Kabel Deutschland: Glasfaserkabel-Sabotage, Staatsschutz ermittelt
Westberliner Kunden des Internet-Providers Kabel Deutschland mussten am Wochenende einen mittlerweile wieder behobenen Totalausfall der Dienste erleben. Grund war aber nicht etwa eine technische Panne, sondern mutwillige Zerstörung: Unbekannte Täter haben offenbar gezielt Glasfaserkabel des Providers durchtrennt.
Ein technisches Versehen oder ein Unfall war nicht dafür verantwortlich, die Berliner Polizei spricht in einer Polizeimeldung von "unbekannte Tätern", die "in einem Schacht Glasfaserkabel mutwillig durchtrennt" hätten. Die Behörden gehen zudem nicht von simplem Vandalismus aus, sondern vermuten einen politischen Hintergrund, entsprechend hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
Ein konkreter Beweis für eine politisch motivierte Sabotage liegt bisher nicht vor, vermutet wird aber, dass ein linksextremistischer Zusammenhang besteht, da es in Berlin bereits mehrfach zu ähnlichen Aktionen gekommen war: Ende des Vorjahres kam es beispielsweise zu einem Brandanschlag auf einen Funkmast des Telekommunikationskonzerns Vodafone - zu dem Kabel Deutschland mittlerweile gehört.
160.000 Haushalte
Betroffen waren etwa 160.000 Haushalte im Westen der Hauptstadt, genauer gesagt hatten Charlottenburg sowie Teile der angrenzenden Bezirke Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Wilmersdorf keinerlei Zugriff auf die Dienste von Kabel Deutschland, also Internet, Telefon und Fernsehen. Laut Tagespiegel kam es zur Durchtrennung der Glasfaserkabel am Sonntag um 6 Uhr morgens, die weitgehende Wiederherstellung wurde gegen 20 Uhr vermeldet.Ein technisches Versehen oder ein Unfall war nicht dafür verantwortlich, die Berliner Polizei spricht in einer Polizeimeldung von "unbekannte Tätern", die "in einem Schacht Glasfaserkabel mutwillig durchtrennt" hätten. Die Behörden gehen zudem nicht von simplem Vandalismus aus, sondern vermuten einen politischen Hintergrund, entsprechend hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
"Mutwilliger Vandalismus"
Der RBB berichtet außerdem, dass es sich um einen Kabelschacht in der Heerstraße gehandelt habe, etwa 400 Glasfaserkabel seien dort durchschnitten worden. Dem RBB sagte Marco Gassen, Sprecher von Kabel Deutschland: "Wir hatten schon Bagger, die bei Bauarbeiten Leitungen beschädigt haben, oder den Fall, dass Brände Kabel zerstört haben, aber einen so mutwilligen Vandalismus in diesem Ausmaß hatten wir bis dato noch nicht."Ein konkreter Beweis für eine politisch motivierte Sabotage liegt bisher nicht vor, vermutet wird aber, dass ein linksextremistischer Zusammenhang besteht, da es in Berlin bereits mehrfach zu ähnlichen Aktionen gekommen war: Ende des Vorjahres kam es beispielsweise zu einem Brandanschlag auf einen Funkmast des Telekommunikationskonzerns Vodafone - zu dem Kabel Deutschland mittlerweile gehört.
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