Google will 'Pretty Good Privacy' bei Gmail erleichtern
"Pretty Good Privacy", kurz PGP, ein bereits 1991 veröffentlichtes Verschlüsselungssystem, soll künftig einfacher über Gmail genutzt werden können. Google will den PGP-Einsatz bei seinem Webmail-Dienst vereinfachen.
PGP gibt es schon seit fast einem Vierteljahrhundert, die Methode genießt bis heute einen hervorragenden Ruf. Schon 1991 war es das Ziel von Entwickler Phil Zimmermann, die Internet-Kommunikation über E-Mail vor dem Zugriff durch Geheimdienste und sonstiger Schnüffler über End-to-End-Verschlüsselung sicherer zu machen.
Seit den Enthüllungen von Edward Snowden herrscht ein höheres Bedürfnis nach Privatsphäre als je zuvor, PGP stellt dank seiner nach wie vor starken asymmetrischen Kryptographie diesbezüglich eine sehr gute Lösung dar. Allerdings ist PGP nicht besonders komfortabel, weshalb Durchschnittsanwender davor zurückschrecken.
Bei Google ist man nämlich der Ansicht, dass "End-to-End-Encryption die beste Verteidigungsstrategie für Nachrichten-Schutz ist, was aber mit erheblichen 'Kosten' im Hinblick auf Funktionalität verbunden ist." Grundsätzlich unterstützt Gmail PGP schon jetzt, was aber nur die wenigsten bisher wissen bzw. nutzen.
Details zur Google-Umsetzung der Verschlüsselungsmethode hat VentureBeat nicht erfahren können, unklar ist außerdem, wie tief PGP (etwa im Einstellungsmenü von Gmail) versteckt sein wird. Auch zum Wann stehen derzeit weder offizielle Informationen noch Gerüchte zur Verfügung. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass Google eine PGP-Funktion allzu prominent in den Fokus stellen wird, da man als Werbeunternehmen nach wie vor in der Lage sein muss, die Nutzer-Mails zu scannen.
Seit den Enthüllungen von Edward Snowden herrscht ein höheres Bedürfnis nach Privatsphäre als je zuvor, PGP stellt dank seiner nach wie vor starken asymmetrischen Kryptographie diesbezüglich eine sehr gute Lösung dar. Allerdings ist PGP nicht besonders komfortabel, weshalb Durchschnittsanwender davor zurückschrecken.
Sicher, aber eher unkomfortabel
Laut einem Bericht von VentureBeat will Google PGP-Verschlüsselung vorantreiben und die Nutzung des Systems vereinfachen: Derzeit "forscht" man daran, so ein anonymer Mitarbeiter des Konzerns, die "Usability von PGP auf Gmail zu verbessern."Bei Google ist man nämlich der Ansicht, dass "End-to-End-Encryption die beste Verteidigungsstrategie für Nachrichten-Schutz ist, was aber mit erheblichen 'Kosten' im Hinblick auf Funktionalität verbunden ist." Grundsätzlich unterstützt Gmail PGP schon jetzt, was aber nur die wenigsten bisher wissen bzw. nutzen.
Details zur Google-Umsetzung der Verschlüsselungsmethode hat VentureBeat nicht erfahren können, unklar ist außerdem, wie tief PGP (etwa im Einstellungsmenü von Gmail) versteckt sein wird. Auch zum Wann stehen derzeit weder offizielle Informationen noch Gerüchte zur Verfügung. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass Google eine PGP-Funktion allzu prominent in den Fokus stellen wird, da man als Werbeunternehmen nach wie vor in der Lage sein muss, die Nutzer-Mails zu scannen.
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