Samsung: Schwächelndes Smartphone-Geschäft reißt tiefe Löcher
Der koreanische Konzern Samsung Electronics hat heute eine Warnung veröffentlicht, demnach erwartet das Unternehmen für das dritte Quartal des Jahres ein signifikant schlechteres Geschäft als im Vorfeld kalkuliert worden ist. Und das deutlich: Der Betriebsgewinn ist zwischen Juli und September 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um immerhin etwa 60 Prozent gefallen.
Samsung hat nämlich bekannt gegeben, dass man für das dritte Quartal von 2014 mit einem operativen Gewinn von etwa 4,1 Billionen Won (rund 3,1 Milliarden Euro) rechnet, erwartet wurden zuvor allerdings an die 5,6 Billionen Won. Der von Samsung genannte Gewinn wird damit deutlich hinter dem Vorjahresergebnis (10,2 Billionen Won) bleiben und zwar rund 60 Prozent.
Ein Minus im Vergleich zu 2013 wird es auch beim Umsatz geben: Hier rechnet Samsung im dritten Quartal 2014 mit maximal 48 Billionen Won, in 3Q13 setzte man 59 Millionen Won um (-18,6%).
Dazu kommt schließlich noch, dass man auch als Zulieferer mit einem immer schwieriger werdenden Mobilegeräte-Geschäft zu tun hat: So ist beispielsweise der Tablet-Markt mittlerweile stark übersättigt, das bekommt auch Samsungs Panel-Produktionssparte zu spüren.
Auf dem Boden der Tatsachen angekommen
Noch vor einigen Jahren oder sogar Monaten schien Samsung nicht aufhaltbar, der koreanische Konzern konnte - beflügelt durch das boomende Smartphone-Geschäft - Quartal für Quartal immer bessere Resultate einfahren. Doch wie unter anderem Re/code berichtet, sind die fetten Jahre nun (klar) vorbei.Samsung hat nämlich bekannt gegeben, dass man für das dritte Quartal von 2014 mit einem operativen Gewinn von etwa 4,1 Billionen Won (rund 3,1 Milliarden Euro) rechnet, erwartet wurden zuvor allerdings an die 5,6 Billionen Won. Der von Samsung genannte Gewinn wird damit deutlich hinter dem Vorjahresergebnis (10,2 Billionen Won) bleiben und zwar rund 60 Prozent.
Ein Minus im Vergleich zu 2013 wird es auch beim Umsatz geben: Hier rechnet Samsung im dritten Quartal 2014 mit maximal 48 Billionen Won, in 3Q13 setzte man 59 Millionen Won um (-18,6%).
Die Gründe
Samsung, dessen Cash-Cow zuletzt stets das Mobilgeräte-Geschäft war, konnte eigenen Angaben nach zwar insgesamt mehr Smartphones verkaufen, verdiente dabei aber deutlich weniger. Ein relevanter Teil dieser Geräte wurde in Märkten wie China abgesetzt, was zusammengerechnet den durchschnittlichen Verkaufspreis nach unten drückte. Gleichzeitig konnte man von hochpreisigen Topmodellen wie dem Galaxy S5 deutlicher geringere Stückzahlen an Frau und Mann bringen. Obendrauf hat man auch mit gestiegenen Marketingkosten zu kämpfen.Dazu kommt schließlich noch, dass man auch als Zulieferer mit einem immer schwieriger werdenden Mobilegeräte-Geschäft zu tun hat: So ist beispielsweise der Tablet-Markt mittlerweile stark übersättigt, das bekommt auch Samsungs Panel-Produktionssparte zu spüren.
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