Samsung "implodiert":
S6 als größter Fehler seit Jahren vermerkt
Für Samsungs neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S6 sind vor dem offiziellen Verkaufsstart zwar Rekord-Vorbestellungen vermeldet worden, doch handelte es sich dabei lediglich um die Orders von den Mobilfunkern. Viele Verbraucher machten letztlich einen Bogen um das Gerät und inzwischen wird das neue Modell im Großen und Ganzen als Flopp bewertet.
Die Investmentbank Oppenheimer bezeichnete die neuen Top-Modelle Samsungs im Smartphone-Bereich sogar als größten Fehler des Unternehmens seit Jahren. Damit stehe das Galaxy S6 exemplarisch für das gesamte Handy-Geschäft des Konzerns, dessen Absturz nicht nur nicht gebremst werden konnte, sondern sogar noch beschleunigt voranschreitet.
Die Carrier aus aller Welt sollen vor dem Verkaufsstart vorsichtshalber schonmal rund 20 Millionen Vorbestellungen für das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge getätigt haben. Viele dürften dann aber auf einer ordentlichen Ladung an Geräten sitzen geblieben sein. Offiziell hat Samsung bisher zwar noch keine genauen Zahlen für die neuen Flaggschiff-Modelle veröffentlicht - wohl auch aus gutem Grund - in Oppenheimers Analyse ist allerdings die Rede davon, dass bisher gerade einmal 10 Millionen Geräte wirklich von den Endnutzern erworben worden seien. Das wären weniger als beim Vorgänger Galaxy S5.
Dies sei, so hieß es weiter, aber nur ein Teil einer regelrechten Implosion von Samsungs Mobilfunkgeschäft, das bereits seit Monaten massiv unter Druck steht. In den unteren Preissegmenten setzen verschiedene Android-Hersteller - vor allem aus China - dem bisherigen Marktführer mit immer besseren, aber trotzdem günstigen Modellen zu. Und im lukrativen High End-Segment hat zuletzt Apple kräftig abgeräumt. Eine der stärksten Auswirkungen dessen zeigt sich in dem so wichtigen chinesischen Markt. Hier sind Samsungs Marktanteile zuletzt von 20 auf 10 Prozent zusammengebrochen, während sich ausgerechnet Apple an die Spitze setzen konnte, obwohl der kalifornische Konzern gerade bei der vergleichsweise niedrigen Kaufkraft in dem Land mit seiner Konzentration auf den hochpreisigen Markt eher Probleme haben sollte.
"Gleichzeitig sehen wir aber kaum Verbesserungen bei der Nutzungserfahrung seitens der Software", heißt es in dem Bericht. Hier gibt es praktisch nichts, was dem Nutzer einer Vorgängergeneration einen klaren Mehrwert bietet. Eine alte Weisheit des Computing-Marktes besagt aber, dass letztlich Software die Hardware verkauft. Viele Nutzer dürften so letztlich keinen entscheidenden Grund erkennen, sich eines der derzeit teuersten Smartphones am Markt zu kaufen, wenn sie bei einem geringfügig weniger leistungsfähigen Modell anderer Hersteller quasi die gleiche Software ohne nennenswerte Einschränkungen verwenden können.
Zum Thema: Smartphone-Geschäft: Samsungs Abstieg geht ungebremst weiter
Die Carrier aus aller Welt sollen vor dem Verkaufsstart vorsichtshalber schonmal rund 20 Millionen Vorbestellungen für das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge getätigt haben. Viele dürften dann aber auf einer ordentlichen Ladung an Geräten sitzen geblieben sein. Offiziell hat Samsung bisher zwar noch keine genauen Zahlen für die neuen Flaggschiff-Modelle veröffentlicht - wohl auch aus gutem Grund - in Oppenheimers Analyse ist allerdings die Rede davon, dass bisher gerade einmal 10 Millionen Geräte wirklich von den Endnutzern erworben worden seien. Das wären weniger als beim Vorgänger Galaxy S5.
Dies sei, so hieß es weiter, aber nur ein Teil einer regelrechten Implosion von Samsungs Mobilfunkgeschäft, das bereits seit Monaten massiv unter Druck steht. In den unteren Preissegmenten setzen verschiedene Android-Hersteller - vor allem aus China - dem bisherigen Marktführer mit immer besseren, aber trotzdem günstigen Modellen zu. Und im lukrativen High End-Segment hat zuletzt Apple kräftig abgeräumt. Eine der stärksten Auswirkungen dessen zeigt sich in dem so wichtigen chinesischen Markt. Hier sind Samsungs Marktanteile zuletzt von 20 auf 10 Prozent zusammengebrochen, während sich ausgerechnet Apple an die Spitze setzen konnte, obwohl der kalifornische Konzern gerade bei der vergleichsweise niedrigen Kaufkraft in dem Land mit seiner Konzentration auf den hochpreisigen Markt eher Probleme haben sollte.
Software-Fortschritt? Fehlanzeige.
Für die Analysten von Oppenheimer liegt die Ursache des Galaxy S6-Problems auf der Hand: Samsung habe hier versucht, die leistungsfähigsten Komponenten, die der Markt so hergibt, zu einem neuen Top-Modell zusammenzufügen. Das ist ohne Frage gelungen. Allerdings seien letztlich alle herausragenden Punkte auf die Hardware zurückzuführen: Eine Spitzen-CPU, das gebogene Display beim Edge, ein Metall-Gehäuse, ein Fingerprint-Reader und eine hervorragende Kamera."Gleichzeitig sehen wir aber kaum Verbesserungen bei der Nutzungserfahrung seitens der Software", heißt es in dem Bericht. Hier gibt es praktisch nichts, was dem Nutzer einer Vorgängergeneration einen klaren Mehrwert bietet. Eine alte Weisheit des Computing-Marktes besagt aber, dass letztlich Software die Hardware verkauft. Viele Nutzer dürften so letztlich keinen entscheidenden Grund erkennen, sich eines der derzeit teuersten Smartphones am Markt zu kaufen, wenn sie bei einem geringfügig weniger leistungsfähigen Modell anderer Hersteller quasi die gleiche Software ohne nennenswerte Einschränkungen verwenden können.
Zum Thema: Smartphone-Geschäft: Samsungs Abstieg geht ungebremst weiter
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Samsung-Galaxy-Videos
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
- Erstaunliche Vielfalt: Die besten Tablets für unter 300 Euro
- Gaming und Arbeit: Samsungs aktuelle Tablet-Mittelklasse im Vergleich
- Samsung Galaxy Tab A11: So lässt es sich ohne S-Pen leben
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 26H2: Update nun auch direkt von Windows 10 aus möglich
- Lücke im High-End-Gaming: Intel will AMD mit "Nova Lake" angreifen
- Auf Hack folgt Aderlass: Besorgte Binance-Kunden ziehen 4,65 Mrd. $ ab
- Kühlschrank-Hacks: Erneut Supermärkte in EU-Ländern angegriffen
- FritzSmart Energy 201: Neue kompakte Smart-Home-Steckdose ist da
- Britischer Geheimdienst GCHQ hat Tausende Speichermedien verloren
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 23:04 Uhr -
Neu OpenShot 4.1.1 ist da :: performante Entwicklungsarbeit!
d-hubs - Gestern 19:42 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
DON666 - Gestern 07:48 Uhr -
Shaping AI: safe, sovereign, competitive
d-hubs - Gestern 06:49 Uhr -
Wichtigste Neuerungen in Thunderbird 159:
d-hubs - Vorgestern 12:18 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen