Traffic stark gestiegen: Unitymedia drückt Kunden Preiserhöhung auf
Seit Jahren ist der Breitband-Markt von einem harten Preiskampf bestimmt und Internet-Anbindungen wurden tendenziell immer billiger. Damit scheint nun Schluss zu sein. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia prescht als erstes vor und erhöht die Preise für die Anschlüsse.
Ab dem 1. Februar soll es losgehen. Kunden, bei denen dann die Vertragslaufzeit zu Ende geht und eine Verlängerung ansteht, werden mehr zahlen müssen - wenn sie nicht schnell noch zu einem Konkurrenten wechseln. Pro Monat will der Provider die Gebühren um 2,90 Euro nach oben setzen, berichtete die Rheinische Post.
Erste Kunden seien bereits über die Veränderung in den Vertragsklauseln unterrichtet worden. Letztlich sollen es erst einmal bis zu 1,4 Millionen Nutzer sein, die ihren Breitband-Zugang bei dem Unternehmen angemietet haben - das ist etwa die Hälfte der Kunden. Unitymedia begründet den Schritt mit zuletzt deutlich angestiegenen Datenvolumina, die von den Nutzern generiert werden und die es notwendig machen, mehr in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren.
In dem Bericht wird klar, wie stark die zunehmende Nutzung von Streaming-Diensten sich auf die Provider auswirkt. Nachdem erst entsprechende Musik-Angebote einen regen Zulauf verzeichneten, geht es inzwischen auch bei den Video-Anbietern richtig los und der Deutschland-Start des Branchen-Riesen Netflix dürfte seinen zusätzlichen Teil beitragen. So sei der durchschnittliche Daten-Traffic jedes Unitymedia-Kunden binnen eines Jahres um immerhin 50 Prozent auf nun rund 50 Gigabyte im Monat nach oben gegangen.
Der Netzbetreiber hatte gerade erst neue Tarife vorgestellt, bei denen die Download-Bandbreite auf 200 Megabit pro Sekunde nach oben gesetzt wurde. Hier lockt der Netzbetreiber mit einem Einstiegs-Angebot von 35 Euro im Monat, wobei die Gebühren nach einem Jahr aber steigen und dann bei 42 Euro liegen. Zu diesem Preis werden die Anschlüsse nun wohl nur noch kurze Zeit zu haben sein.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Erste Kunden seien bereits über die Veränderung in den Vertragsklauseln unterrichtet worden. Letztlich sollen es erst einmal bis zu 1,4 Millionen Nutzer sein, die ihren Breitband-Zugang bei dem Unternehmen angemietet haben - das ist etwa die Hälfte der Kunden. Unitymedia begründet den Schritt mit zuletzt deutlich angestiegenen Datenvolumina, die von den Nutzern generiert werden und die es notwendig machen, mehr in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren.
In dem Bericht wird klar, wie stark die zunehmende Nutzung von Streaming-Diensten sich auf die Provider auswirkt. Nachdem erst entsprechende Musik-Angebote einen regen Zulauf verzeichneten, geht es inzwischen auch bei den Video-Anbietern richtig los und der Deutschland-Start des Branchen-Riesen Netflix dürfte seinen zusätzlichen Teil beitragen. So sei der durchschnittliche Daten-Traffic jedes Unitymedia-Kunden binnen eines Jahres um immerhin 50 Prozent auf nun rund 50 Gigabyte im Monat nach oben gegangen.
Der Netzbetreiber hatte gerade erst neue Tarife vorgestellt, bei denen die Download-Bandbreite auf 200 Megabit pro Sekunde nach oben gesetzt wurde. Hier lockt der Netzbetreiber mit einem Einstiegs-Angebot von 35 Euro im Monat, wobei die Gebühren nach einem Jahr aber steigen und dann bei 42 Euro liegen. Zu diesem Preis werden die Anschlüsse nun wohl nur noch kurze Zeit zu haben sein.
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