SIMSme will alle Vorteile sicherer Mobile-Messenger in sich vereinen
Ein neuer Mobile-Messenger namens "SIMSme" will verschiedene Funktionen, die zu mehr Sicherheit und Datenschutz beitragen sollen, auf sich vereinen. Angeboten wird die in weiten Teilen kostenlose Anwendung von der Deutschen Post.
Nutzer sollen mit der App Textnachrichten, Bilder, Videos, Kontakte und Informationen über den eigenen Standort sicher an ihre Kontakte verschicken können. Alle ausgehenden Daten werden dafür automatisch auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und können nur beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll das Mitlesen durch Dritte unmöglich oder zumindest sehr schwer machen.
Dabei setzen die Entwickler auf bewährte Krypto-Standards: Nach einer Kodierung mit AES-256 laufen die Informationen über eine SSL-Verbindung zum zentralen Server, von wo sie an den Empfänger weitergeleitet und mit dessen Key entschlüsselt werden. Die Übertragung der Schlüssel erfolgt nach dem RSA-2048-Verfahren.
Als weiteren Pluspunkt sieht die Deutsche Post die Tatsache an, dass die Server hinter dem Messenger in Deutschland stehen und entsprechend das hiesige Datenschutzrecht zum Tragen kommt. Außerdem sagt man zu, alle Daten von den Servern zu löschen, sobald diese zugestellt wurden. Anders als bei einigen anderen Kommunikationsplattformen lasse man sich auch nicht die Zustimmung der Kunden geben, dass alle Inhalte, auch Bilder, ohne Einschränkung und in allen Medienformaten und über alle Kanäle weiterverbreitet werden können. Statt dessen behalte der Nutzer bei SIMSme seine Rechte, hieß es.
Bei der Suche nach Kontakten, die ebenfalls SIMSme nutzen, orientierte man sich an WhatsApp und führt einen Abgleich der Telefonnummern im Adressbuch durch. Allerdings hat man wohl auch hier von den Kritiken am Konkurrenten gelernt. Der Abgleich soll anonymisiert erfolgen und die übertragenen Kontaktdaten werden nach der Prüfung wieder gelöscht. Die neue App SIMSme steht ab sofort für iOS und Android in den jeweiligen Stores zum Download bereit.
Dabei setzen die Entwickler auf bewährte Krypto-Standards: Nach einer Kodierung mit AES-256 laufen die Informationen über eine SSL-Verbindung zum zentralen Server, von wo sie an den Empfänger weitergeleitet und mit dessen Key entschlüsselt werden. Die Übertragung der Schlüssel erfolgt nach dem RSA-2048-Verfahren.
Als weiteren Pluspunkt sieht die Deutsche Post die Tatsache an, dass die Server hinter dem Messenger in Deutschland stehen und entsprechend das hiesige Datenschutzrecht zum Tragen kommt. Außerdem sagt man zu, alle Daten von den Servern zu löschen, sobald diese zugestellt wurden. Anders als bei einigen anderen Kommunikationsplattformen lasse man sich auch nicht die Zustimmung der Kunden geben, dass alle Inhalte, auch Bilder, ohne Einschränkung und in allen Medienformaten und über alle Kanäle weiterverbreitet werden können. Statt dessen behalte der Nutzer bei SIMSme seine Rechte, hieß es.
Finanzierung via Selbstzerstörung
Finanzieren will sich der Dienst über eine weitere Funktion. Besonders sensible Inhalte können auch mit einer Selbstzerstörungsfunktion versehen werden. Zu einem frei wählbaren Zeitpunkt werden die Daten dann auch beim Empfänger gelöscht. Die Verwendung dieses Features soll allerdings 89 Cent kosten.Bei der Suche nach Kontakten, die ebenfalls SIMSme nutzen, orientierte man sich an WhatsApp und führt einen Abgleich der Telefonnummern im Adressbuch durch. Allerdings hat man wohl auch hier von den Kritiken am Konkurrenten gelernt. Der Abgleich soll anonymisiert erfolgen und die übertragenen Kontaktdaten werden nach der Prüfung wieder gelöscht. Die neue App SIMSme steht ab sofort für iOS und Android in den jeweiligen Stores zum Download bereit.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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