Nintendo: VR macht derzeit keinen Spaß und ist auch nicht sozial
Alle Spiele-Unternehmen setzen derzeit auf diverse Virtual-Reality-Systeme, HoloLens, Oculus Rift, Project Morpheus und wie sie alle heißen. Alle Gaming-Konzerne? Nein, es gibt eine Ausnahme: Nintendo. Dort hält man gar nichts von den aktuellen Entwicklungen und das aus bestimmten Gründen.
Die E3 ist offiziell in der Nacht auf heute (unserer Zeit) zu Ende gegangen und man kann nun sicherlich schon das eine oder andere Fazit ziehen: Eine Erkenntnis ist, dass Virtual Reality (VR) ein großes Thema war, ist und bleibt. Alle namhaften Hersteller haben auf der größten Gaming-Messe der Welt ihre Systeme präsentiert und beworben - alle außer Nintendo.
Doch in einem Gespräch mit Polygon gab Reggie Fils-Aimé, Chef des US-Geschäfts des japanischen Konzerns, dem Konzept Virtual Reality in seiner derzeitigen Form eine klare Absage: "Wir haben genügend Kenntnis dieses technologischen Bereichs und wir experimentieren damit schon lange lange Zeit ", so der Präsident von Nintendo of America. "Aber wir sind davon überzeugt, dass diese Technologie nur vorankommen kann, wenn sie Spaß macht, außerdem muss man sie sozialer gestalten."
Siehe auch: Nintendo bei der E3: Star Fox Zero, Super Mario Maker, Zelda & mehr
Kein "Virtual Boy 2" zu erwarten
Der japanische Traditionskonzern, der mit dem 1995 veröffentlichten, aber gefloppten Virtual Boy als Pionier in diesem Bereich bezeichnet werden kann, hatte nichts in diesem Bereich zu bieten. Und das, obwohl man dem Thema 3D gar nicht abgeneigt ist, wie auch der Nintendo 3DS zeigt.Doch in einem Gespräch mit Polygon gab Reggie Fils-Aimé, Chef des US-Geschäfts des japanischen Konzerns, dem Konzept Virtual Reality in seiner derzeitigen Form eine klare Absage: "Wir haben genügend Kenntnis dieses technologischen Bereichs und wir experimentieren damit schon lange lange Zeit ", so der Präsident von Nintendo of America. "Aber wir sind davon überzeugt, dass diese Technologie nur vorankommen kann, wenn sie Spaß macht, außerdem muss man sie sozialer gestalten."
"Es ist nur Technik"
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Virtual und Augmented Reality derzeit keinen ausreichenden Unterhaltungswert bieten und "asozial" sind, da jeder für sich selbst das Erlebnis genießt. Fils-Aimé gibt zwar zu, dass er sich die neuesten Entwicklungen noch nicht näher angesehen hat, sein Urteil wiederholt er aber: "Es macht keinen Spaß, es ist nicht sozial. Es ist nur Technik."Siehe auch: Nintendo bei der E3: Star Fox Zero, Super Mario Maker, Zelda & mehr
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