Google will Mord-Opfer aus Maps-Fotos entfernen
Der Suchmaschinenbetreiber Google will nun aus Respekt vor den Hinterbliebenen Satelliten-Fotos in Google Maps austauschen, auf denen bisher der Tatort eines Mordes zu sehen war.
In den Sammlungen von bemerkenswerten Zufallsaufnahmen, die auf den Satellitenbildern des Dienstes zu finden sind, gehört die Szene zu den festen Größen: Inmitten mehrerer Schienenwege stehen Polizeiwagen, Beamte sind bei ihren Ermittlungen zu erkennen und auf dem Boden liegt ein Toter. Das Bild ist schon länger auf Google Maps zu sehen, der Vorfall ereignete sich im Jahr 2009.
Der Vater des ermordeten Jugendlichen, dieser war zum Tatzeitpunkt erst 14 Jahre alt, erhielt allerdings erst kürzlich Kenntnis von der Existenz der Aufnahmen. Er wandte sich daraufhin an Google und bat um die Entfernung der Aufnahmen. "Wenn ich das Bild sehe, ist es, als wäre das erst gestern geschehen", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AP. "Das bringt eine Menge Erinnerungen zurück."
Dies dürfte auch daran liegen, dass der Fall bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Die Ermittlungen der Polizei kamen zu dem Ergebnis, dass der Jugendliche am Fundort ermordet wurde. Allerdings gab es nichts, was auf ein Motiv hingedeutet hätte und entsprechend konnte man keine Tatverdächtigen ausfindig machen.
Seitens des Suchmaschinenkonzerns sagte man zu, sich des Falles schnell anzunehmen. "Google hat noch nie eine außerplanmäßige Aktualisierung von Satellitenbildern in den Karten durchgeführt, aber unter den gegebenen Umständen werden wir in dem Fall eine Ausnahme machen", erklärte Brian McClendon, der die Google Maps-Arbeitsgruppe leitet.
Technisch ist der Austausch der Aufnahmen allerdings wohl nicht so leicht zu vollziehen, wie man denken könnte. "Wir denken, dass wir binnen acht Tagen ein Update ausliefern können und wir haben mit der Familie Kontakt aufgenommen, um ihnen zu versichern, dass wir intensiv daran arbeiten", so McClendon.
Der Vater des ermordeten Jugendlichen, dieser war zum Tatzeitpunkt erst 14 Jahre alt, erhielt allerdings erst kürzlich Kenntnis von der Existenz der Aufnahmen. Er wandte sich daraufhin an Google und bat um die Entfernung der Aufnahmen. "Wenn ich das Bild sehe, ist es, als wäre das erst gestern geschehen", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AP. "Das bringt eine Menge Erinnerungen zurück."
Dies dürfte auch daran liegen, dass der Fall bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Die Ermittlungen der Polizei kamen zu dem Ergebnis, dass der Jugendliche am Fundort ermordet wurde. Allerdings gab es nichts, was auf ein Motiv hingedeutet hätte und entsprechend konnte man keine Tatverdächtigen ausfindig machen.
Seitens des Suchmaschinenkonzerns sagte man zu, sich des Falles schnell anzunehmen. "Google hat noch nie eine außerplanmäßige Aktualisierung von Satellitenbildern in den Karten durchgeführt, aber unter den gegebenen Umständen werden wir in dem Fall eine Ausnahme machen", erklärte Brian McClendon, der die Google Maps-Arbeitsgruppe leitet.
Technisch ist der Austausch der Aufnahmen allerdings wohl nicht so leicht zu vollziehen, wie man denken könnte. "Wir denken, dass wir binnen acht Tagen ein Update ausliefern können und wir haben mit der Familie Kontakt aufgenommen, um ihnen zu versichern, dass wir intensiv daran arbeiten", so McClendon.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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