Google will Nutzer auf dem Weg zu Amazon & Co. abfangen
Der Suchmaschinenkonzern Google will seine Geschäftsbasis breiter machen und dringt dafür in die Lebensräume mächtiger Konkurrenten wie Amazon und eBay ein. Diesen will man in den kommenden Wochen Nutzer abspenstig machen, indem Nutzer, die an bestimmten Produkten interessiert sind, auf dem Weg abgefangen werden.
Infografik: Einkauf per Handy schwer im Trend
In vielen Fällen läuft der übliche Weg der Anwender so, dass die ein Produkt bei Google suchen und sich in den Ergebnislisten dann zum nächsten Händler durchklicken, wo die Bestellung abgesetzt wird. Wie die für gewöhnlich gut informierte US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal nun vermeldet, will der Suchmaschinenbetreiber den Besuch der Shops überflüssig machen, indem User das gewünschte Produkt direkt erwerben können.
In den Suchergebnissen sollen dafür in Kürze Kaufen-Buttons auftauchen - zumindest bei der Verwendung mobiler Endgeräte. So will es die Zeitung von Quellen erfahren haben, die mit der Vorbereitung der Einführung des neuen Featurs vertraut sind. Unter dem Titel "Shop on Google" werden die jeweiligen Angebote zusammen mit bezahlten Werbelinks präsentiert. In den vom Suchindex zusammengestellten Treffern sollen sie hingegen nicht auftauchen.
Die neue Funktion wird zum Start erst einmal nur in den USA zur Verfügung stehen, könnte aber auch bald hierzulande auftauchen, wenn sie sich bewährt. Aktuell sehen verschiedene Handelsunternehmen in dem Vorhaben eine Chance als Partner von Google endlich auch Online mit einem Marktführer wie Amazon mithalten zu können. So soll beispielsweise Macy's, der größte Warenhausbetreiber der USA, mit dem Suchmaschinenkonzern in Verhandlungen stehen.
Für die angestammten Online-Händler droht Google so von einer Quelle, die ihnen Kunden zuspült, zu einem mächtigen Konkurrenten zu werden. Im schlimmsten Falle würde ihnen das Schicksal drohen, eines Tages nur noch im Hintergrund die Lieferantentätigkeit auszuführen, während die Nutzer meinen, direkt bei Google zu kaufen. Für den Suchkonzern wäre es hingegen eine Chance, sich eine Einnahmequelle abseits der Werbevermarktung aufzubauen.
Infografik: Einkauf per Handy schwer im Trend
In vielen Fällen läuft der übliche Weg der Anwender so, dass die ein Produkt bei Google suchen und sich in den Ergebnislisten dann zum nächsten Händler durchklicken, wo die Bestellung abgesetzt wird. Wie die für gewöhnlich gut informierte US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal nun vermeldet, will der Suchmaschinenbetreiber den Besuch der Shops überflüssig machen, indem User das gewünschte Produkt direkt erwerben können.
In den Suchergebnissen sollen dafür in Kürze Kaufen-Buttons auftauchen - zumindest bei der Verwendung mobiler Endgeräte. So will es die Zeitung von Quellen erfahren haben, die mit der Vorbereitung der Einführung des neuen Featurs vertraut sind. Unter dem Titel "Shop on Google" werden die jeweiligen Angebote zusammen mit bezahlten Werbelinks präsentiert. In den vom Suchindex zusammengestellten Treffern sollen sie hingegen nicht auftauchen.
Komplette Abwicklung auf Google
Nach einem Klick werden die Anwender dann direkt zu einer Produktseite geleitet, auf der der Kauf abgeschlossen werden kann. Hier lassen sich dann je nachdem auch verschiedene Farben, Größen oder Ausstattungsmerkmale wählen. An keiner Stelle verlässt man dabei die Google-Plattform selbst. Die Abwicklung des Versands obliegt dann aber einem Händler, der mit Google zusammenarbeitet.Die neue Funktion wird zum Start erst einmal nur in den USA zur Verfügung stehen, könnte aber auch bald hierzulande auftauchen, wenn sie sich bewährt. Aktuell sehen verschiedene Handelsunternehmen in dem Vorhaben eine Chance als Partner von Google endlich auch Online mit einem Marktführer wie Amazon mithalten zu können. So soll beispielsweise Macy's, der größte Warenhausbetreiber der USA, mit dem Suchmaschinenkonzern in Verhandlungen stehen.
Für die angestammten Online-Händler droht Google so von einer Quelle, die ihnen Kunden zuspült, zu einem mächtigen Konkurrenten zu werden. Im schlimmsten Falle würde ihnen das Schicksal drohen, eines Tages nur noch im Hintergrund die Lieferantentätigkeit auszuführen, während die Nutzer meinen, direkt bei Google zu kaufen. Für den Suchkonzern wäre es hingegen eine Chance, sich eine Einnahmequelle abseits der Werbevermarktung aufzubauen.
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