Makabres Selfie mit dem Opfer überführt einen mutmaßlichen Mörder
Ein Jugendlicher aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania hat das Datenschutz-Versprechen des Messengers Snapchat wohl zu wörtlich genommen. Er kann wohl als Mörder überführt werden, nachdem er Klassenkameraden ein Selfie zuschickte, auf dem sowohl er als auch das Opfer zu sehen waren.
Einen solchen Fall hat auch der zuständige Staatsanwalt John Peck in seiner 30-jährigen Laufbahn noch nicht erlebt. Der wichtigste Beweis in dem fraglichen Mordfall ist ein Foto, auf dem der mutmaßliche Täter nicht nur quasi auf frischer Tat zu sehen ist, sondern das er auch noch selbst angefertigt hat. Im Hintergrund des Jugendlichen, der inzwischen verhaftet werden konnte, sieht man das Opfer mit einem Kopfschuss - so wie es am Tatort von den Ermittlern aufgefunden wurde, berichtete die Tageszeitung Pittsburgh Tribune-Review.
Der 16-Jährige hatte das Bild über den Messenger Snapchat verschickt. Offenbar hatte er dabei darauf vertraut, dass das Bild wie gewohnt nur wenige Sekunden beim Empfänger zu sehen ist und dann automatisch gelöscht wird. Der Empfänger des Fotos reagierte trotz des schockierenden Inhalts geistesgegenwärtig und fertigte einen Screenshot an. Seine Mutter informierte direkt die Polizei.
Neben dem Foto soll es auch noch mehrere Textnachrichten geben, die der mutmaßliche Täter verschickt haben soll. In diesen hieß es, dass das fragliche Opfer nicht das einzige bleiben soll und dass vorherige Ankündigungen offensichtlich ernst gemeint waren. Welches Motiv hinter der Tat steckte, konnten die Ermittler aber noch nicht endgültig klären. Sowohl der Verdächtige als auch das Opfer sind 16 Jahre alt.
Der 16-Jährige hatte das Bild über den Messenger Snapchat verschickt. Offenbar hatte er dabei darauf vertraut, dass das Bild wie gewohnt nur wenige Sekunden beim Empfänger zu sehen ist und dann automatisch gelöscht wird. Der Empfänger des Fotos reagierte trotz des schockierenden Inhalts geistesgegenwärtig und fertigte einen Screenshot an. Seine Mutter informierte direkt die Polizei.
Tatwaffe passt wohl
Die Beamten führten unverzüglich eine Hausdurchsuchung bei dem nun zweifelsfrei identifizierten Verdächtigen durch. Unter der Kellertreppe des Wohnhauses fanden sie dabei eine Pistole, die zumindest vom Kaliber her zu einer Patronenhülse am Tatort passte. Ballistische Untersuchungen sollen nun klären, ob es sich auch tatsächlich um die Tatwaffe handelt.Neben dem Foto soll es auch noch mehrere Textnachrichten geben, die der mutmaßliche Täter verschickt haben soll. In diesen hieß es, dass das fragliche Opfer nicht das einzige bleiben soll und dass vorherige Ankündigungen offensichtlich ernst gemeint waren. Welches Motiv hinter der Tat steckte, konnten die Ermittler aber noch nicht endgültig klären. Sowohl der Verdächtige als auch das Opfer sind 16 Jahre alt.
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Christian Kahle
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