Windows RT, auch bekannt als 'Windows was?', zu Grabe getragen
Die (Nur-)ARM-Variante von Windows 8, die den Namen Windows RT trägt bzw. trug, kann man nun offiziell als tot bezeichnen. Microsoft hat vor kurzem die Produktion der letzten beiden RT-Tablets Surface 2 und Nokia Lumia 2520 eingestellt, damit endet die wenig glorreiche Ära RT beim Redmonder Unternehmen - ein Aus für ARM-Unterstützung ist das aber natürlich nicht.
Ende Januar 2015 bestätigte Microsoft das Aus für die Produktion des Surface 2, nun wurde auch das (bereits kolportierte) Ende für das letzte Windows-RT-Tablet, das Nokia Lumia 2520, offiziell seitens des Redmonder Unternehmens bekannt gegeben. Gegenüber The Verge teilte man mit, dass das 10,1-Zoll-Tablet nicht länger produziert werde, wer noch eines haben will, der sollte sich das Gerät demnächst noch im Microsoft Store sichern, so das Redmonder Unternehmen.
Damit endet auch eine wenig erfolgreiche Episode der jüngeren Microsoft-Geschichte: Windows RT, wie das speziell für Tablets mit ARM-Chipsätzen optimierte Betriebssystem genannt wurde, hatte es von Anfang an schwer. Die Hersteller der ersten Stunde, darunter Lenovo, Asus, Samsung und Dell, zogen sich sehr schnell aus diesem Geschäft zurück, bald waren Microsoft und Nokia die letzten verbleidenden RT-Mitspieler.
Den potenziellen Käufern gab Windows RT Rätsel auf, da sie es nicht von einem vollwertigen Windows 8 unterscheiden konnten: Dazu trug vor allem auch bei, dass RT-Geräte zwar einen Desktop hatten, dieser aber eigentlich wenig nützlich war. Grund: Es gab dafür kaum Anwendungen, er diente in erster Linie für die Nutzung von Office und des (Datei-)Explorers.
Nun endet also die Geschichte von RT, aber natürlich nicht die Unterstützung der ARM-Architektur. Windows 10 unterstützt diese Art der Chipsätze, was aber eher eine Bedeutung für Smartphones hat, da zuletzt die meisten Hersteller bei Tablets auf Intel-basierte Chips umgestellt haben, auch bei Geräten mit Display-Diagonalen von sieben oder acht Zoll. Ob es überhaupt ARM-Tablets mit Windows 10 geben wird, ist derzeit unklar, Microsoft hat sich dazu bisher kaum bis gar nicht geäußert.
Noch solange der Vorrat reicht: Nokia Lumia 2520 Tablet im Microsoft Store
Damit endet auch eine wenig erfolgreiche Episode der jüngeren Microsoft-Geschichte: Windows RT, wie das speziell für Tablets mit ARM-Chipsätzen optimierte Betriebssystem genannt wurde, hatte es von Anfang an schwer. Die Hersteller der ersten Stunde, darunter Lenovo, Asus, Samsung und Dell, zogen sich sehr schnell aus diesem Geschäft zurück, bald waren Microsoft und Nokia die letzten verbleidenden RT-Mitspieler.
Windows was?
Gründe dafür gibt es viele, diese beginnen beim für viele Konsumenten verwirrenden Namen Windows RT. Diesen hat Microsoft auch nie offiziell erklärt, vermutlich hat die Bezeichnung ihren Hintergrund in der WinRT-Architektur.Den potenziellen Käufern gab Windows RT Rätsel auf, da sie es nicht von einem vollwertigen Windows 8 unterscheiden konnten: Dazu trug vor allem auch bei, dass RT-Geräte zwar einen Desktop hatten, dieser aber eigentlich wenig nützlich war. Grund: Es gab dafür kaum Anwendungen, er diente in erster Linie für die Nutzung von Office und des (Datei-)Explorers.
Nun endet also die Geschichte von RT, aber natürlich nicht die Unterstützung der ARM-Architektur. Windows 10 unterstützt diese Art der Chipsätze, was aber eher eine Bedeutung für Smartphones hat, da zuletzt die meisten Hersteller bei Tablets auf Intel-basierte Chips umgestellt haben, auch bei Geräten mit Display-Diagonalen von sieben oder acht Zoll. Ob es überhaupt ARM-Tablets mit Windows 10 geben wird, ist derzeit unklar, Microsoft hat sich dazu bisher kaum bis gar nicht geäußert.
Noch solange der Vorrat reicht: Nokia Lumia 2520 Tablet im Microsoft Store
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