Gefahr für Intel und Qualcomm:
Samsung will jetzt AMD schlucken
Auf dem Chipmarkt könnten die Karten in Kürze neu gemischt werden: Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung soll Interesse an einer Übernahme von AMD angemeldet haben. Sollte die Fusion stattfinden, dürften Intel und einige andere Branchengrößen plötzlich einen schlagkräftigen Gegner vor sich haben.
Laut einem Bericht der südkoreanischen Wirtschaftszeitung Hankooki sind für Samsung sowohl die CPU- und GPU-Geschäftsbereiche AMDs als auch das Patentportfolio äußerst interessant. In Verbindung mit der eigenen Chip-Fertigung könnten daraus verschiedene interessante Produkte entstehen, die gleich eine ganze Reihe von Wettbewerbern vor schwierige Aufgaben stellen dürften.
In erster Linie geht es hier natürlich um Intel. Der Konzern steht seit langer Zeit quasi übermächtig vor AMD, schafft es aber bisher nicht, sich ein solides Standbein im wichtigen Mobile-Markt aufzubauen. Hier hat Samsung erwiesenermaßen Qualitäten. Durch einen Zusammenschluss mit AMD bekämen die Südkoreaner dann auch noch Zugang zu einer ganzen Reihe weiterer Technologien - wie beispielsweise den Radeon-Grafikchips - mit denen sie ihre Mobile-Prozessoren deutlich aufwerten könnten, was wiederum eine Bedrohung für den Marktführer Qualcomm darstellen würde.
Gänzlich neu sollen die Pläne Samsungs unterdessen nicht sein. Schon im Jahr 2007 soll der Konzern einen Blick auf den Chiphersteller geworfen und ihn seitdem nicht mehr aus den Augen gelassen haben. Und jetzt könnte die passende Gelegenheit gekommen sein, zuzuschlagen und die Technologien AMDs mit der Wirtschaftskraft Samsungs zu verknüpfen - was Einiges verändern dürfte.
In erster Linie geht es hier natürlich um Intel. Der Konzern steht seit langer Zeit quasi übermächtig vor AMD, schafft es aber bisher nicht, sich ein solides Standbein im wichtigen Mobile-Markt aufzubauen. Hier hat Samsung erwiesenermaßen Qualitäten. Durch einen Zusammenschluss mit AMD bekämen die Südkoreaner dann auch noch Zugang zu einer ganzen Reihe weiterer Technologien - wie beispielsweise den Radeon-Grafikchips - mit denen sie ihre Mobile-Prozessoren deutlich aufwerten könnten, was wiederum eine Bedrohung für den Marktführer Qualcomm darstellen würde.
AMD-Technologie in modernsten Werken
Für AMD würde sich durch eine Fusion ein Zugang zu modernsten Fertigungsmethoden erschließen. Seitdem das Unternehmen die eigenen Produktionsanlagen abgestoßen hat, ist es von Takt und Kapazitäten der Auftragshersteller abhängig. Samsung hingegen verfügt selbst über Werke mit neuestem Equipment und hat auch die nötige finanzielle Kraft, hier stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.Gänzlich neu sollen die Pläne Samsungs unterdessen nicht sein. Schon im Jahr 2007 soll der Konzern einen Blick auf den Chiphersteller geworfen und ihn seitdem nicht mehr aus den Augen gelassen haben. Und jetzt könnte die passende Gelegenheit gekommen sein, zuzuschlagen und die Technologien AMDs mit der Wirtschaftskraft Samsungs zu verknüpfen - was Einiges verändern dürfte.
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Christian Kahle
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