Suchmaschinen-Monopol - Kartellklage gegen Google
Die Kanzlei Hagens Berman aus Seattle hat eine Sammelklage gegen Google eingereicht. Es geht dabei um die Vorgabe der Suchmaschine auf Android-Smartphones und den vorgeschriebenen App-Bundles.
Google soll, so die Anklageformulierung, die Marktstellung ausnutzen, um Kunden auf die hauseigene Suchmaschine zu prägen. Da Google als Suchmaschine vorgegeben sei, soll es für die meisten Nutzer gar nicht offensichtlich sein, dass sie auch andere Suchmaschinen nutzen könnten.
Gleiches gilt für die Apps, die Google gleich mit Android ausliefern lässt. So wurde erst vor kurzem wieder über die internen Verträge zwischen Google und den Hardware-Herstellern berichtet. Die "Mobile Application Distribution Agreements" legen zum Beispiel fest, welche Google-Apps vorinstalliert werden müssen.
"Es ist klar, dass Google das Monopol nicht durch das Anbieten der besten Suchmaschine erreicht hat, sondern durch seine strategische, wettbewerbshindernde Platzierung, und es braucht nicht einen forensischen Wirtschaftswissenschaftler, um zu sehen, dass dies ist ein Beweis für Marktmanipulation ist", schreibt Rechtsanwalt Steve Berman auf der Webseite von Hagens Berman.
Bei der Sammelklage haben sich bislang drei Klienten von Hagens Berman zusammen geschlossen. Die Klage gilt US-weit, und die Kanzlei sucht noch Android-Nutzer, die sich der Klage anschließen wollen.
Gleiches gilt für die Apps, die Google gleich mit Android ausliefern lässt. So wurde erst vor kurzem wieder über die internen Verträge zwischen Google und den Hardware-Herstellern berichtet. Die "Mobile Application Distribution Agreements" legen zum Beispiel fest, welche Google-Apps vorinstalliert werden müssen.
Wettbewerbshindernd
Laut der Klage, soll Google mit der Platzierung dieses Pakets von Anwendungen, darunter Google Play und YouTube, unter anderem den Markt behindern und den Preis für die Geräte künstlich hoch halten."Es ist klar, dass Google das Monopol nicht durch das Anbieten der besten Suchmaschine erreicht hat, sondern durch seine strategische, wettbewerbshindernde Platzierung, und es braucht nicht einen forensischen Wirtschaftswissenschaftler, um zu sehen, dass dies ist ein Beweis für Marktmanipulation ist", schreibt Rechtsanwalt Steve Berman auf der Webseite von Hagens Berman.
Bewusste Manipulation
Dabei soll Google ganz bewusst auf den Umstand setzen, dass die meisten Nutzer weder wissen, wie sie Apps auf ihrem Gerät verwalten, oder einen alternativen App-Store verwenden können. Oder eben den Aufwand scheuen. So entsteht eine Art Zwangslage, eine definitive Bevormundung und eine Ausgrenzung der Konkurrenz.Bei der Sammelklage haben sich bislang drei Klienten von Hagens Berman zusammen geschlossen. Die Klage gilt US-weit, und die Kanzlei sucht noch Android-Nutzer, die sich der Klage anschließen wollen.
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