Intel will bald CPUs liefern, die komplett zu Kundenwünschen passen
Beim weltweit größten Chiphersteller Intel werden demnächst auch Prozessoren zu haben sein, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden abgestimmt sind. Damit verlässt das Unternehmen seine bisherige Linie, im Wesentlichen nur seine Standard-Modelle zu verkaufen.
Schon seit Jahren gibt es immer wieder Berichte, nach denen Intel für bestimmte Großkunden bereits modifizierte CPUs anbietet, die in deren Anforderungsprofil passen. Hier geht es vor allem um Betreiber großer Datenzentren wie Google und Facebook, die mit ihren eigenen Server-Designs arbeiten. Allerdings gehen die Anpassungen bei diesen Chips nur so weit, dass bestimmte Kernwerte bei der Wärmeentwicklung oder der Größe des Caches erreicht werden. Ansonsten handelt es sich dabei um ganz normale Xeons.
Jetzt geht Intel allerdings einen deutlichen Schritt weiter und wird Xeon-Prozessoren mit einer FPGA-Einheit ausstatten, berichtete das US-Magazin Hot Hardware. Diese sollen mit den gleichen Sockeln wie gewöhnliche Chips der Produktserie arbeiten und auch sonst kompatibel sein. Lediglich ein BIOS-Update könnte erforderlich werden, hieß es.
Durch die Integration von FPGAs in Xeon-Prozessoren würden sich diese noch viel spezieller an die jeweiligen Anforderungen in einem Datenzentrum anpassen lassen. Dies ermöglicht es dem Kunden nicht nur, die Leistung seiner Systeme gezielt in bestimmten Bereichen zu optimieren, sondern auch die gesamte Effizienz zu verbessern.
Unklar ist derzeit noch, woher die FPGA-Einheiten kommen - also ob Intel diese selbst entwickelt hat oder Designs eines Partners verwendet. Letzteres ist allerdings wahrscheinlich und in diesem Fall dürfte der Lieferant Altera sein. Die Firma gilt als ausgewiesener Spezialist für FPGAs und arbeitet bereits seit einiger Zeit mit Intel zusammen.
Jetzt geht Intel allerdings einen deutlichen Schritt weiter und wird Xeon-Prozessoren mit einer FPGA-Einheit ausstatten, berichtete das US-Magazin Hot Hardware. Diese sollen mit den gleichen Sockeln wie gewöhnliche Chips der Produktserie arbeiten und auch sonst kompatibel sein. Lediglich ein BIOS-Update könnte erforderlich werden, hieß es.
Der FPGA-Turbo wird gezündet
Bei FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) handelt es sich um frei programmierbare Schaltkreise. Die Chips können also so programmiert werden, dass sie optimal für ganz spezielle Berechnungen ausgelegt sind. Sie arbeiten dann im Grunde wie Application Specific Integrated Circuit (ASICs), die man beispielsweise als spezielle Komponenten zur hardwaregestützten Video-Verarbeitung kennt. FPGAs sind hier ebenso effizient, bieten allerdings den Vorteil, dass sie bei sich verändernden Aufgaben neu verschaltet werden können.Durch die Integration von FPGAs in Xeon-Prozessoren würden sich diese noch viel spezieller an die jeweiligen Anforderungen in einem Datenzentrum anpassen lassen. Dies ermöglicht es dem Kunden nicht nur, die Leistung seiner Systeme gezielt in bestimmten Bereichen zu optimieren, sondern auch die gesamte Effizienz zu verbessern.
Unklar ist derzeit noch, woher die FPGA-Einheiten kommen - also ob Intel diese selbst entwickelt hat oder Designs eines Partners verwendet. Letzteres ist allerdings wahrscheinlich und in diesem Fall dürfte der Lieferant Altera sein. Die Firma gilt als ausgewiesener Spezialist für FPGAs und arbeitet bereits seit einiger Zeit mit Intel zusammen.
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