Facebook will Wogen um angeblichen Klarnamens-Zwang glätten
Die Betreiber des Social Networks Facebook versuchen derzeit die Wogen wieder zu glätten, die die erneute Diskussion um einen Klarnamens-Zwang auf der Plattform in den letzten Tagen verursachte. Der oberste Produktmanager Chris Cox bat für einige Probleme öffentlich um Entschuldigung.
Alles begann damit, als kürzlich in den USA eine größere Zahl von Konten gesperrt wurden, die von Drags und Tansgendern genutzt wurden, die hier nicht den Namen verwendeten, der ihnen bei der Geburt gegeben wurde. Auch nach Rücksprache von Verbänden mit dem Unternehmen wurde erst einmal nur zugestanden, dass einige Accounts vorübergehend wieder freigegeben werden. Allerdings sollte der Name geändert werden.
Das sorgte vor allem in der Queer-Community für einiges an Aufregung. Denn hier gibt es viele Nutzer, die entweder aus Angst vor einem unfreiwilligen Outing einen anderen Namen verwenden, oder aber aus Identitäts-Gründen beispielsweise eine Bezeichnung gewählt haben, die eher einem anderen Geschlecht zugerechnet wird.
Cox versuchte nun zu beschwichtigen. In einer Stellungnahme erklärte er, dass hier einiges falsch verstanden worden sei. Und zwar nicht nur auf Seiten der Nutzer, sondern wohl auch bei den eigenen Mitarbeitern - auch wenn er dies nicht direkt ausführte. "Ich möchte die betroffene Community der Drag-Queens, Drag-Kings, Transgender und unsere Freunde, Nachbarn und Angehörige der LGBT-Gemeinschaft um Entschuldigung dafür bitten, dass wir sie durch dem Umgang mit ihren Facebook-Accounts so in Bedrängnis brachten", erklärte der Facebook-Manager.
Der Klärungsprozess der letzten Zeit sei schmerzhaft gewesen, aber er wolle an dieser Stelle noch einmal klarstellen, dass es keine Pflicht gibt, bei Facebook den juristischen Klarnamen zu verwenden. Man lege lediglich Wert darauf, dass alle Nutzer jene Namen einsetzen, mit denen sie auch in ihrer Offline-Umgebung bekannt sind. "Für Sister Roma ist das Sister Roma. Für Lil Miss Hot Mess ist es Lil Miss Hot Mess", so Cox.
Laut Cox sei man dabei, aus dem aktuellen Vorfall Schlüsse zu ziehen, um ähnliche Probleme in Zukunft zu verhindern. Die zuständigen Mitarbeiter sollen hierfür bessere Werkzeuge an die Hand bekommen, um entscheiden zu können, wie ein Account zu bewerten ist.
Das sorgte vor allem in der Queer-Community für einiges an Aufregung. Denn hier gibt es viele Nutzer, die entweder aus Angst vor einem unfreiwilligen Outing einen anderen Namen verwenden, oder aber aus Identitäts-Gründen beispielsweise eine Bezeichnung gewählt haben, die eher einem anderen Geschlecht zugerechnet wird.
Cox versuchte nun zu beschwichtigen. In einer Stellungnahme erklärte er, dass hier einiges falsch verstanden worden sei. Und zwar nicht nur auf Seiten der Nutzer, sondern wohl auch bei den eigenen Mitarbeitern - auch wenn er dies nicht direkt ausführte. "Ich möchte die betroffene Community der Drag-Queens, Drag-Kings, Transgender und unsere Freunde, Nachbarn und Angehörige der LGBT-Gemeinschaft um Entschuldigung dafür bitten, dass wir sie durch dem Umgang mit ihren Facebook-Accounts so in Bedrängnis brachten", erklärte der Facebook-Manager.
Der Klärungsprozess der letzten Zeit sei schmerzhaft gewesen, aber er wolle an dieser Stelle noch einmal klarstellen, dass es keine Pflicht gibt, bei Facebook den juristischen Klarnamen zu verwenden. Man lege lediglich Wert darauf, dass alle Nutzer jene Namen einsetzen, mit denen sie auch in ihrer Offline-Umgebung bekannt sind. "Für Sister Roma ist das Sister Roma. Für Lil Miss Hot Mess ist es Lil Miss Hot Mess", so Cox.
99% der Accounts mit Fake-Namen sind ein Problem
Er beschrieb, dass es nicht immer einfach ist, hier Grenzen zu ziehen. Im aktuellen Fall seien von einem Nutzer hunderte Profile aus der genannten Szene als Fakes gemeldet worden. Bei diesen hätte es sich aber nur um einige von hunderttausenden solcher Meldungen gehandelt, die in jeder Woche bearbeitet werden müssten. In 99 Prozent der Fälle handle es sich bei den Personen hinter Fake-Accounts um solche, die sich hinter falschen Namen verbergen, um anderen unerkannt Schaden zuzufügen.Laut Cox sei man dabei, aus dem aktuellen Vorfall Schlüsse zu ziehen, um ähnliche Probleme in Zukunft zu verhindern. Die zuständigen Mitarbeiter sollen hierfür bessere Werkzeuge an die Hand bekommen, um entscheiden zu können, wie ein Account zu bewerten ist.
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