PC-Krise? Welche PC-Krise? Intel mit überraschend starkem Ergebnis
Der Halbleiter-Hersteller Intel, dem lange Zeit nachgesagt wurde, er habe die mobile Revolution verschlafen, hat seine aktuellen Geschäftszahlen bekannt gegeben. Und die sind unerwartet stark, auch dank überraschend hoher CPU-Verkäufe. Mitverantwortlich ist dafür auch das Support-Ende von Windows XP.
Intel gab per Pressemitteilung bekannt, dass man im zweiten Quartal des Jahres einen Umsatz von 13,8 Milliarden Dollar erwirtschaften konnte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, an dessen Ende rund 12,8 Milliarden Umsatz-Dollar verbucht werden konnten, ist das ein sattes Plus von einer Milliarde Dollar. Auch beim Nettogewinn ist dieser Positivtrend klar erkennbar: Aktuell sind es 2,8 Milliarden Dollar, in 2Q13 wurden ziemlich genau zwei Milliarden Dollar bekannt gegeben.
Branchenbeobachter schreiben diese gute Performance der PC Client Group teilweise dem "End of Support" von Windows XP zu. Mit dem endgültigen Ruhestand des Microsoft-OS-Oldies ist die Nachfrage nach Ersatz-Hardware gestiegen, was vor allem Intel einen ordentlichen Schub versetzt hat.
Die zweite wichtige Sparte des US-Unternehmens, die Data Center Group, konnte ebenfalls ein Plus erwirtschaften, sie verbuchte einen Umsatz in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar (+19%). Mit diesen beiden guten Ergebnissen kann Intel das Ergebnis seines Immer-noch-Sorgenkinds, der Mobile und Communications Group, abfangen: Hier vermeldet man mickrige 51 Millionen Dollar Umsatz, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Minus von 83 Prozent.
Totgesagte leben länger
"Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben", sagte der Schriftsteller Mark Twain einmal, ähnliches könnte man auch von der "PC-Krise" der letzten Jahre behaupten. Denn sieht man sich den Chiphersteller Intel an, dann zeigt sich, dass der Negativtrend allem Anschein nach umkehrbar war und ist.Intel gab per Pressemitteilung bekannt, dass man im zweiten Quartal des Jahres einen Umsatz von 13,8 Milliarden Dollar erwirtschaften konnte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, an dessen Ende rund 12,8 Milliarden Umsatz-Dollar verbucht werden konnten, ist das ein sattes Plus von einer Milliarde Dollar. Auch beim Nettogewinn ist dieser Positivtrend klar erkennbar: Aktuell sind es 2,8 Milliarden Dollar, in 2Q13 wurden ziemlich genau zwei Milliarden Dollar bekannt gegeben.
Die PC Client Group jubelt
Hauptverantwortlich für das zweifellos sehr gute Gesamtergebnis ist die wichtigste Intel-Sparte, die PC Client Group: Diese konnte einen Umsatz von 8,7 Milliarden Dollar schreiben und nach Intel-Angaben einen neuen Quartalsrekord in Bezug auf CPU-Verkaufszahlen aufstellen.Branchenbeobachter schreiben diese gute Performance der PC Client Group teilweise dem "End of Support" von Windows XP zu. Mit dem endgültigen Ruhestand des Microsoft-OS-Oldies ist die Nachfrage nach Ersatz-Hardware gestiegen, was vor allem Intel einen ordentlichen Schub versetzt hat.
Die zweite wichtige Sparte des US-Unternehmens, die Data Center Group, konnte ebenfalls ein Plus erwirtschaften, sie verbuchte einen Umsatz in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar (+19%). Mit diesen beiden guten Ergebnissen kann Intel das Ergebnis seines Immer-noch-Sorgenkinds, der Mobile und Communications Group, abfangen: Hier vermeldet man mickrige 51 Millionen Dollar Umsatz, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Minus von 83 Prozent.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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