Microsoft zu 1080p/60fps:
Auf TVs unter 60 Zoll kein Unterschied
Rund um die Xbox One gibt es spätestens seit der Veröffentlichung der beiden Next-Generation-Konsolen eine Auflösungs- bzw. Framerate-Diskussion, da die PlayStation 4 bei den meisten Spielen nativ 1080p und 60 Frames pro Sekunde darstellen kann, wogegen die Xbox One meist hochskaliert. Diese Debatte heizte nun ein Microsoft-Manager weiter an.
Harvey Eagle, ein Marketing-Manager bei der britischen Außenstelle von Microsoft, hat sich in einem Interview mit der Branchenseite ComputerAndVideoGames (CVG) zum für so manchen leidigen Thema 1080p/60fps zu Wort gemeldet. Seiner Ansicht nach ist es nämlich kaum möglich, zwischen den Versionen eines Drittanbieter-Spiels auf einem TV-Gerät mit weniger als 60 Zoll einen Unterschied zu erkennen.
"Wenn man Third-Party-Spiele, die mit leicht unterschiedlichen Auflösungen oder Frameraten laufen, nebeneinander stellt, dann bezweifle ich, dass man auf einen Fernseher, der eine kleinere Bilddiagonale als 60 Zoll hat, den Unterschied erkennen kann. Ich jedenfalls tue mich schwer, ihn zu sehen", so Eagle.
Microsoft wolle es den Entwicklern ermöglichen, Games mit der höchstmöglichen Auflösung und Framerate auf die Xbox One zu bringen. Eagle verweist auf die jüngste (von Anfang an geplante) Freigabe von bisher für Kinect reservierter GPU-Leistung. Mit der Zeit will Microsoft diese technische Lücke schließen und die "Entscheidung" den Exklusivspielen wie Sunset Overdrive oder Halo Master Chief Collection überlassen.
Siehe auch: Kinect-lose Xbox One - Was 10% mehr GPU-Leistung real bedeuten
"Wenn man Third-Party-Spiele, die mit leicht unterschiedlichen Auflösungen oder Frameraten laufen, nebeneinander stellt, dann bezweifle ich, dass man auf einen Fernseher, der eine kleinere Bilddiagonale als 60 Zoll hat, den Unterschied erkennen kann. Ich jedenfalls tue mich schwer, ihn zu sehen", so Eagle.
"Wahrnehmungsherausforderung"
Der Microsoft-Vertreter räumt allerdings auch ein, dass es für das Redmonder Unternehmen eine "Herausforderung" sei, den Eindruck, dass die PlayStation 4 viel leistungsstärker ist, zu überwinden. "Ich denke, dass das mit Wahrnehmung zusammenhängt", sagte Eagle. "Es ist wichtig, sicher, da es etwas ist, worauf sich auch die Medien gestürzt haben."Microsoft wolle es den Entwicklern ermöglichen, Games mit der höchstmöglichen Auflösung und Framerate auf die Xbox One zu bringen. Eagle verweist auf die jüngste (von Anfang an geplante) Freigabe von bisher für Kinect reservierter GPU-Leistung. Mit der Zeit will Microsoft diese technische Lücke schließen und die "Entscheidung" den Exklusivspielen wie Sunset Overdrive oder Halo Master Chief Collection überlassen.
Siehe auch: Kinect-lose Xbox One - Was 10% mehr GPU-Leistung real bedeuten
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