Super Mario-Vater: 'Leute haben die Wii U vielleicht nicht verstanden'
Shigeru Miyamoto darf zweifellos als Legende bezeichnet werden, der 62-Jährige hat die Videospielwelt mitgeprägt wie kaum ein anderer. In einem ausführlichen Interview erläutert der hochranginge Nintendo-Manager, dass er nicht glaubt, dass die Konsole zu teuer war, sondern dass dieses "einzigartige System" nicht ganz von den Kunden verstanden worden sei.
Der General Manager bei Nintendo, der seine Hände bei den meisten Klassikern des Videospielkonzerns im Spiel hatte, gab der Seite des NPR ein langes und aufschlussreiches Interview. Themen waren seine Spiele-Philosophie, Virtual Reality und natürlich auch seine Kult-Spielfiguren, allen voran Super Mario.
Er beschönigt den Misserfolg der Wii U-Konsole auch gar nicht wirklich: "Ich denke, dass die Herausforderung bei der Wii U war, dass die Leute das Systems nicht ganz verstanden haben. Ich glaube, dass wir ein System hatten, das sehr einzigartig war. Und speziell bei Videospielkonsolen braucht es etwas, bis es sich durchgesetzt hat."
Die Tablet-Funktionalität der Wii U bot dabei viele interessante Anwendungsszenarien, aber Tablets hätten sich "unglücklicherweise" zu dieser Zeit "sehr, sehr schnell" am Markt verbreitetet. Die Alleinstellungsmerkmale dieser Features waren bei der Markteinführung dann nicht mehr so groß wie zum Zeitpunkt der Entwicklung.
Und er stellt fest, dass man bei Nintendo eben großen Wert darauf legt, einen eigenen Weg zu gehen: "Manchmal funktioniert das, und manchmal ist es nicht der Hit, den wir uns erhoffen." Interessant dabei ist, dass Miyamoto von der Wii U ausschließlich in der Vergangenheit spricht und bereits nur nach vorne blickt: "Nach der Wii U hoffen wir, wieder einen großen Hit landen zu können."
Wii U wurde von der Tablet-Realität überrollt
Miyamoto wurde auch auf das Hardware-Geschäft des Konzerns angesprochen, genauer gesagt wie es passieren konnte, dass sich die Wii-Konsole bestens verkauft hat und der Nachfolger Wii U inzwischen als Flop bezeichnet werden kann. NPR wollte wissen, ob der Preis des Geräts mitverantwortlich sei, dem widersprach Miyamoto aber: "Wenn ein System reizvoll genug ist, werden es die Leute auch dann kaufen, wenn der Preis etwas höher ist."Er beschönigt den Misserfolg der Wii U-Konsole auch gar nicht wirklich: "Ich denke, dass die Herausforderung bei der Wii U war, dass die Leute das Systems nicht ganz verstanden haben. Ich glaube, dass wir ein System hatten, das sehr einzigartig war. Und speziell bei Videospielkonsolen braucht es etwas, bis es sich durchgesetzt hat."
Die Tablet-Funktionalität der Wii U bot dabei viele interessante Anwendungsszenarien, aber Tablets hätten sich "unglücklicherweise" zu dieser Zeit "sehr, sehr schnell" am Markt verbreitetet. Die Alleinstellungsmerkmale dieser Features waren bei der Markteinführung dann nicht mehr so groß wie zum Zeitpunkt der Entwicklung.
Und er stellt fest, dass man bei Nintendo eben großen Wert darauf legt, einen eigenen Weg zu gehen: "Manchmal funktioniert das, und manchmal ist es nicht der Hit, den wir uns erhoffen." Interessant dabei ist, dass Miyamoto von der Wii U ausschließlich in der Vergangenheit spricht und bereits nur nach vorne blickt: "Nach der Wii U hoffen wir, wieder einen großen Hit landen zu können."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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