Mario wird mobil(er): Nintendo kündigt Phone-Spiele-Entwicklung an
Der japanische Videospielkonzern hat sich lange um das Thema Smartphone und Tablet gedrückt bzw. auf seine mobilen Konsolen gesetzt, Kunden sollten laut Nintendo eben lieber zu Handhelds wie 3DS greifen. Doch nun kann auch "Big N" die Zeichen der Zeit nicht länger ignorieren und gab eine Partnerschaft mit dem mobilen Entwickler DeNA bekannt.
Nintendo und DeNA haben heute ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben (via TechCrunch), diese beinhaltet auch gegenseitige wirtschaftliche Einstiege bzw. Beteiligungen. Nintendo erhält einen zehnprozentigen Anteil an DeNA, das Mobilunternehmen bekommt im Gegenzug 1,2 Prozent an Nintendo. Ziel dieser Partnerschaft ist die Entwicklung neuer "Spiele-Apps" mit Nintendo-Marken für "Smart Devices", ein Eckpunkt ist hier auch ein "Mitgliedschaftsdienst" für mehrere bzw. unterschiedliche Plattformen.
Starten soll das neue Konzept im nächsten Herbst. Laut Nintendo soll es sich dabei aber nicht bloß um Portierungen bestehender Spiele handeln, man will Titel von Grund auf neu erschaffen. Damit soll die Qualität, die Konsumenten von Nintendo erwarten, sichergestellt werden, so die Japaner.
Das bedeutet vor allem: Qualität statt Quantität. In Frage für diese zweite Schiene mobiler Games kommen aber alle bestehenden Marken, welche genau das sein werden, müsse man aber erst ausloten, wahrscheinlich wollte man konkrete Pläne noch nicht verraten.
Iwata gab dabei zu, dass der Übergangsprozess in diese Richtung "nicht so glatt wie erwartet" abgelaufen sei. Er versicherte aber auch, dass man nicht glaube, dass das Geschäft mit "echten" Mobil-Spielekonsolen damit vorbei sei, man aber eben auch die "Gelegenheiten" bei Smartphones ergreifen müsste.
Starten soll das neue Konzept im nächsten Herbst. Laut Nintendo soll es sich dabei aber nicht bloß um Portierungen bestehender Spiele handeln, man will Titel von Grund auf neu erschaffen. Damit soll die Qualität, die Konsumenten von Nintendo erwarten, sichergestellt werden, so die Japaner.
Das bedeutet vor allem: Qualität statt Quantität. In Frage für diese zweite Schiene mobiler Games kommen aber alle bestehenden Marken, welche genau das sein werden, müsse man aber erst ausloten, wahrscheinlich wollte man konkrete Pläne noch nicht verraten.
Erste Gespräche bereits 2010
So kurzfristig, wie man meinen könnte, wurde Nintendos "Smart Devices"-Einstieg nicht beschlossen, ganz im Gegenteil: Laut Nintendo-Präsident Satoru Iwata begannen die ersten Gespräche im Sommer 2010, richtig konkretisiert haben sie sich allerdings erst im vergangenen Jahr.Iwata gab dabei zu, dass der Übergangsprozess in diese Richtung "nicht so glatt wie erwartet" abgelaufen sei. Er versicherte aber auch, dass man nicht glaube, dass das Geschäft mit "echten" Mobil-Spielekonsolen damit vorbei sei, man aber eben auch die "Gelegenheiten" bei Smartphones ergreifen müsste.
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