Surface Pro X im Test - Warum das Tablet nicht für jeden geeignet ist

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Das Surface Pro X ist das neueste Modell der Tablet-Reihe von Microsoft. Im Vergleich zum Surface Pro 7 ist das Display nun auf 13 Zoll gewachsen, außerdem kommt ein zusammen mit Qualcomm entwickelter ARM-Prozessor zum Einsatz. Das hat jedoch nicht nur Vorteile, wie unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test zeigt, weshalb er das Surface Pro X letztendlich auch für die meisten Nutzer nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

Größeres Display

Vergleicht man das Surface Pro X mit dem Surface Pro 7, machen sich zunächst die schmaleren Ränder links und rechts neben dem Bildschirm bemerkbar. Dadurch wächst das Display von 12,3 auf 13 Zoll an, ohne dass dadurch das Gehäuse größer wird. Die Auflösung beträgt 2880 x 1920 Pixel, die Helligkeit, Weite der Blickwinkel, Kontraste sowie die Farbwiedergabe überzeugen.
Microsoft Surface Pro XDas Surface Pro X ... Microsoft Surface Pro X... wird mit optionalem Tastatur-Cover ... Microsoft Surface Pro X... zum ARM-basierten Laptop
Auf der Rückseite des aus Aluminium bestehenden Gehäuses befindet sich ein eingebauter Klappständer. Der bei bisherigen Modellen darunter verborgene Slot für Micro-SD-Karten entfällt. Dafür gibt es standardmäßig einen Steckplatz für SIM-Karten, zudem ist die verbaute SSD (128 bis 512 GB) gut erreichbar. Auf einen klassischen Kopfhöreranschluss muss verzichtet werden, was vor allem bei einem Tablet schade ist.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine 5 sowie 10 Megapixel starke Kamera, eine Infrarotkamera für das Entsperren via Windows Hello und zwei Lautsprecher. Optional kann das Surface Pro X mit einem Tastatur-Cover sowie einem Eingabestift ausgestattet werden. Der Arbeitsspeicher ist je nach Modell 8 bis 16 GB groß.

ARM mit Tücken

Als Herzstück arbeitet im Surface Pro X der Microsoft SQ1-Prozessor auf ARM-Basis, der rein passiv gekühlt wird. Die Akkulaufzeit ist im Vergleich zu einer Intel Core i5 CPU leider nur geringfügig besser. Standardmäßig ist auf dem Tablet Windows 10 Home vorinstalliert, allerdings gibt es einige Einschränkungen zu beachten. Nativ laufen nämlich nur speziell für ARM entwickelte Programme, x86-Anwendungen laufen emuliert. X64-Programme starten hingegen gar nicht. Dadurch ist das Surface Pro X zum Beispiel für viele aktuelle Spiele oder die Kreativprogramme von Adobe nicht geeignet.

Technische Daten zum Microsoft Surface Pro X
Betriebssystem Windows 10 Home
Display 13 Zoll 10-Punkt-Multi-Touch PixelSense-Display, 2880 x 1920 Pixel, 267 ppi
CPU Microsoft SQ1
Grafik Adreno 685 iGPU
Arbeitsspeicher 8 oder 16 Gigabyte LPDDR4x RAM
Speicher Austauschbare 128, 256 oder 512 GB PCIe-NVMe-SSD
Kameras 5MP Vorne, 1080p FullHD Video, 10 MP Hinten, 1080p & 4K-Video
Konnektivität AlwaysOn (LTE Advanced), 2 x USB C, WLAN ac, Bluetooth 5.0, GPS und Glonass-Support
Maße und Gewicht 287 x 208 x 7,3 mm, 774 g
Preis ab 1149 Euro
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Ein Tablet welches viel zu teuer ist und 0 Mehrwert bringt. Ich glaube viele hatten erhofft, das Tablets mit Arm Prozessoren und Win 10 for Arm günstiger als Intel Geräte sind, aber weit gefehlt sie sind einfach nur teuerer und durch die Software eingeschränkt.
 
@Romed: also, ich find's immer fraglich wenn Leute wie du Kommentare und Urteile über Geräte bringen wo du doch eh nicht in der Zielgruppe bist!?

ich hab eine surface x... da Ichs mir leisten wollte und hab für Photoshop oder cubase so oder so ein anderes Notebook.
aber für unterwegs, wenn ich im zug, Bus oder einfach Mal so in ne andere Stadt will...
ich habe überall Internet, habe in Kürze für viele Stunden geladen und habe ein super schlankes Gerät, welches perfekt Office und zum Surfen im Internet geeignet ist.
was mir aber am besten gefällt, dass ich auch zur Not trotzdem Applikationen ausführen kann, welche für x86 gedacht waren...

klar, ein surface pro oder gar ein Acer oder Medion Gerät wäre um einiges günstiger und kann mehr, aber darum geht es bei dem Konzept nicht.

Apple ist mit den macbooks technisch auch schlechter, kann weniger und ist auch nicht schneller oder flexibler... dennoch genießen manche das besondere oder das Design...
 
@bear7: worum geht es denn im Konzept? Haben diese Geräte wenigstens eine weit längere Akkulaufzeit?
 
@bear7: "also, ich find's immer fraglich wenn Leute wie du Kommentare und Urteile über Geräte bringen wo du doch eh nicht in der Zielgruppe bist!?" Machst du doch nicht anders bei anderen Beiträgen. Also halt mal den Ball flach.
 
Ich hätte ja mehr Akku Leistung erwartet. Aber nicht mal das ist möglich :(
 
@Farbrausch2003: tja, da hat sich der Tester nur nicht mit befasst...
hier ist ein sehr kleiner Akku und ein sehr großes Display...
ist das Display aus, läuft das surface x im Always in weit mehr als 1 Woche (vermutlich sogar 2).
die Besonderheit ist hier aber nicht die Laufzeit sondern die Ladezeit...
in ner Stunde laden kann ich mehr als 5 Stunden wieder arbeiten!
 
@Farbrausch2003: ... geschuldet der schlankheit
 
Und wo ist der Unterschied zum RT Scheiß vor ein paar Jahren wo auch nur bestimmt Software lief? Das Ding ist genauso zum Tode verurteilt.

Wer Windows kauft, will auch Windows Software nutzen.
 
@MrDaniel: Kannst du ja auch, es läuft ja auch x86-Software drauf.
 
@mh0001: aber langsamer und eben nicht die 64-Bit Software - zumindest noch nicht.
 
Das Ergebnis hört sich genau so an, wie man es erwarten durfte: Eingeschränkt, teuer und wenig Mehrwert durch zum Beispiel massiv bessere Akkuleistung.
Was ist bloß los bei Microsoft, dass man Windows Phone/Mobile absägt, aber solche Sachen entwickelt?
Auch aufgrund des massiven Vertrauensverlustes würde ich unter gar keinen Umständen dieses Gerät kaufen, von dem man vermuten kann, dass es in naher Zukunft wieder eingestampft wird. Microsoft braucht anscheinend dringend neues Führungspersonal.
 
@feinstein: Microsoft hat die Hardware ja nicht selber entwickelt, die Entwicklungskosten dafür, die Intel-CPU aus dem Surface Pro rauszuholen und stattdessen eine Qualcomm-CPU reinzutun, dürften sich in Grenzen halten.
Zumal auch andere Gerätehersteller Interesse an Windows 10 für ARM haben.
 
@mh0001: Die Frage ist, wie lange andere Gerätehersteller und eventuelle Kunden Interesse an Win10 Arm haben. Die bisher auf den Markt gekommenen Geräte sind zu teuer und ich nehme an das wird sich nicht so schnell ändern
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