Kinect-lose Xbox One: Was 10% mehr GPU-Leistung real bedeuten
Microsoft hat vor kurzem bekannt gegeben, dass man einen bisher reservierten Teil der Hardware freigeben wird, was mit der Kinect-losen Variante der Konsole in Zusammenhang stehen soll. Das "Xbox-SDK" ("XDK") steht mittlerweile für Entwickler zur Verfügung und Microsoft nutzte die Gelegenheit, um näher darauf einzugehen.
In einem Interview mit dem Spiele-Portal Eurogamer hat mit Ken Lobb, Creative Director der Microsoft Studios, die Sache nun klargestellt bzw. näher erläutert: "Viele Leute fragen: 'Ihr gebt also die für Kinect reservierte GPU-Leistung frei. Bedeutet das, dass ich nicht per Sprache eine Xbox-Aufnahme starten kann?' Nein, das kann man immer sagen."
Das betrifft vor allem die Gestensteuerung, wie Kotaku schreibt. Spielentwickler können ein Game (im Code) als "Gesten-frei" markieren, was die entsprechende Interaktionsmöglichkeit ausschaltet. Die Xbox One reagiert dann also weder im Spiel noch im Zusammenhang mit dem Dashboard auf Gesten. Kinect wird jedoch vollständig reaktiviert, sobald man per Home-Button ganz auf das System-Dashboard wechselt, da das Spiel in diesem Fall eingefroren wird.
Zum XDK hat Microsoft mittlerweile auch eine FAQ auf Xbox Wire veröffentlicht, damit will man die Unklarheiten ein für alle Mal beseitigen. Dort stellt man übrigens auch fest, dass eines absolut nichts bringt, nämlich die Kinect-Einheit von der Konsole zu trennen.
Siehe auch: Xbox One - Juli-Update bringt "Snap"-Verbesserungen für Erfolge
Kinect-Sprachfunktionen bleiben
Anfang des Monats wurde bekannt, dass sich das Redmonder Unternehmen entschlossen hat, den Xbox-One-Entwicklern "mehr GPU-Bandbreite" zur Verfügung zu stellen. Das hat einiges an Verwirrung ausgelöst, weil das Developer-Update in etwa zur gleichen Zeit wie die Einführung einer vergünstigten Xbox One, die ohne die Bewegungssteuerung Kinect daherkommt, angekündigt worden ist.In einem Interview mit dem Spiele-Portal Eurogamer hat mit Ken Lobb, Creative Director der Microsoft Studios, die Sache nun klargestellt bzw. näher erläutert: "Viele Leute fragen: 'Ihr gebt also die für Kinect reservierte GPU-Leistung frei. Bedeutet das, dass ich nicht per Sprache eine Xbox-Aufnahme starten kann?' Nein, das kann man immer sagen."
Flexible Lösung
Anders gesagt: Alle Sprach-Funktionaltäten von Kinect bleiben auch mit dem neuen SDK erhalten. Das liegt daran, dass das kein quasi in Stein gemeißelter Schritt ist, sondern eine flexible bzw. variable Lösung: Die Entwickler haben die Wahl, bestimmte Kinect-Features nicht zu aktivieren.Das betrifft vor allem die Gestensteuerung, wie Kotaku schreibt. Spielentwickler können ein Game (im Code) als "Gesten-frei" markieren, was die entsprechende Interaktionsmöglichkeit ausschaltet. Die Xbox One reagiert dann also weder im Spiel noch im Zusammenhang mit dem Dashboard auf Gesten. Kinect wird jedoch vollständig reaktiviert, sobald man per Home-Button ganz auf das System-Dashboard wechselt, da das Spiel in diesem Fall eingefroren wird.
Mehr GPU-Leistung für alle
Außerdem wird bei dieser Kinect-losen Entwickler-Option die visuelle Erkennung abgeschaltet, da eine derartige Erfassung mehr Leistung erfordert als "einfache" Spracherkennung. Laut Xbox-Chef Phil Spencer werden übrigens auch die Kinect-aktivierten Konsolen einen kleinen GPU-Leistungsschub bekommen, da die erwähnten zehn Prozent GPU-Kinect-Reserve aus Effizienz-Gründen nicht mehr in dieser Höhe benötigt werden.Zum XDK hat Microsoft mittlerweile auch eine FAQ auf Xbox Wire veröffentlicht, damit will man die Unklarheiten ein für alle Mal beseitigen. Dort stellt man übrigens auch fest, dass eines absolut nichts bringt, nämlich die Kinect-Einheit von der Konsole zu trennen.
Siehe auch: Xbox One - Juli-Update bringt "Snap"-Verbesserungen für Erfolge
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