Linux-Guru Reiser: Mordfall kommt nicht zur Ruhe
In den Fall um den Linux-Entwickler Hans Reiser kommt trotz dessen Verurteilung wegen Mordes an seiner Ehefrau im Jahr 2008 weiterhin keine Ruhe. Jetzt strengten seine Kinder ein zivilrechtliches Verfahren gegen ihn an. Es geht um eine Summe in Millionenhöhe.
Reisers Frau war im Jahr 2006 verschwunden und die Polizei verdächtigte ihn recht bald, ihr etwas angetan zu haben. Der Entwickler des Dateisystems ReiserFS behauptete anfangs allerdings, dass sie sich lediglich nach Russland abgesetzt hätte, nachdem sich das Paar ohnehin scheiden lassen wollte. Erst im Rahmen des Prozesses im Jahr 2008 zeigte sich der Entwickler geständig und führte die Beamten zu der Stelle, an der er die Leiche versteckt hatte. Das Mindeststrafmaß wurde daraufhin von 25 auf 15 Jahre Haft reduziert.
Nach der Verurteilung Reisers wurde das Sorgerecht über die beiden Kinder der Großmutter mütterlicherseits zugesprochen. Sie leben heute bei ihr in Russland. Der Anwalt Arturo Gonzalez, der die beiden Vertritt hat nun Klage eingereicht und fordert für die traumatischen Erlebnisse Schadensersatz in Höhe von 15,2 Millionen Dollar, berichtete das Magazin 'KTVU'.
Zwar hat Reiser das Vermögen seiner Firma und die Rechte an der von ihm entwickelten Software an einen Treuhänder übergeben, damit mögliche Einnahmen den Kindern zugute kommen - dies reicht Gonzalez aber nicht. "Wie sie sich vorstellen können, haben die Kinder immer noch mit der Sache zu kämpfen. Sie sind 12 und 11 Jahre alt. Sie leben nicht mehr in dem Land, in dem sie aufwuchsen und sie haben weder Mutter noch Vater mehr", erklärte der Anwalt.
Mit der Klage soll letztlich sichergestellt werden, dass bisher unbekannte Vermögen Reisers den Kindern zugute kommen, wenn sie irgendwo auftauchen. "Es gibt eine Reihe von Leuten, die davon überzeugt sind, dass Herr Reiser noch über Gelder in Russland und vielleicht auch in den USA verfügt", führte Gonzalez aus. Man benötige allerdings ein Urteil, um sich auf die Suche nach dem Vermögen machen zu können. Auch Lizenzeinnahmen aus Entwicklungen von Reiser, die vielleicht beanstprucht werden könnten, ließen sich nur so einholen.
Nach Angaben des Anwalts hat der Entwickler seit seiner Verurteilung keinen Kontakt mehr mit den Kindern aufgenommen. Einen Antrag, dass diese bei dem Verfahren in den USA persönlich vor Ort sein müssten, lehnte das Gericht wohl auch deshalb ab.
Nach der Verurteilung Reisers wurde das Sorgerecht über die beiden Kinder der Großmutter mütterlicherseits zugesprochen. Sie leben heute bei ihr in Russland. Der Anwalt Arturo Gonzalez, der die beiden Vertritt hat nun Klage eingereicht und fordert für die traumatischen Erlebnisse Schadensersatz in Höhe von 15,2 Millionen Dollar, berichtete das Magazin 'KTVU'.
Zwar hat Reiser das Vermögen seiner Firma und die Rechte an der von ihm entwickelten Software an einen Treuhänder übergeben, damit mögliche Einnahmen den Kindern zugute kommen - dies reicht Gonzalez aber nicht. "Wie sie sich vorstellen können, haben die Kinder immer noch mit der Sache zu kämpfen. Sie sind 12 und 11 Jahre alt. Sie leben nicht mehr in dem Land, in dem sie aufwuchsen und sie haben weder Mutter noch Vater mehr", erklärte der Anwalt.
Mit der Klage soll letztlich sichergestellt werden, dass bisher unbekannte Vermögen Reisers den Kindern zugute kommen, wenn sie irgendwo auftauchen. "Es gibt eine Reihe von Leuten, die davon überzeugt sind, dass Herr Reiser noch über Gelder in Russland und vielleicht auch in den USA verfügt", führte Gonzalez aus. Man benötige allerdings ein Urteil, um sich auf die Suche nach dem Vermögen machen zu können. Auch Lizenzeinnahmen aus Entwicklungen von Reiser, die vielleicht beanstprucht werden könnten, ließen sich nur so einholen.
Nach Angaben des Anwalts hat der Entwickler seit seiner Verurteilung keinen Kontakt mehr mit den Kindern aufgenommen. Einen Antrag, dass diese bei dem Verfahren in den USA persönlich vor Ort sein müssten, lehnte das Gericht wohl auch deshalb ab.
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Christian Kahle
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