Selfie mit Darth Vader: Mann wird als Sexualstraftäter beschuldigt
Ein Familienvater wollte seinen Kindern eigentlich nur mit der Aufnahme eines Selfies zeigen, dass er durchaus auch cool ist - doch dann endete die Sache in einem großen Missverständnis. Der Mann wurde verdächtigt, Kindern nachzustellen, in sozialen Medien an den Pranger gestellt und bedroht.
Los ging alles vor einigen Tagen in einem Einkaufszentrum im australischen Melbourne. Dort entdeckte der Betroffene einen großen Pappaufsteller, der anlässlich des Star Wars-Tages am 4. Mai aufgestellt worden war. "May the 4th be with you", lautet das bekannte Wortspiel, das auch auf die Werbung gedruckt war. Direkt darunter zeigte der Aufsteller einen lebensgroßen Darth Vader. Da seine Kinder große Fans der Filmreihe seien, habe er sich entschlossen das erste Selfie seines Lebens vor dem Motiv aufzunehmen, berichtete der Mann gegenüber der Zeitung Daily Mail Australia.
Als er am kommenden Tag in einer Firmenbesprechung saß, erhielt er allerdings einen Anruf von seiner Partnerin, die ihn auf ein Posting bei Facebook hinwies. Dort war ein Bild von ihm zu sehen und man beschuldigte ihn, sich mit unsittlicher Absicht Kindern genähert zu haben. Alles deutete darauf hin, dass eine Frau annahm, er hätte - während er das Selfie aufnahm - die andere Kamera seines Smartphones aktiviert und ihre Kinder fotografiert. Ausgeschmückt wurde das Ganze mit einem Bericht, wonach er Kids sogar angesprochen hätte, damit sie in die Kamera schauen.
Die fragliche Mutter informierte der Schilderung zufolge das Personal des Einkaufszentrums sowie die Polizei. Laut dem Facebook-Posting sicherten die Beamten zu, zu überprüfen, ob der Verdächtige schon einmal als Sexualstraftäter aufgefallen sei, was ihm sofort weitergehende Sanktionen einbringen würde.
Zumindest auf offizieller Seite ließ sich die Angelegenheit für den Vater schnell klären. Er fuhr umgehend zur nächsten Polizeiwache und schilderte den Fall. Die Beamten nahmen seine Aussage auf und inspizierten auch das Mobiltelefon. Doch das machte natürlich die Vorverurteilung in der Öffentlichkeit nicht ungeschehen. Das ursprüngliche Facebook-Posting mit einem Foto des Mannes war bereits 20.000 Mal geteilt worden. Nachbarn, Bekannte und Kollegen hatten es schon gesehen.
Zwar wurde der Beitrag gelöscht und eine Richtigstellung veröffentlicht, doch hilft das Betroffenen nur sehr eingeschränkt. Denn solche Postings erreichen gewöhnlich nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit des beschuldigenden Originals.
Zum Thema: Männer, die viele Selfies posten, sind 'Psychopathen' (keine Panik!)
Als er am kommenden Tag in einer Firmenbesprechung saß, erhielt er allerdings einen Anruf von seiner Partnerin, die ihn auf ein Posting bei Facebook hinwies. Dort war ein Bild von ihm zu sehen und man beschuldigte ihn, sich mit unsittlicher Absicht Kindern genähert zu haben. Alles deutete darauf hin, dass eine Frau annahm, er hätte - während er das Selfie aufnahm - die andere Kamera seines Smartphones aktiviert und ihre Kinder fotografiert. Ausgeschmückt wurde das Ganze mit einem Bericht, wonach er Kids sogar angesprochen hätte, damit sie in die Kamera schauen.
Die fragliche Mutter informierte der Schilderung zufolge das Personal des Einkaufszentrums sowie die Polizei. Laut dem Facebook-Posting sicherten die Beamten zu, zu überprüfen, ob der Verdächtige schon einmal als Sexualstraftäter aufgefallen sei, was ihm sofort weitergehende Sanktionen einbringen würde.
Zumindest auf offizieller Seite ließ sich die Angelegenheit für den Vater schnell klären. Er fuhr umgehend zur nächsten Polizeiwache und schilderte den Fall. Die Beamten nahmen seine Aussage auf und inspizierten auch das Mobiltelefon. Doch das machte natürlich die Vorverurteilung in der Öffentlichkeit nicht ungeschehen. Das ursprüngliche Facebook-Posting mit einem Foto des Mannes war bereits 20.000 Mal geteilt worden. Nachbarn, Bekannte und Kollegen hatten es schon gesehen.
Zwar wurde der Beitrag gelöscht und eine Richtigstellung veröffentlicht, doch hilft das Betroffenen nur sehr eingeschränkt. Denn solche Postings erreichen gewöhnlich nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit des beschuldigenden Originals.
Zum Thema: Männer, die viele Selfies posten, sind 'Psychopathen' (keine Panik!)
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- China hat stärksten Supercomputer der Welt, ganz ohne Nvidia und Co.
- Sicherheitsvorfall bei LastPass: Angreifer erbeuten Kundendaten
- Störung im Funk-System der Bahn: Alle Züge standen nachts still
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Prime Day 2026 - Tag 2: Amazons beste Technik-Deals im Überblick
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
Videos
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
Maik1000 - Gestern 13:50 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - 19.06. 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - 19.06. 08:52 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen