Samsung soll erstes Smartphone mit Intel-Prozessor planen
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung will offenbar die neuen Intel Atom-SoCs der "Moorefield"-Familie in seinen Smartphones verbauen. Laut einem Bericht aus Südkorea soll noch in diesem Jahr mit der Vorstellung des ersten Intel-basierten Smartphones von Samsung zu rechnen sein.
Wie die koreanische Website DDaily unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Samsung berichtet, hat die Wireless Business Division vor kurzem mit der Arbeit an einem Smartphone auf Basis eines Atom-SoC aus der neuen Z3500-Serie begonnen, deren Codename "Moorefield" lautet. Die neuen Chips sind 64-Bit-fähig und besitzen bis zu vier CPU-Kerne, die mit einer PowerVR-Grafikeinheit von Imagination Technologies kombiniert werden.
Um diesen Nachteil aufzuwiegen, hat Intel gegenüber Samsung offenbar einen erheblichen Rabatt gewährt und verkauft den Koreanern seine SoCs für weniger als sieben Dollar pro Stück, obwohl es sich um einen High-End-Chip für Premium-Geräte handelt. Normalerweise würden entsprechende SoCs zwischen 20 und 25 Dollar kosten, heißt es. Intel will sich durch den Rabatt natürlich vor allem einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen und schnell neue Marktanteile gewinnen.
Um die Hitzeprobleme und den Energiebedarf des "Moorefield"-Atom unter Kontrolle zu halten, will Samsung den Chip bei seinem ersten Intel-Smartphone angeblich rund 30 Prozent unter Maximalgeschwindigkeit takten und somit mit 1,6 oder 1,7 statt 2,3 Gigahertz laufen lassen. Statt das entsprechende Gerät im High-End-Segment zu platzieren, soll es deshalb auch eher im Einsteigerbereich positioniert werden, heißt es. Wahrscheinlich wird dann auch ein LTE-Modem von Intel an Bord sein. Die Vorstellung des ersten Intel-basierten Smartphones von Samsung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bisher setzen die Koreaner bereits vereinzelt Intel-Chips in Tablets ein.
Niedrigerer Takt wegen Hitzeproblemen?
Die Fertigung erfolgt im 22-Nanometer-Maßstab und bei einem Maximaltakt von 2,3 Gigahertz schlagen die neuen Chips die aktuellen Top-Prozessoren von Konkurrenten wie Qualcomm deutlich. Das Ganze hat dem Vernehmen nach jedoch einen Haken. Bei hoher Taktung benötigt der "Moorefield"-Atom angeblich sehr viel Energie und hat eine hohe Verlustleistung.Um diesen Nachteil aufzuwiegen, hat Intel gegenüber Samsung offenbar einen erheblichen Rabatt gewährt und verkauft den Koreanern seine SoCs für weniger als sieben Dollar pro Stück, obwohl es sich um einen High-End-Chip für Premium-Geräte handelt. Normalerweise würden entsprechende SoCs zwischen 20 und 25 Dollar kosten, heißt es. Intel will sich durch den Rabatt natürlich vor allem einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen und schnell neue Marktanteile gewinnen.
Um die Hitzeprobleme und den Energiebedarf des "Moorefield"-Atom unter Kontrolle zu halten, will Samsung den Chip bei seinem ersten Intel-Smartphone angeblich rund 30 Prozent unter Maximalgeschwindigkeit takten und somit mit 1,6 oder 1,7 statt 2,3 Gigahertz laufen lassen. Statt das entsprechende Gerät im High-End-Segment zu platzieren, soll es deshalb auch eher im Einsteigerbereich positioniert werden, heißt es. Wahrscheinlich wird dann auch ein LTE-Modem von Intel an Bord sein. Die Vorstellung des ersten Intel-basierten Smartphones von Samsung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bisher setzen die Koreaner bereits vereinzelt Intel-Chips in Tablets ein.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows-Server-vNext-Update: Vorabversion bringt neues Security-Tool
- Google Maps wird derzeit von veralteten Unfallmeldungen geflutet
- Apple HomeView: Die Schaltzentrale fürs Zuhause kommt nicht in die EU
- Apple TV 4K ist da: Vierte Generation bringt A19-Chip und Mikrofone
- Apple stellt HomePod mini 2 mit KI-Siri und neuem Raumklang vor
- Logitech MX Master 4: Beliebte Desktop-Maus leakt als Special Edition
- KI außer Kontrolle: Agenten können selbstständig Botnetze aufbauen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen