchen Zeitraum eine bestimmte Belastung auf einen Teil des Gerätes einwirken. Die Daten überträgt man anschließend an den Roboter, der die gleiche Aktion dann viele tausende Male durchführen kann.
"Für Gerätehersteller hat die Testautomatisierung den Vorteil, dass die Bedingungen immer gleich und die Ergebnisse reproduzierbar und somit vergleichbar sind. Weil das Robotersystem die ausgeführte Aufgabe exakt dokumentiert, ist der Testverlauf vollständig nachvollziehbar und nachstellbar", erklärte Milad Geravand, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IPA.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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