Aus für TVii: Nintendo scheitert am europäischen TV-Lizenz-Geflecht
In Japan und den USA ist TVii, ein interaktiver Dienst für Fernseh- und Streaming-Inhalte, seit dem Start der aktuellen Konsole Wii U verfügbar, in Europa sollte das Angebot im Jahr 2013 starten. Zwei Jahre danach ist das noch immer nicht passiert und wird es auch nicht. Grund: Nintendo konnte das europäische Rechtegeflecht nicht knacken.
Deshalb müsse man nun "bedauerlicherweise" die Entscheidung treffen, den TVii-Dienst in der europäischen Region nicht zu starten. Man habe zuvor die Herausforderungen diesbezüglich unterschätzt, so der japanische Spielkonzern. Nintendo verspricht, auch weiterhin "eine Reihe an Unterhaltungserlebnissen" zu entwickeln und verweist auf den Nintendo Anime Channel, der dem 3DS-Handheld zahlreiche Anime-Serien als Streaming-Videos zur Verfügung stellt.
Der TVii-Dienst sollte diverse Zusatz-Informationen zu TV-Inhalten liefern, etwa weiterführende Informationen bei Sportübertragungen oder On-Demand-Filmen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Controller der Wii U bzw. dessen integrierter Bildschirm.
Siehe auch: Analyst - "Nintendo will das Scheitern von Wii U nicht wahr haben"
TVii in Europa nicht umsetzbar
Das japanische Unternehmen hat jahrelang versucht, seinen TV-unterstützenden Dienst TVii für Europa umzusetzen, dies aber nicht geschafft: Wie man in einer Mitteilung schreibt, war das aufgrund einer "extrem komplexen Beschaffenheit der Lokalisierung vielfacher Fernsehdienste in einer Reihe an Ländern mit unterschiedlichen Lizenzsystemen" nicht möglich.Deshalb müsse man nun "bedauerlicherweise" die Entscheidung treffen, den TVii-Dienst in der europäischen Region nicht zu starten. Man habe zuvor die Herausforderungen diesbezüglich unterschätzt, so der japanische Spielkonzern. Nintendo verspricht, auch weiterhin "eine Reihe an Unterhaltungserlebnissen" zu entwickeln und verweist auf den Nintendo Anime Channel, der dem 3DS-Handheld zahlreiche Anime-Serien als Streaming-Videos zur Verfügung stellt.
Der TVii-Dienst sollte diverse Zusatz-Informationen zu TV-Inhalten liefern, etwa weiterführende Informationen bei Sportübertragungen oder On-Demand-Filmen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Controller der Wii U bzw. dessen integrierter Bildschirm.
Wohl kein großer Verlust
Ob das Aus für das TVii-Projekt einen großen Verlust für europäische Nutzer darstellt, darf angezweifelt werden: Wie das Gaming-Blog Kotaku schreibt, klang TVii bei der Ankündigung nach einer aufregenden Sache. Nachdem es da war und man den Dienst einmal ausprobiert hat, wurde es aber schnell wieder vergessen und nie wieder angefasst.Siehe auch: Analyst - "Nintendo will das Scheitern von Wii U nicht wahr haben"
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