EFF analysiert umfassend die Sicherheit aller aktuellen Messenger
Seit der von Edward Snowden aufgedeckten NSA-Schnüffelaffäre ist sichere Übertragung ein riesiges Thema, entsprechend sind seither viele neue Kommunikationsprogramme mit mehr oder weniger umfassenden Datenschutz-Mechanismen auf den Markt gekommen. Ob sie ihre jeweiligen Versprechen halten können, analysiert die Cyberrechtsorganisation EFF.
Angeblich sichere Messenger sind in den vergangenen Monaten wie die Pilze aus dem Boden geschossen. Für den Nutzer wird es immer schwieriger, die richtige Anwendung zu finden. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat sich des Problems nun gemeinsam mit ProPublica und dem Princeton Center for Information Technology Policy angenommen.
Es gibt teils große Unterschiede zwischen den jeweiligen Angeboten
Auf der Seite des Projekts mit dem Namen "Secure Messaging Scorecard" analysiert man die beliebtesten Kommunikationsanwendungen (Skype, WhatsApp, Facebook Messenger etc.), es sind aber auch zahlreiche weniger bekannte dabei. Diese Wertungsliste arbeitet mit sieben vorgegebenen Fragen, ein grünes Häkchen signalisiert ein "Bestanden", ein roter durchgestrichener Kreis das Gegenteil.
Sieht man sich den aktuellen Stand der Dinge an, dann zeigt sich, dass die Großen des Geschäfts (zusammengefasst unter der Auswahl "Featured Tools") zumeist besonders schlecht abschneiden. Die EFF liefert die Erklärung dazu mit und stellt fest, dass sich Sicherheit und Usability zumeist in die Quere kommen. In anderen Worten: Wer auf Datenschutz und Privatsphäre Wert legt, muss damit rechnen, dass das Nutzungserlebnis womöglich nicht optimal ist.
Es gibt teils große Unterschiede zwischen den jeweiligen Angeboten
Auf der Seite des Projekts mit dem Namen "Secure Messaging Scorecard" analysiert man die beliebtesten Kommunikationsanwendungen (Skype, WhatsApp, Facebook Messenger etc.), es sind aber auch zahlreiche weniger bekannte dabei. Diese Wertungsliste arbeitet mit sieben vorgegebenen Fragen, ein grünes Häkchen signalisiert ein "Bestanden", ein roter durchgestrichener Kreis das Gegenteil.
Die sieben Kategorien:
- Werden die Nachrichten während der Übertragung verschlüsselt?
- Sind die Nachrichten so verschlüsselt, dass der Provider nicht mitlesen kann?
- Kann der Nutzer die Identität eines Kontakts verifizieren?
- Ist frühere Kommunikation sicher, wenn die Nutzer-Schlüssel gestohlen werden?
- Kann der Code einer unabhängigen Begutachtung unterzogen werden?
- Ist das Sicherheitsdesign ordnungsgemäß dokumentiert?
- Wurde der Code bereits überprüft?
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